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Rechtsformen von Versicherungsgesellschaften

Die Versicherungs-Aktiengesellschaften sind dieselben Publikumsgesellschaften, deren Aktien weit gestreut sind und an der Börse notiert werden. Sie ähneln jedoch eher einer GmbH, nur das dass Mindestkapital wesentlich höher liegt. Es liegt sogar über dem in dem Mindestbetrag von 100.000 €, der im Aktiengesetz vorgeschrieben ist, er soll die Erfüllung der Versicherungsverträge garantieren. Das Kapital hat also vor allem eine Garantiefunktion, den Industrieunternehmen dagegen gibt es meist der Finanzierung der Anfangsinvestitionen. Die Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit (VVAG) haben sich in jüngster Zeit als preisgünstige Versicherer etabliert und sollen den Aktiengesellschaften Marktanteile abgenommen: 1999 waren es 29% gegenüber 58% der AGs. Die Versicherungsvereine haben sich aus der ursprünglichen Idee der Versicherungsgemeinschaft entwickelt, die Doppelspitze aus der Genossenschaften. Doch allzu vieles davon nicht mehr übrig geblieben: zwar werden die Versicherten immer noch pro forma Mitgliedes des Vereins, doch die Folgen daraus sind gering. Viele Versicherungsverein erlassen ohnehin auch Nichtmitglieder als Versicherte zu und werden damit zum gemischten im Gegensatz zum reinen Verein. Oberstes Organ eines Versicherungsvereins auf Gegenseitigkeit ist die Mitgliederversammlung oder die Mitgliedervertreterversammlung. In den großen Versicherungsvereinen überwiege aus praktischen Gründen die Mitgliedervertreter-Versammlung. Demokratisch ist aber meist wenig: die großen Versicherungsvereine verweisen darauf, das eine Urwahl durch alle Vereinsmitglieder nicht durchführbar sei. Stattdessen wählt sich die Mitgliederversammlung ihrer neuen Mitglieder selbst, ein Verfahren, was als Kooperation bekannt ist. Die Schau seines gewöhnlichen Versicherten, in diesen Kreis vorzudringen, sind denkbar gering, da sich hiervor allem Personen des öffentlichen Lebens wie Bürgermeister oder Landräte oder gute Kunden – vor allem Unternehmer – zusammenfinden. In vielen Versicherungsvereinen treffen sich mindestens einmal im Jahr an einem Wochenende an einem schönen Ort mit Damen und benutzen den Samstagmorgen zur Erledigung der Pflichten. Die Aufgabe der Mitgliederversammlung ist ähnlich der einer Hauptversammlung der Aktiengesellschaft. Wie der Aufsichtsrat beschließt er über Satzungsänderungen. In der Mitgliederversammlung sollten die Interessen der Versicherten zum Ausdruck kommen, in der Hauptversammlung das Interesse der Aktionäre. Allerdings können auch bei Aktiengesellschaften die Interessen der Versicherten durch einen Beirat vertreten sein. Fast eine Art Dinosaurier aus der Wurzel der Versicherung sind die öffentlich-rechtlichen Versicherungen in Deutschland, die immerhin auf einen Marktanteil von 11% kommen. Sie sind aus einer Art landesherrliche Fürsorge in den jeweiligen Bundesländern entstanden. Das Tätigkeitsgebiet der heutigen öffentlich- rechtlichen Versicherungen, die sich meist im Verbund mit den Sparkassen befinden, ist immer noch auf bestimmte Regionen begrenzt. Am Anfang ihrer Tätigkeit stand die Gebäude gedanklich Brandversicherung, doch mittlerweile bieten sie alle gängigen Versicherungsagenten an. In vielen Fällen brauchten sich die öffentlich – rechtlichen Versicherer zumindest in der Gebäudeversicherung bis Mitte 1994 gar nicht sonderlich um ihr Geschäft zu bemühen: Sie bekamen es durch Zwang oder per Monopol. Wer etwa in Hamburg ein Gebäude kaufte oder verkaufte, war automatisch bei der Hamburger Feuerkasse versichert. In Baden-Württemberg oder Teilen Hessens musste der Bauherr oder Käufer eine Versicherung bei der Pflicht Anstalt abschließen. In Bayern dagegen gab es keine Versicherungspflicht, sondern nur ein Monopol: Wer sein Gebäude versichern wollte, musste dies bei der regionalen Versicherung tun. Mit der Verwirklichung des europäischen Binnenmarktes zog aber auch hier der freie Wettbewerb ein. Jetzt müssen die öffentlichen Versicherer einer Gebäudeversicherung mit anderen konkurrieren – und die Gebäudefeuerpolice ist nicht mehr Pflicht.

