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	<title>Forex Trading - Hebelhandel - Forex Handel - Thema Finanzen &#38; Versicherungen &#187; Z</title>
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	<description>Forex Handel, Tipps und Artikel aus dem Finanz- und Versicherungsbereich</description>
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		<title>Zertifikate: Steuern, Vor &#8211; und Nachteile</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Feb 2009 20:29:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie bereits erwähnt, können Zertifikate auch in durchschnittlichen Börsenzeiten eine gute Rendite einbringen. MIt Bonus-Zertifikate erwerben Anleger Aktien mit Risikogruppe,  Sie bieten sich an, wenn Anleger mit seitwärts tendierenden oder leicht steigenden Kursen rechnen. Bei der Emission entspricht der Preis des Zertifikates dem Aktienkurs. Das Zertifikat garantiert am Ende der Laufzeit die Zahlung des festgelegten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie bereits erwähnt, können Zertifikate auch in durchschnittlichen Börsenzeiten eine gute Rendite einbringen. MIt Bonus-Zertifikate erwerben Anleger Aktien mit Risikogruppe,  Sie bieten sich an, wenn Anleger mit seitwärts tendierenden oder leicht steigenden Kursen rechnen. Bei der Emission entspricht der Preis des Zertifikates dem Aktienkurs. Das Zertifikat garantiert am Ende der Laufzeit die Zahlung des festgelegten Basis-Betrages zuzüglich eines variablen Bonusbetrags. Dieser wird aber nur dann gezahlt, wenn eine festgelegte Barriere während der gesamten Laufzeit nicht berührt oder unterschritten wurde.</p>
<p>Oberhalb des Kursniveaus profitiert das Zertifikat eins zu eins an weiteren Kurssteigerungen des Basiswertes. Allerdings verzichten Anleger bei Discount- Zertifikaten auf die Dividenden. Aus steuerlicher Sicht sind Zertifikate sehr erfreulich: seit 1998 sind Kursgewinne und Boden ihres Zertifikaten nach Ablauf der Spekulationsfrist steuerfrei &#8211; vorausgesetzt, sie sind nicht mit einer Garantie versehen (Finanzinnovationen). Dies gilt beispielsweise auch für Indexzertifikate,die auf einem Index laufen. Wie so vieles ändert sich auch bei denen Indexzertifikaten einiges mit Einführung der Abgeltungssteuer: Anleger können Zertifikate, die sie vor dem 1.1.2009 gekauft haben, nur noch bis zum 30.6.2009 steuerfrei veräußern. Damit stehen Zertifikatbesitzer grundsätzlich schlechter dar als zum Beispiel die Besitzer von Aktien oder Fonds, denn für sie bleiben die Kursgewinne auf vor 2009 gekaufte Papiere weiterhin steuerfrei. Zertifikate, die nach dem 1.1.2009 gekauft werden, unterliegen &#8211; wie alle anderen Wertpapiere auch – der Abgeltungssteuer.</p>
<p>Zertifikate sind aber dennoch interessant, weil sie flexibel auf Anlegerbedürfnisse reagieren können. Die Emittenten schaffen es, gezielt und rasch Produkte für verschiedene Marktsituation anzubieten und diese auch unterschiedlichen chancen- risikobelasteten Profilen anzupassen. Grundsätzlich ist positiv, dass das man mit Zertifikaten bestimmte Märkte gezielt ablenken und gleichzeitig das Risiko streuen kann. Ferner bieten sie sich an als Produkte für verschiedene Marktsituation und mit unterschiedlichen Chance / Risiko-Belastungsprofil. Kursgewinne sind nach Ablauf der Spekulationsfrist steuerfrei, auch bei Rentenzertifikaten &#8211; bis zur Einführung der Abgeltungssteuer. Teilweise können Zertifikate günstig über Discountbroker gekauft und verkauft werden. Außerdem sind sie im außerbörslichen Handel länger handelbar als &#8220;normale &#8220;Produkte.<br />
