IWF: Warnt Länder
Nach einer neuen Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) können Länder, die einer globalen Wirtschaftsbedrohung mit einem guten Spielraum entgegensehen, von nationalen Märkten klar abgegrenzt werden, bei denen die Wirtschaftslage sich bei wirtschaftlichem Druck zukünftig spürbar gespannt entwickeln könnte. Zu den eher “gewappneten” Ländern gehören Norwegen, Neuseeland, Südkorea, Dänemark und Australien. Als “kritischere” Länder sind hier Irland, Island, Großbritannien und die USA zu benennen, während der IWF die größte Bedrohung auf Japan, Portugal, Italien und Griechenland bei wirtschaftlichen Schwankungen zukommen sieht. Bei der zuletzt aufgeführten Gruppe wird sogar die Warnung vor “problematischen Schuldenständen” ausgesprochen, sollten hier nicht vorausschauend schadenbegrenzende Maßnahmen kompetent entschieden und in die Praxis umgesetzt werden können. Insgesamt hat der IWF Studien über die Verschuldungslage von 23 Staaten vorgelegt.