Die Rückversicherer: die Münchner Rück

Rückversicherer müssen stets auf eine ausgeglichene Rechnung achten Sie sollten daher möglichst vielen Zweigen, möglichst vielen Branchen und möglichst vielen Ländern engagiert sein. Sie müssen auch akquirieren: nur das so genannte Schwere komme also Risiko trächtige Geschäft kommt von allein. Beispiele sind die Industrie gedanklich Feuerversicherung oder die Produkte – Haftpflicht. Das Gewinn bringende Geschäft müssen sie sich selbst suchen. Vor allem international ist die Rückversicherung ein knallhartes Geschäft, indem um Promille gefeilscht wird. Außerdem kann sich auch auf der Rückversicherer und versichern, indem er selbst nach obigen Muster wieder seine Spitzen Risiko weitergibt (Fred Prozession). Oder das Spitzenrisiko des Versicherers kann von vornherein zwischen verschiedenen Rückversicherer aufgeteilt werden. Wie nach der Rückversicherer ist stehe, war. Sie unterliegen auch nicht der staatlichen Versicherungsaufsicht, da die Geschäftsbeteiligten steht Kaufleute sind unsere Verbraucher nicht geschützt werden müssen. Im Gewerblichen Geschäft können Sie sogar den Wettbewerb der Erstversicherer stoppen: die Rückversicherer haben dazu eine Tarifierungskommission gebildet, wie bestimmte Risiken – vor allem in verlustreichen Industriegeschäftsbereiche. Wenn sich ein Erstversicherer nicht an diese Tarife hält, bekommt keine Rückversicherung mehr. Die Münchener Rück ist eine graue Eminenz mit einem weltweiten Prämienvolumen von rund 54 Mrd. €. Sie hält Anteile an der Allianz an der Allianz Leben eine Hamburg-Mannheimer an der belgischen Leben an der Karlsruher Leben an der Gruppe an der Hinsicht der Patrizier Gruppe passt Wählergruppe und anderen mehr. Die Münchener Rück ist der größte Rückversicherer der Welt. Der einzige Superlativ bin diese Versicherung nicht in Anspruch nehmen kann, ist der ältesten Rückversicherung: mit diesem Titel darf sich die 846 gegründete kölnische Rückversicherung schmücken. Die Münchner und wurde erst 88 gegründet die deutschen Rückversicherer müssen sich nicht die rigorosen staatlichen Aufsicht unterwerfen wie die Erstversicherer. Damit sind sie auch in der Kapitalanlagepolitik frei: die rund 75 Angestellten der Anlageabteilung der Münchener Rück dürfen investieren, wo immer sie es für richtig halten. Die Rückversicherer lebende Katastrophen aller Art: ob Harry Klein, Wirbelstürme, Erdbeben oder seltene Risiken – immer sind sie beteiligt. Unter den rund 1600 Angestellten der Münchner Rück sind das 75 Ingenieure, die technische Risiken bewerten. Auch sechs Ärzte angestellt, wie Risiken wie Schauspielernasen oder seltene Krankheiten taktieren. In Deutschland sind die Beziehung zwischen Rückversicherer und Erstversicherer traditionell eng. Es gibt gegenseitige Verpflichtungen, wenn ein Erstversicherer finanzielle Hilfe braucht, bekommt er sie vom Rückversicherer auch. Die deutschen Erstversicherer geben auch weit mehr Geschäft zu Rückversicherung als andere Nationen. Rund 2/3 des Risikos der industriellen Feuerversicherung und 1/3 des Risikos der industriellen Pflichtversicherung werden rückversichert. Die deutschen Rückversicherer sind extrem kapitalstark. Die Bilanzierung erfolgen nach den strengen nieder ist Wertprinzip: in der Bilanz stehen also die historisch niedrigsten Kosten; die Werte werden abgeschrieben, wenn der Marktwert fällt, war nicht vorgeschrieben, wenn der Wert steigt. Dadurch entstehen Milliarden werde anstelle der Serben. Auch die Akquisitionen stehen zum niedrigsten Wert seit Erwerbungen der Bilanz. Analysten vermuten beispielsweise, was sie 25% Beteiligung an der Allianz Holding und 40% an der Allianz Leben mit einem Marktwert von einer zweistelligen Milliardensummen in den Büchern der Münchner Rück fasst mit null steht. Auch die in der Bilanz angegebene Buch werde für Beteiligungen sind weit unter dem Marktwert. Und der Wert der Kapitalanlagen dürfte rund dreimal so hoch sein wie angegeben als wäre Betrug