Emittenten stellen bereitwillig und permanent dem Kaufinteressen Verkaufspreise zur Verfügung. Ferner sind mit Zertifikaten Stopp-Loss und Limit-Orders möglich. Doch Zertifikate bieten nicht nur Vorteile, wie sollte es anders ein; sie bieten auch Nachteile. Aus Sicht eines Profis handelt es sich bei Zertifikaten und Anleihen. Deshalb kommt es auf die Bonität des emittierenden Hauses an. Wenn ein Zertifikate &#8211; Emittent pleite geht, sinken die Werte des Zertifikates auf null. Geht dagegen eine Fondsgesellschaft pleite, ist das Fondsvermögen als Sondervermögen ausgliedern worden! Indexzertifikate unterliegen ferner ihren Index und können nie dessen Entwicklung überflügeln, wie es etwa durch aktives Fondsmanagement möglich ist. Die Laufzeit der meisten Zertifikate ist beschränkt; weshalb ein Anleger erneut vor dem Problem steht, das gewonnene Kapital anlegen zu müssen. Insgesamt sind die Gebühren weniger transparent als bei Fonds. Und außer Banken gibt es kaum Beratung bei Zertifikaten, da freie Anlageberater sie im Regelfall nicht vertreiben dürfen. Bei bestimmten Zertifikaten fällt die Dividendenrendite unter den Tisch. Bei bestimmten Zertifikaten ist die Aufwärts-Entwicklung nach oben begrenzt. Zertifikate, die vor dem 1.1.2009 gekauft wurden, können nur noch bis zum 30.6 steuerfrei veräußert werden.</p>
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		<title>Zertifikate: gute Renditeaussichten</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Feb 2009 20:25:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Anleger die in Zertifikate investieren haben gute Renditeaussichten. Sie müssten sich allerdings auch auf höhere Kosten gefasst machen: wie hoch die Kosten eines Zertifikates sind, erfahren Anleger in der Regel nicht, da nur die wenigsten den Emissionsprospekt erhalten. Deshalb sollen die Produkte verschiedener Emittenten gut verglichen werden, was aber bisweilen schwierig ist. Bei Indexzertifikaten lassen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anleger die in Zertifikate investieren haben gute Renditeaussichten. Sie müssten sich allerdings auch auf höhere Kosten gefasst machen: wie hoch die Kosten eines Zertifikates sind, erfahren Anleger in der Regel nicht, da nur die wenigsten den Emissionsprospekt erhalten. Deshalb sollen die Produkte verschiedener Emittenten gut verglichen werden, was aber bisweilen schwierig ist. Bei Indexzertifikaten lassen sich hohe Kosten schwer vertuschen. Schließlich bedeutet 1% Gewinn oder Verlust bei einem Index 1% Gewinn oder Verlust in Zertifikate. Bei komplizierten Zertifikate- Strukturen lassen sich die offenen und versteckten Kosten vom Laien nicht mehr ermitteln. Sie sind in der Regel zu hoch. Inzwischen gibt&#8217;s eine fast unüberschaubare Vielzahl von Zertifikaten: Discount- und Bonuszertifikate sind vielleicht noch nachvollziehbar, aber es geht noch weiter mit zusätzlichen Konstruktionen, wie Outperformance-Zertifikate usw. Die Vielzahl sorgt dafür, dass ein direkter Performance- im Kostenvergleich mit Wettbewerbsprodukten schwierig wird. Fest steht: Je komplizierter ein Zertifikat ist, desto besser lassen sich dort Kosten verstecken. Einen guten Überblick über die aktuellen Zertifikate veröffentlichte Nachrichtensender N-TV aus seiner Homepage www.n-tv.de Anders als Investmentfonds haben viele Zertifikate ein festes Laufzeitpensum (außer Open-end Zertifikate), wobei die Laufzeit im Regelfall zwischen zwei und 10 Jahren liegen.</p>
<p>Am Laufzeitende geben die Emittenten den Investoren meistens ein neues Zertifikat an, was dann aber mit der neuen Kosten verbunden ist. Wie alle rivalisierenden Finanzinstrumente, sind auch Zertifikate für den unerfahrenen Privatanlegern nicht sehr transparent. Insbesondere stellt sich die Frage, wo die Marge der Emittenten liegt, die nicht direkt erkennbar ist. Bei Investmentfonds dagegen sind die Kosten explizit im Rechenschaftsbericht ausgewiesen. Trotzdem, die Gebühren der Zertifikate auf den Messen unterscheiden sich nicht wesentlich von den Gebühren, die für Investmentfonds anfallen. Auch Zertifikate haben bei ihrer Auflage meistens ein Ausgabeaufschlag. Index-Zertifikate werden oft  im nicht an der Börse gehandelt, sondern der Emittent und andere Banken gewährleisten den außerbörslichen Handel. Daher kann der Emittent die Differenz zwischen Kauf &#8211; und Verkaufspreis, bestimmen.</p>
