Die optimale Ausnutzung der Zins – und Kursentwicklung beim Fondssparen

Bei der Entscheidung, welcher Fondssparplan infrage kommt hilft ein Blick auf die allgemeine Wertentwicklung nur bedingt. Die jährliche Wertentwicklung eines Forums ergibt sich aus dem Vergleich der Anteilspreise zum Jahresanfang und zum Jahresende. Doch diese Daten gelten jeweils für eine Einmalanlage. Der Verlauf der Wertentwicklung eines Fonds wirkt sich jedoch auf ein Sparplan anders aus als auf eine ein Einmalanlage. Liegt also ein Fonds bei der durchschnittlichen Jahresrendite hinten an, so kann ein anderer bei der Sparplanrendite trotzdem besser abschneiden. Denn war ein Sparplan erst nach und nachaufgestockt wird, ist die Folgemonatsrendite für das Endergebnis entscheidend. Fonds erzielen im letzten Jahr eines gleichmäßig geführten Sparplan besonders gute Renditen, dies hilft dem Sparplan. Die letzten Monatsrenditen haben dann nämlich dem über viele Jahre angespartem Vermögen noch ordentlich Schwung gegeben. Die Renditen eines Sparplans können also dann niedriger ausfallen als Fondsrenditen im gleichen Zeitraum. Dabei gilt als Faustregel: Liegen die guten Renditen am Anfang der Sparphase und die Schlechten hinten, schneidet der Sparplan schlechter ab. Ziel muss es sein, einen Fonds zu finden der gleichmäßig gute Renditen erzielt. Ist die Wertentwicklung relativ stabil, dann tut dies auch dem Sparplan gut. Oder anders ausgedrückt, je konstanter die einzelnen Jahresrenditen sind, desto weniger muss der Anleger fürchten, schlechte Jahre im Ergebnis auszuweisen. Dabei gilt: Fondssparpläne sind keine Kapitallebensversicherung. Denn das beliebte Versicherungsprodukte garantiert eine Auszahlung sogar vor Vertragsende, ein Sparplan hingegen nicht. Außerdem erzielte Anleger mit einer Lebensversicherung die höchste Rendite in den letzten Vertragsjahren. Das ist bei einem vor Sparplan nicht die Rede. Im Gegenteil: wie bereits ausgeführt, entwickeln sich vor Sparpläne nicht nur unregelmäßig, der Sparer muss auch befürchten, dass am Ende der Laufzeit die Renditen nicht gerade im Himmel schießen. Allerdings spricht das nicht unbedingt gegen vor Sparpläne. Fondsparer, die Geduld aufbringen, können aus guten Ergebnissen Kapital schlagen und schlechte auch einen Sommer laufen lassen. Das setzt allerdings einen regelmäßigen Fondscheck voraus. Am wichtigsten dabei auf jeden Fall Boomjahre. Steuert die Börse auf einen Höchststand zu, erreichte vor Sparer vielleicht sogar sein Anlageziele viel früher als erwartet. Um dann auf Nummer sicher zu gehen, kann er das Geld aus dem Fonds entnehmen und das risikolos zum jeweils aktuellen Zinssatz beispielsweise auf einem Festgeldkonto anlegen. Auch für Pechvögel ist noch längst nicht alles verloren. Was sie brauchen, ist Zeit. Das setzt allerdings dass sie zum Zeitplan des Ablaufs des Sparplans das Geld nicht unbedingt brauchen. Sind die Kurse unten, dann lohnt es sich, schlechte Phasen auszusitzen. Während dieser Wartezeit können auch die zuletzt gekauften vorn Teil durch ein Kursgewinn die beim Kauf angefallenen Kosten wieder einholen.
Wer Geld verdienen will, muss das Zinsniveau am Rentenmarkt ausnutzen. Im Prinzip handelt er also nach den gleichen Grundsätzen, die für Investitionen einzelner Rentenpapiere gelten. Die entscheidende Frage ist dabei: Wie entwickeln sich die Kurse am Rentenmarkt? Zum Beispiel: ein Anleger wird erneut in die ziert das Papier mit einer Laufzeit von 10 Jahren. Gemäß der aktuellen Kapitalmarktrendite beträgt die Verzinsung der Anleihe 6% (Nominalzins). Beträgt der Kauf 100 €, erhält er in den nächsten 10 Jahre gleich bleiben die jährliche Zinszahlungen in Höhe von sechs oder pro eingesetzten 100 €.










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