Die Rückversicherer: wenn sich Versicherungen versichern

Nur die wenigsten Versicherten wissen, dass sich auch ihr Versicherer wieder versichert. Das tut er in jedem Versicherungszweig mit einem unterschiedlichen Prozentsatz: in der gut kalkulierbaren Lebensversicherung wird wenig rückversichert, in der schadenträchtigen Industrie hingegen viel. Der Versicherer schliesst einen Vertrag mit dem Rückversicherer, damit diese einen Teil des Risikos übernimmt.
Ein Beispiel: die Insassenunfallversicherung, eine fast immer überflüssige Versicherung. Die Schadenquoteversicherungen in diesem besonders profitabel beschäftigt nämlich unter lächerlichen 20%. Rund 24% der Kreditgeber sind hier die  Rückversicherer. Ist so viel Vorsicht notwendig? Die Antwort ist Nein. Doch um den  Zweck dieser Art Rückversicherung zu verstehen, ist der Blick auf ihren ursprünglichen Sinn notwendig. Eine Rückversicherung entlastet den Erstversicherer, indem er einen Teil seiner Risiken einen Rückversicherer weitergeben kann: er begrenzt und verteilt damit Risiko. Damit vergrößert der Erstversicherer die Kapazität der Bezeichnung Risiko. Wegen des Rückversicherer kann der Erstversicherer auch schwere Schadenrisiken wie Flugzeuge, Satelliten oder Bohrinseln übernehmen. Außerdem kann es unter beim Schadenverlauf zu erheblichen jährlichen Schwankungen kommen. Und sich davor zu schützen, dass verschiedene Naturereignisse auch die Bilanz durchschütteln, beschränkt sich der Erstversicherer auf eine bestimmte Einheit. Das darüber hinausgehende Risiko wird dem Rückversicherer übertragen. Die Basis der Rückversicherung bildet die Provision, die vom Rückversicherer an an die Erstversicherer zurückfließen. Denn das Rückversicherungsgeschäft ist auf Gegenseitigkeit ausgerichtet: Einerseits bekommt der Rückversicherer seinen Anteil der Prämien für den Erstversicherer heraus, auf dem Rückweg aber bekommt der Erstversicherer wiederum eine Rückversicherungsprovision.
Damit sollen in seine Kosten erstattet werden, zum Beispielprovisionen, die er für die Abschlüsse aufwenden musste. Daher findet sich in fast allen Versicherungskonzernen auch ein Rückversicherer, der sich bestens als Verschiebebahnhof von Prämieneinnahmen eignet: Je nach Belieben können so auch in den staatlich kontrollierten Branchen der Lebensversicherung, wo die Gewinne begrenzt sind, Gewinne auf den Rückversicherer verschoben werden, der keiner staatlichen Aufsicht unterliegt. Nur in einem Fall wäre die Rechnung für den Erstversicherer kinderleicht: Wenn von 1000 jedes Jahr einer tödlich verunglückt und jeder eine Versicherungssumme von 100.000 € in der Lebensversicherung hat,  bräuchte man eine Jahresmitteprämie von 100 Lebens-Versicherten-also ein Promille. In Wirklichkeit aber wünschen viele Kunden einen anderen Versicherungsschutz: Einer möchte einmal 2000 € versichert sein, ein anderer mit 150.000 € werden, womöglich gar noch einmal 300.000 €. Damit gerät die obige Rechnung aus dem Gleichgewicht. Denn theoretisch könnte der Schaden eines Jahres ausgerechnet auf die höchsten Versicherungssummen entfallen. Dank fehlender Gewinn-und-Verlustrechnung auf einer bis 300.000 €. Um dem vorzubeugen, gibt der Erstversicherer das über die homogene Gruppe hinausgehende, besonders hohe Risiko – mit hohen Versicherungssummen – an einen Rückversicherer ab. In der Fachsprache heißt das, er zimilliert das Risiko: Damit gleicht er seine Risiken aneinander ab und nivelliert sie. Der Rückversicherer kann aber auch einen bestimmten prozentualen Anteilen an Erstrisiken übernehmen, unabhängig von der Höhe der Versicherungssumme. Dann bekommt er einen geringen Anteil, muss sich aber umgekehrt auch an den Kosten des Erstversicherer für die Vertreterprovision und Verwaltung beteiligen und erhält eine pauschalierte Kostenbeteiligung zurück. Eine andere Variante der Rückversicherung ist es, den linearen Schadensaufwand für den Erstversicherer einfach zu begrenzen: der Rückversicherer übernimmt in einem Stopp-loss-Vertrag für alle Schäden, die über einen festgelegten Betrag hinausgehen.