<p>Er kann je nach Volatilität des Index und der Ordergröße und ein bis 2% betragen, wieder manchmal auch darüber. Außerdem bieten die Zertifikate-Emittenten meist auch die dafür benötigten Derivate – Anleihen an, in denen durchaus interessante Margen stecken. Je nach Zusammensetzung des Zertifikates kann sich der Emittent über eine jährliche Zusatzgebühr von bis zu einem Prozent freuen. Dies bedeutet, dass die einzelnen Bausteine Konditionen aufweisen, die unterhalb der üblichen Marktbedingungen liegen. Gebührenmäßig stellt sich der Anleger mit einem Zertifikat meist nicht besser als mit einem Investmentfonds. Auf der Seite des Emittenten ist der Kostenaufwand deutlich geringer als bei einem aktiven Depotführung. Aber noch scheint sich bei Zertifikaten kein Kostendruck bemerkbar zu machen. Sicherlich auch, weil die Kosten nicht direkt sichtbar sind. Mit Einzelheiten ässt sich nur Geld verdienen, wenn die Kurse steigen. Bei einer Seitwärtsbewegung oder wenn die Kurse fallen wird dagegen nicht verdient, sondern Geld verloren. Zertifikate haben den Charme, dass man damit bei seitwärts tendierenden oder leicht fallenden Märkten positive Renditen erwirtschaften kann. Discount-Zertifikate werden etwa auf Aktien ausgegeben. Hierbei werden Aktien mit Rabatt gekauft. Solche Papiere bieten sich an, wenn man mit seitwärts tendierenden oder leicht steigenden Kursen rechnen. Durch einen Discount-Zertifikat steigt man in den Basiswert zu einem reduzierten Preis gegenüber der Direktanlage ein. Dafür verzichtet der Anleger auf die zukünftige Wertentwicklung oberhalb eines vorher festgelegten Höchstbetrags.</p>
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		<title>Geschäftsgrundlage von Versicherungen: der Zeitfaktor</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Feb 2009 14:06:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[zufällige Schwankungen der Schadensverlauf können die Versicherer auch durch den zeitlichen Ausgleich bewältigen. Die Gelder hierfür werden in einem eigenen Posten der Bilanz angesammelt: Stellen Schadens Rückstellungen. In besonders schaden trächtigen Jahren werden Gelder entnommen, in besonders schaden armen Jahren Gelder zurückgestellt. Gegen den Zufall setzen die Versicherer die Statistik. Denn Schäden treten nicht mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>zufällige Schwankungen der Schadensverlauf können die Versicherer auch durch den zeitlichen Ausgleich bewältigen. Die Gelder hierfür werden in einem eigenen Posten der Bilanz angesammelt: Stellen Schadens Rückstellungen. In besonders schaden trächtigen Jahren werden Gelder entnommen, in besonders schaden armen Jahren Gelder zurückgestellt. Gegen den Zufall setzen die Versicherer die Statistik. Denn Schäden treten nicht mit absoluter Sicherheit auf, sondern nur mit einer relativen Wahrscheinlichkeit. Sie drohen vielen, aber nur wenige werden von ihn getroffen. So kann die Wahrscheinlichkeit des Schadenseintritts anhand von Erfahrungswerten kalkuliert werden. Nichtehelicher Bahlsen dagegen Schäden, die eine große Zahl zur gleichen Zeit treffen. Daher gelten Risikoausschluss für Krieg, Erdbeben und Hochwasser. Die Versicherungen für umfangreiche Statistiken über die Schadensfälle und Schadensursachen. Sie müssen diese Statistiken stetig an die sich wandelnde Wirklichkeit anpassen. So verändert sich der Sterblichkeit Risiko für die Lebensversicherung mit der zunehmenden Lebenserwartung durch medizinischen Fortschritt. Oder für die Feuerversicherung ferner durch die Schadenswahrscheinlichkeit durch die zunehmende Verwendung besonders feierlicher Materialien. Auch Ereignisse wie Stürmer oder Hagen erfordern eine langfristige statistische Beobachtung. Durch all diese Mittel bekommen die Versicherungen den Zufall gut in den Griff. Wenn daher ein Versicherer Konkurs geht, nimmt der Grund nicht in sprunghaft geschiedenen Schäden. Große Verluste können die Versicherungen vor allem