Griechenland: den Folgen der Krise entkommen
Weil Griechenland die Sparauflagen des Internationalen Währungsfonds und auch der Europäischen Union erfüllen konnte, können nun die weiteren Hilfszahlungen erwartet werden, nämlich eine weitere Rate von neun Milliarden Euro. Auch hat Griechenland die Rentenreform auf den Weg gebracht. 110 Milliarden Euro waren Griechenland zugesagt, wovon bereits 20 Milliarden im Mai ausgezahlt wurden. Der IWF bestätigte nun die Orientierung auf eine gute Haushaltssanierung, wies jedoch auf Handlungsbedarf im Gesundheitsbereich hin. Griechenland ist somit das Erste der durch die Krise betroffenen Länder, welches Fremdhilfen durch Sparmaßnahmen “verdient” und somit die negativen Folgen der Wirtschaftskrise überwindet.