So erzielen sie die beste Rendite: Einmalanlage und Nachzeichnungen

in Investmentfonds können die beliebig hohe Summen anlegen, allerdings liegen die Fondsgesellschaften ihre jeweilige Mindestanlagesumme fest; diese kann je nach Zielgruppegesellschaft nur 2500 oder 100.000 € betragen, und Sie können Sie im Verkaufsprospekt und auch auf den Zeichnung Formularen nachlesen. Bei den meisten Publikumsfonds können Sie Summen um die 5.000 € problemlos anlegen. Wenn sie Vorteile über die Börse erwerben, ist es auch möglich, nur einen Vorteil zu kaufen. Ich möchte lernen lässt mit dem Pol direkt bei der Vorgesellschaft aus führen, müssen sie bei der ersten Zeichnung als Rechnungsformular ausfüllen, da die Vorgesellschaft ihre persönlichen Angaben und einer Originalunterschrift benötigt. Haben Sie erstmal die Mindestsumme investiert, kann sie meistens mit deutlich geringeren Beträgen nachzeichnen. Beispielsweise beträgt die Mindestanlagesumme bei Fidel die 2000 und Euro und nach Zeichnungen sind bereits ab 1000 € möglich die ARD IT in der man seinerzeit an, war inzwischen bieten fast alle Fondsgesellschaften einen sehr praktischen Service an: Sparpläne. Bei einem Sparplan können Sie vereinbaren, nämlich in einem bestimmten Form anzulegen. Sie kann dabei den Rhythmus (zum Beispiel monatlich, quartalsweise) und die Höhe frei bestimmen. Auch hier liegen die Fondsgesellschaftenmindestsumme fest, allerdings liegen diese auf bei so niedrigen Summen wie 50 oder 100 € Monat. Einige Discountbroker haben zwischen Sparpläne von vors entwickelt bei denen die Vorgesellschaft keinen Sparplan anbietet. Sparpläne sind sehr praktisch, wenn der Betrag wird regelmäßig von dem Konto abgebucht, und langsam aber sicher baut sich ein ansehnliches Vermögen auf. Sie können einen Investmentsparpläne jederzeit ohne Einhaltung von Bündnispartnern der Kündigungsfristen ändern, Sturm oder ihre Anteile verkaufen. Das macht die frontale Anlage explizit als die meisten alternativen diese leichte Verfügbarkeit ist aber gleichzeitig das Problem. Denn ein Sparplan ist umso wirkungsvoller Sie länger durchgehalten wird. Die meisten Anleger brechen ihrer Sparpläne aber schon sehr schnell ab, da sie das Geld für andere Dinge verwenden möchten. Um die fünf Jahre liegen die durchschnittliche Durchhalteparolensparpläne in dieser kurzen Zeit kann es natürlich