machen, wenn sie das ihnen anvertraute Geld falsch anlegen die 1991 teilweise in Schieflage geratenen amerikanischen Versicherer zum Beispiel legten Anleihen unsicherer Schuldner an, die schließlich nicht bezahlen konnten Schäden dagegen sind ein sicheres Geschäft. Zu den nicht kalkulierbaren Risiken der Versicherung gehören das Zufallsilikon wie Glück oder Pech in der Schadensentwicklung, z.B. durch zufällig eintreten Schäden. Wer das Änderungsrisiko: ein eventuell ungünstiger Trend während der Laufzeit-mehr Verkehr, höhere Kosten, mehr Arbeitsunfälle oder das Katastrophenrisiko: Großschäden durch Erdbeben, Sturm oder Fluten. Versicherungen verweisen gern auf ihre lange Tradition. Sie stehen seit Anbeginn im Zeichen der Zerrissenheit des menschlichen Lebens: ohne Risiko kein Fortschritt, noch steht der Mensch zu deiner Sicherheit. Sozialwissenschaftler sprechen auch von der wechselnden Erfahrung von Kontinuität und Veränderung. Geradezu symbolhaft beginnt so auch die Geschichte der Versicherungswirtschaft mit zwei denkbar gegensätzlichen elementaren Risiken: Wasser und Feuer. Der Beginn der Versicherungsidee liegt im Wasser, genauer in der Seefahrt &#8211; und damit im Unbekannten, dem Abenteuer. Die Versicherer verweisen auf biblische Ursprünge: im so genannten Seemanns Kapitel der Apostelgeschichte des Lukas (27,13 Fortfahren) wird das überbordende Fondsgesellschaften aus einem Transportschiff im Jahre 60 geschildert. Solche Risiko einer Havarie &#8211; die Beschädigung eines Schiffes oder Überladung währender Seereise &#8211; war angesichts der stets drohenden Gefahr von Wind, Wetter und wir waren schon einige Jahrhunderte vor Christie Geburt durch Risiko Teilung gemildert. Es wurde Unterschieden zwischen Chef, Ladung und Fracht. Diese drei Teile trugen je nach ihrem Wert auch gemeinsam die Schäden, die einem von ihnen zur Rettung aus gemeinsamer Gefahr zugefügt wurden. Nur wenn das Schiff unterging, muss sich jeder den Schaden selbst tragen. Die Versicherung begann als Gemeinschafts Idee: gleichartige individuelle Risiken wurden gemeinsam getragen, der einzelne Versicherte. Hinaus in alten Babyloniern sichern sich um 1750 v. Chr. gegen die Plünderung ihrer Karawanen durch Banden ab. Für 200 v. Chr. die Möglichkeit nachgewiesen ein See Darlehen mit Zinsen aufzunehmen. Im Pariser Louvre ist ein Theoretiker zu sehen, dessen 282 ein gemeißelte Claussen unter anderem zeigen, dass eine solche Versicherung bekannt war. Der Schiffsrumpf wurde verpfändet: Gegengeschäft verloren, wurde dem Eigentümer der Schaden ersetzt. Erreichte das Schiff sein Ziel, musste er einen Teil des Erlöses abtreten. In Europa wurde diese Versicherung auf niederdeutsch „Bodmerei“ genannt, eine Art sehe rechtliches Darlehensgeschäft. Später praktizierten auf Initial an Griechen diese Form der Versicherung. Der Selbsthilfegedanke spielte schon früh eine Rolle. Bei den Römern gab es ebenfalls bereits hierzu Ansätze.</p>
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		<title>Ihr Vermögen arbeitet: Zinseszins und Cost-Average-Effekt</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Feb 2009 09:18:13 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Bei langfristigen Sparpläne werden zwei Effekte wirksam: Der Zinseszinseffekt und der „cost-average-effect“. Wir kennen zwar die Zinseszinswirkung aber über lange Zeit entwickelt sich eine Dynamik, die Profis immer wieder überrascht. Wenn sie sich die Ausschüttungen nicht auszahlen lassen, sondern diese in Fonds stehen lassen, erwirtschaftet der Zuwachs im nächsten Jahr wieder Performance und im nächsten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei langfristigen Sparpläne werden zwei Effekte wirksam: Der Zinseszinseffekt und der „cost-average-effect“. Wir kennen zwar die Zinseszinswirkung aber über lange Zeit entwickelt sich eine Dynamik, die Profis immer wieder überrascht.</p>
