Wie funktionieren Investmentfonds eigentlich? die Frage nach dem Aufbau
Das” Rückgrat“ jedes Investmentfonds ist eine Kapitalanlagegesellschaft (K. A. G.). Dabei handelt es sich um ein Unternehmen, das einen oder mehrere Investmentfonds auflegen kann. Diese werden häufig auch als Fondsgesellschaften beziehungsweise Investmentgesellschaften bezeichnet. Die Bedingung für die Gründung einer Kapitalanlagegesellschaft (KAG) sind selbstverständlich rechtlich geregelt: in der Rechtsform tritt eine KAG als Aktiengesellschaft oder Gesellschaft mit beschränkter Haftung auf. Sie muss grundsätzlich den Anforderungen von Kreditinstituten entsprechenden und daher die Richtlinien des Kreditwesengesetzes einhalten. Eine KAG hat mindestens zwei Geschäftsführer, die zuverlässig und fachlich geeignet sein müssen. Als Anfangskapital müssen mindestens 730.000 €, bei der Verwaltung von offenen Immobilienfonds mindestens 2,5 Millionen € vorhanden sein. Im deutschsprachigen Raum sind die meisten Kapitalanlagegesellschaftstochtergesellschaften von Banken oder Versicherungsgesellschaften. Im englischsprachigen Raum gibt es auch eine Vielzahl von unabhängigen Fondsgesellschaften. Da es sich bei dem Kapitalstock um das von verschiedenen Anlegern zusammen gesammelte Vermögen handelt, spricht man vom so genannten
“Sondervermögen” und im Allgemeinen werden die Anteilsscheine eines Hauses breit gestreut. Sie werden außerdem steuerlich bevorzugt behandelt. Fonds müssen beispielsweise nicht die Spekulationsfrist für Wertpapiere beachten die bis Ende 2008 für private Anleger gilt, ferner zahlt ein Fonds keine Gewerbesteuer. Die Entwicklung eines Forums steht und fällt mit dem ihm bevorstehenden Fondsmanager. Ihm obliegt die Aufgabe, eine Mindestanlagedauer zu berücksichtigen, er darf bestimmte Grenzen nicht überschreiten, und in bestimmte Vermögensgegenstände wie zum Beispiel Gold oder andere Edelmetalle gar nicht investieren.
Ein Verkaufsprospekts ist so etwas wie das Reklameschild für den Fonds. Es bietet dem Anleger Orientierung und Information darüber, in welchen Branchen der Fonds investiert ist. Durch die Beschreibung der Anlagerichtlinien im Prospekt ist sichergestellt, dass Anleger auch den Fonds kaufen, dessen Anlageausrichtung Ihnen zusagt. Außerdem enthält ein Verkaufsprospekts alle regelmäßigen und einmaligen Kosten im Zusammenhang mit dem Fonds. Im Allgemeinen wird ein Fonds nicht von einem einzigen Fondsmanager, sondern von einem Manager-Team verwaltet. Dies gilt vor allem für breit gestreute Aktienfonds. Ähnlich wie einem Bundeskanzler ist auch ein Fondsmanager für die grobe Aufteilung des Fondsvermögens verantwortlich: Er gibt also wie der Staatschef die Vorgehensweise vor. Für den Anteil, der jeweils einer Region oder Branche zugedacht ist, ist ein auf dieses Gebiet spezialisierter Fondsmanager zuständig. Wertpapieranalysten sind ebenfalls wichtige Informationslieferanten für Fondsmanager und arbeiten ihnen zu.