keine Vermögen aufbauen. Bei jeder Sparratefelder Ausgabeaufschlag an. Wenn Sie ein Sparplan kündigen möchten, sollten Sie bedenken, was die letzte Zahlung erst einen Monat zurück licht und sie für diese Zahlen gerade einen Ausgabeaufschlag gezahlt haben. Wenn sie in Sparplan nicht weiterführen möchten oder können, belastendes Investmentdepot wegen seiner Weile weiterlaufen, damit es weiter für Sie arbeiten kann. Wenn sie auf einen anderen Vorsatz besitzen möchten, können sie z.B. eine Sparbetrag in einem davon stehen lassen und den Sparplan mit einem anderen Forum fortsetzen. Wenn Sie ein Sparplan vereinbaren, nehmen Sie sich eine Dauer fest vorschreiben Sie sich diese bei ihrem Depot Unterlagen an auffälliger Stelle auf. Wenn sie dann wie ein gespanntes Fondsvermögen plündern wollen, sehen Sie, was sie gegen ihren eigenen Vorsatz verstoßen und können es sich vielleicht doch noch verkneifen. Der Sparplan gemildert insbesondere bei Anlagenschwankung intensive Forst das Timingsproblem. Fällt der Anteil am Anfang Sparplan, betrifft dies nur den relativ geringen Betrag, der bis dahin eingezahlt wurde. Je länger der Sparplan läuft und je größer der Gesamtwert des Investmentdepots bereits angestiegen ist, desto höher wird der Schaden bei einem Kursrückgang. Man spricht hier von der so genannten ablaufen Problematik.

Lieber spät als nie: Einstieg in die Rentenvorsorge zwischen dem 50. Lebensjahr und dem Rentenbeginn

Jenseits der 50 verbietet sich die direkt Anlage in Aktien, wenn später ein eigenes Einkommen zur Verfügung stehen soll. Auch Aktienfondsanteile sollten nicht mehr als 50% des Depots eines älteren Sparers ausmachen. Empfehlenswert sind Rentenfonds, deren Renditechancen besser sind als bei einer Direktanlage in Anleihen oder Sparprodukte. Doch auch für den, der sich erst ab dem 50. Lebensjahr mit dem Thema private Altersvorsorge beschäftigt, sind noch nicht alle Türen geschlossen. Nicht eingerechnet, bleiben ihm noch 15 Jahre für den Aufbau eines entsprechenden Kapitals, von dem er im Alter zehren kann. Das Problem: Wer wenig Zeit hat, auch Tiefen im Kapitalmarkt auszusitzen, muss sich auf sichere Anlageformen konzentrieren. Jedoch bringen diese bestimmt nicht die hohen Renditen. Lohnend sind sie alle Mal. So ist eine kapitalbildende Lebensversicherung sicher ein guter Tipp für den Anleger ab 50.