<p>Wenn sie sich die Ausschüttungen nicht auszahlen lassen, sondern diese in Fonds stehen lassen, erwirtschaftet der Zuwachs im nächsten Jahr wieder Performance und im nächsten Jahr wieder unter nächsten Jahr wieder. Ihr persönliches Fondsvermögen steigt also exponentiell mit der Anlagedauer. Auch die Werbeleute wissen, ist damit das Zinseszins des Textes bei langen Zeiträumen sehr groß wird.</p>
<p>Vermeintlich kleine Unterschiede von nur 1% oder 2% Performance pro Jahr können über lange Zeiträume zu großen Differenzen führen. Prüfen Sie daher bei Berechnungen über lange Zeiträume, wie realistisch die angenommene Verzinsung ist. Einige Fondsgesellschaften bieten als Werbeartikel Schiebetabellen an, mit denen Sparplanergebnisse für unterschiedliche Performancedaten angezeigt werden. Die meisten berechnen wie sich ein langfristiger Sparplan auswirkt und gehen von einem linearen Verlauf aus, beispielsweise von einer Verzinsung von 5% oder 6% pro Jahr. In Wirklichkeit entwickeln sich aber Fonds, insbesondere Aktienfonds, keineswegs linear. Daher sind in der Realität über die Jahre auffällige Spitzen und Seitwärtsentwicklungen des Vermögens zu erkennen.Fonds, die bei der  Einmalanlage am besten abgeschnitten haben, sind deshalb nicht unbedingt die Fonds, die auch bei einem Sparplan das beste Ergebnis erreicht haben. Der Durchschnittkosteneffekt der Chaostheorie wirkt sich bei langen laufenden Sparplänen positiv auf das ein Resultat aus. Dies hat seine Ursache darin, dass sie bei einem Investmentsparplan immer für denselben Betrag Fondsanteile und nicht jeden Monat dieselbe Anzahl von Fondsanteilen kaufen. Dadurch, dass sie regelmäßig denselben Betrag anlegen, kaufen sie automatisch mehr Anteile, wenn der Preis niedriger ist, automatisch weniger, wenn der Preis hoch ist. Damit verhalten sie sich automatisch antizyklisch, was an der Börse ein professionelles Anlageverhalten ist. Am besten wäre es natürlich, wenn sie alle Fondsanteile zum günstigsten Preis kaufen würden. Aber dieser lässt sich erstens nicht im Voraus erkennen und zweitens haben viele Anleger keine einmalige Summe zur Verfügung, sondern möchten aus ihren regelmäßigen Gehalt eine bestimmte Summe sparen. Der Chaostheorie entsprechend wirkt sich dies insgesamt nur dann positiv auf das Anlageergebnisse aus, wenn der langfristige Trend nach oben gerichtet ist. Dies sei in der Vergangenheit immer der Fall gewesen.<br />
Der Effekt wirkt umso stärker, je intensiver ein Fonds im Wert schwankt. Daher können sie bei einer Anlage nennen offenen Immobilienfonds aus mit seiner relativ geradlinigen Entwicklung kaum dafür mit Aktienfonds, insbesondere mit Spezialitäten fonds, umso stärker vom Erwirtschaften zu profitieren. Es empfiehlt sich grundsätzlich bei einem Sparplan feste Sparsummen statt genaue Fondsanteile zu kaufen. Insbesondere international streuende Aktienfonds sind da sehr interessant. Da der Chaostheorie-Effekt mit seiner positiven Auswirkung umso stärker ist, je mehr die Fonds schwanken, kann man bei langen laufenden Sparplänen durchaus auf volatile Branchen &#8211; und Länderfonds setzen. Einige Anleger, die einen Einmalbetrag anzulegen haben und sich unschlüssig darüber sind, ob es gerade mal gut oder um einen schlechten Einstiegszeitpunkt handelt, teilt man diesen Einmalbetrag lieber in mehrere Einzahlungen auf.</p>
<p>Verschiedene Fondsgesellschaften bieten zu diesem Zweck das Instrument der Sportstudio an: wenn ein größerer Einmalbetrag zur Verfügung steht, kann das Geld beispielsweise in einem Geldmarktfonds angelegt werden. Von dort wird es dann monatlich an andere Fonds, beispielsweise Rentenfonds umgeschichtet. Dadurch was dann über mehrere Monate oder sogar Jahre in den Aktienfonds investiert wird, verringert man das Timingsproblem bewußt wie bei einem Sparplan den positiven Zinseffekt. Ansonsten lassen sich solche Umschichtung auch durch eine aus Zeitplan auf einen Geldmarktfonds und einem Sparplan seinen Aktienfonds in eigener Regie gestalten.</p>
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