Offene Immobilienfonds: Performance

Nach einer Krise der offenen Immobilienfonds Anfang 2006 und der negativen Performance aufgrund des Verkaufs von Fondsanteilen durch eine Vielzahl von Anlegern haben sich die Turbulenzen wieder geglättet, alle Fonds ermöglichende Anteile zurückgaben, und die Wertentwicklung verläuft positiv. Die Turbulenzen haben dafür gesorgt, dass offene Immobilienfonds einige weitere gesetzliche Regelung erhalten haben, die darauf abzielen, jederzeitige Liquidität in dieser Form zu gewährleisten. Offene Immobilienfonds sind eine gute Möglichkeit für Anleger, auch mit Kleinbeträgen, sogar mit Sparplänen, an Investitionen und großen Gewerbeimmobilien zu partizipieren.

Immobilien sind eine sichere Anlage und durch die meisten Mietverträge der Immobilienfonds schützen sie so vor Inflation. Außerdem wird für eine breite Streuung hinsichtlich der Immobilienstruktur zur Erlangung des Alters vorgesorgt. Offene Immobilienfonds sind derzeit noch nicht auf europäischer Ebene harmonisiert und Deutschlands das Land mit den längsten und breitesten Erfahrungen diesem Bereich. Da sich offene Immobilienfonds zum Teil erheblich von Wertpapierfonds unterscheiden, hat das Investmentgesetz einem besonderen Abschnitt für Sie reserviert. Darin sind zum Beispiel folgende abweichende Regelungen für offene Immobilienfonds vorgesehen: Investitionen außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraumes sind nur möglich, wenn dies in den Vertragsbedingungen vorgesehen ist. Mindestens 10 verschiedene Objekte müssen Fonds enthalten. Kein Objekt darf zum Kaufzeitpunkt mehr als 15% des Fondsvermögens ausmachen. Kreditaufnahme sind nur bis zu 50% des Immobilienbestandes erlaubt, ein Liquiditätspolster von mindestens 5% muss gegeben sein. Da für Immobilien nicht wie für Wertpapiere der täglicher Börsenkurs ermittelt wird, weicht die Bewertung von offenen Immobilienfonds von der Bewertung anderer Fonds ab: Ein unabhängiger Sachverständigen – Ausschuss bewertet jede Immobilie des Fonds mindestens einmal jährlich.

Dabei gehen die Sachverständigen von der sogenannten Ertragswertmethode auskommen die auf der nachhaltig erzielbaren Mieteinnahmen des Gebäudes basiert und weniger schwankt als der Marke der Immobilien. Die Performance von offenen Immobilienfonds verlief bisher immer sehr gleichmäßig. Sie lag etwa zwischen 30% und 10% jährlich und es gab kein Jahr, in dem offenen Immobilienfonds nennenswerte Negativ -Ergebnisse produziert haben.
Da viele Fonds mit etwa einem Drittel in festverzinsliche Wertpapiere investiert sind, schwanken die Ergebnisse mit der Zinsentwicklung, und sie sind zu Zeiten von geringen Inflationsverfahren relativ niedrig.

Die Beimischung von offenen Immobilienfonds in ein breites Investment -Portfolio ist auch deshalb empfehlenswert, weil sie sich unabhängig von Aktienbörse bewegen. Beispielsweise haben sich die Immobilienfonds währen des Börsencrash 1987 normal weiterentwickelt, während Aktienfonds einstellige Ergebnisse aufwiesen.
Offene Immobilienfonds eignen sich für den Anteil ihres Vermögens, den Sie  mittel – bis langfristig und risikoarm anlegen möchten.

Unter 4,5 Jahren Anlage lohnen sich offene Immobilienfonds selten weniger, da zunächst der Ausgabeaufschlag von fünf bis 5,5% verdient werden muss. Durch die sehr gleichmäßige Entwicklung von offenen Immobilienfonds ergibt sich hierbei eine Einmalanlage. Aufgrund der gleichmäßigen Entwicklung werden auf Immobilienfonds von den meisten Vormundschaftsgericht als Mündelgeld genehmigt.

Wenn Sie Vermögen aufbauen möchten, können Sie bei offenen Immobilienfonds getrost nach der Strategie „Kaufen und liegen lassen“ verfahren. Wenn sie von Ihrem Ersparten leben möchten, dann sind offene Immobilienfonds das ideale Vehikel für einen Auszahlplan. Durch die relativ gleichmäßige Preisentwicklung wirkte dann der Schwankungseffekt nicht zu stark negativ über Auszahlpläne aus wie zum Beispiel bei schwankungsintensiveren Fonds wie zum Beispiel Aktienfonds










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