Bis zur Rente bleibt noch genügend Zeit, um über die Frist zu kommen die für die Steuerfreiheit eines Vertrages wichtig ist: 12 Jahre muss eine Police mindestens laufen. Auch eine private Rentenversicherung ist eine Möglichkeit, ab 50 oder später vorzusorgen. Sie garantiert ein lebenslanges zusätzliches Einkommen, mit dem die gesetzliche Rente aufgebessert werden kann. Spät Entschlossene sollten sich, so banal, wie das klingt, für konventionelle Sparprodukte entscheiden. Viele Kreditinstitute bieten Sparpläne für ältere Semester an. Monatlicher Raten, deren Höhe selbst bestimmt werden kann, werden über längere Zeit angespart und das Kreditinstitut zahlt jährlich einen Bonus. Auch für Investmentfonds ist es noch nicht zu spät. Allerdings sollen sich ältere Anleger auf Hausse mit geringeren Risiken konzentrieren. Aktienfonds eignen sich wegen ihrer größeren Schwankungsbreite (Volatilität) nur bedingt für die Bildung eines Vermögens auch jenseits des 50. Lebensjahres.
Nicht zuletzt gilt: Auch in dieser Lebensphase ist es wichtig, alle staatlichen Hilfen für den Vermögensaufbau in Anspruch zu nehmen. Das gilt für die vermögenswirksame Leistungen genau so sowie für die Arbeitnehmersparzulage oder Prämien. Wer mit staatlicher Unterstützung zum Beispiel in einen Bausparvertrag einzahlen muss nicht unbedingt ein Haus bauen oder eine Wohnung kaufen. Nach Ablauf der Sparphase und einem weiteren Jahr Sperrfrist kann das Geld aus einem Bausparvertrag auch für andere Zwecke als Beschaffung von Wohneigentum genutzt werden. Wenn aus Altersvorsorge eine Altersversorgung werden soll, sollten in der ersten Phase, wenn das Geld zum Verbrauch angelegt wird, Risiken so gering wie möglich gehalten werden.

Denn viele Anleger geht es ja in aller erster Linie darum, solange wie möglich etwas von seinem mühsam angespart Kapital zu haben. Umschichten ist deshalb das Gebot der Stunde. Für die Sicherung des Kapitals bieten sich in erster Linie natürlich Rentenfonds an. Sie haben ein weitaus geringeres Risiko als Aktienfonds. Allerdings, dies ist der Nachteil, sie entwickeln sie sich auch nicht so gut wie erfolgreiche Aktienfonds.
Dabei ist es noch nicht einmal notwendig auf Renditechancen zu verzichten. Der eine oder andere Anleger will das auch gar nicht. Deswegen ist es notwendig, Chancen und Risiken der verschiedenen Fonds gegeneinander abzuwägen und dann aus dem Strauß aus Aktienfonds mit den geringeren Risiken als anfangs zu kombinieren.
Anleger verbinden so die Chance auf eine längere Auszahlung mit einem höchsten Maß an Sicherheit. Es ist es also auf jeden Fall mehr als eine Überlegung wert, sich ein sogenanntes Depot anzulegen. Ein solches Depot besteht sowohl aus Aktien – als aus Rentenfonds. Ganz besonders sinnvoll ist es, sich gleichzeitig nur aus dem Rentenfonds Geld auszahlen zu lassen. Dann kann das Kapital, das im Aktienfonds steckt, mehr Rendite erwirtschaften. Der Kapitalstock wird dadurch nicht kleiner. Allerdings muss der Anleger mindestens einmal im Jahr prüfen, ob sein Vermögen im Rentenfonds noch ausreichend hoch genug ist, weitere Monatsraten herzugeben. Ist dies nicht der Fall, muss es rechtzeitig aus dem Aktienfonds gefüllt werden.

Rentenfonds: Performance und Anlageziele

Internationale Rentenfonds sind ein ganz anderes Kapitel als Fonds, die in heimischen Renten anlegen. Dabei geht es zum einen um eventuelle höhere Zinsen, in die sich in anderen Währungen erzielen lassen, aber auch um die Währungsschwankungen, die einen bedeutenden Einfluss auf die Performance dieser Fonds im Ausland ausmachen. Ein Beispiel ist der starke Verfall des US-Dollars in 2006, der bei den US-Dollar-Rentenfonds in 2006 teilweise zu zweistelligen Minus-Ergebnissen auf Euro-Basis sorgte.

Internationale Rentenfonds sind vom Risiko der Performance zwischen Euro-notierten Rentenfonds und Aktienfonds einzuordnen.

In den Rentenfonds sollten sie den Anteil ihres Vermögens investieren, der nicht zu starken Wertschwankungen unterworfen sein darf wie bei Aktienfonds. Als Anlagehorizont für Rentenfonds sollten Sie mindestens mit drei bis fünf Jahren rechnen, denn zunächst muss der Ausgabeaufschlag wieder eingeholt werden. Bei einem Anlagezeitraum, der über 10 Jahren liegt, sollte man auch als risikoscheuer Anleger einen bereit streuenden Aktienfonds oder zumindest einen gemischten Fonds in Erwägung ziehen. Einige Anleger tauschten ihre Aktien in Zeiten ungewisser Aktienmärkte in Rentenfonds, wobei Aktienmarkt eigentlich immer mit Ungewissheit behaftet sind. Alle Umschichtungen in Rentenfonds sind besonders dann attraktiv, wenn gerade eine Hochzinsphase herrscht und eine Zinssenkung bevorsteht. Dies war zum Beispiel 1981 und 1990 der Fall.

Sie konnten sich deren Fonds noch mit hochverzinslichen Papieren oder mit niedrigen verzinslichen Papieren zu Tiefstkurs eindecken und dann von Kurssteigerung der Papiere, die durch fallende Zinsen entstanden, profitieren. In solchen Situationen sind auch mit Rentenfonds zweistellige Ergebnisse zu erzielen. Zu Zeiten niedriger Zinsen werden Rentenfonds relativ und attraktiv, wenn auch Sie können nur solche Renditen erzielen, wie der Zinsmarkt hergibt. Insbesondere wenn steigende Zinsen erwartet werden, sollten sie aus langlaufenden Rentenfonds aussteigen, weil Kursverluste vorprogrammiert sind – beispielsweise 20005/2006. In solchen Situationen bieten sich eher kürzer laufende Rentenfonds- oder Geldmarktfonds an, da der jeweilige Zinshebel nicht so stark negativ auf die Performance wirkt. Die Vorteile von Rentenfonds sind darin zu sehen, dass sie weniger
schwankungsintensiv sind als Aktienfonds, für einen Anlagezeitraum von circa drei bis 10 Jahren geeignet sind, einen relativ geringen Ausgabeaufschlag von circa zwei bis 4% anfällt und sie gut geeignet sind als Reservepolster oder als sicherer Hafen zum Sicherstellen von Gewinnen. Die Nachteile von Rentenfonds sind darin zu sehen, dass sie bis Ende des Jahres 2008 einen hohen zu versteuernden Anteil haben, dass es Schwankungen in den jeweiligen Situationen gibt, in dem sie  inflationsgefährdet sind, und dass sie langfristig eine geringere Performance als Aktienfonds bieten. In erster Linie gehen in Rentenfonds die Zinsen der von ihnen gehaltenen Papiere ein. Daher ist der überwiegende Teil der Wertentwicklung – zumindest bei langfristiger Betrachtung – zu versteuern. Dies gilt zumindest bis zum 31.12.2008. Wenn sie ihre Freibeträge bereits ausgeschöpft und einen relativ hohen Steuersatz haben, sollten Sie daher überlegen, ob Sie nicht auf andere Fondskategorien ausweichen können. Dies hängt natürlich von der Strategie und ihren Zeithorizont bei der Anlage ihres Vermögens ab.

Nur bei Zinssenkungen können Rentenfonds Kursgewinne erwirtschaften, und internationale Rentenfonds können daneben Währungsgewinn erzielen. Kurs – und Währungsgewinne von Rentenfonds sind bis Ende des Jahres 2008 steuerfrei, wenn sie die Anteile mindestens über die Spekulationsfrist gehalten haben.

Überschussbeteiligung bei privaten Rentenversicherungen

Überschüsse erzielt ein Unternehmen durch Zins -, Kosten – oder Risiko gewinne. Zinsgewinne entstehen dann, wenn das eingezahlte Kapital zu einer besseren Rendite angelegt wird als der Garantiezins von zurzeit von 3,25 Prozentpunkt. Auch geringere Belastungen, zum Beispiel bei Verwaltungskosten, vermehren die Überschüsse. Und nicht zuletzt gilt: Sterben die Versicherten früher als im Unternehmen prognostiziert, muss es weniger Rente zahlen. Auch diese Gewinne fließen in die Überschüsse.

Überschüsse machen Unternehmen stärker, in denen künftige Überschüsse entstehen, diese können jedoch nicht garantiert werden. Wohl aber ist das Unternehmen verpflichtet, Kunden an Überschüssen zu beteiligen. Das ist kein Akt des guten Willens, sondern wird durch die Rechtsordnung zu Paragraf 81c des Investmentgesetzes vorgeschrieben. Demnach müssen den Kunden mindestens 90% aller Nettoerträge aus denjenigen Kapitalanlagen zukommen, die den Rückstellungen für zukünftige Vertragsleistungen als Aktivwerte in der Bilanz gegenüberstehen. Auch an den Überschüssen, die nicht aus Kapitalanlagen stammen, müssen die Kunden angemessen beteiligt werden. Wie und wann ein Kunde von den Überschüssen profitiert, bestimmt er selbst. Die Form der Überschussbeteiligung hat starken Einfluss auf die künftige Rente. Ob sie gleich bleibender schwankt, im Alter steigt oder sogar fällt, hängt davon ab, wann ein Versicherer in der Phase erreichten Zinseinnahmen aus dem angesammelten Kapital und für sonstige Überschussanteile an den Kunden auszahlt. Für diese Formen kann sich der Kunde selbst entscheiden: Bei der konstanten Auszahlung kommt der Versicherte sofort in den Genuss der Überschüsse. Denn die Versicherer kalkulierten die Zuteilung von Anfang an so, dass sie über den gesamten Zeitraum hinweg gleich hoch ist. Allerdings ist der Versicherte nicht vor einer tatsächlichen Rentenkürzung geschützt. Erwirtschaftet der Versicherer später geringere Überschüsse als anfangs kalkuliert, muss er die Konstanterente reduzieren. Außerdem entsteht dem Versicherten über die Jahre ein inflationsbedingter Kaufkraftverlust. Bei der teildynamischen Rentenzahlung erhält der Versicherte zusätzlich zur garantierten Rente eine gleich bleibend Zusatzrente. Darüber hinaus wird der verbleibende Teil der erzielten Überschüsse zur Erhöhung der Gesamtrente verwendet. Auch hier sind die Überschüsse nicht garantiert. Wie hoch die Rente letztendlich steigen wird, kann von vornherein nicht gesagt werden. Gerade hier muss man schon aufpassen.
Bei der dynamischen Rentenzahlung erhält der Versicherte zu Beginn eine geringfügig über der garantierten Rente liegenden Auszahlung. Dieser Betrag bleibt dann, je nach Vereinbarung, für eine längere Zeit konstant. Oder er steigt von Beginn an zur Rentenzahlung über die Jahre kontinuierlich an.Eine Garantie für steigende Erträge ist auch diese Form der Überschussbeteiligung nicht. Künftige Erhöhungen können sich genauso ändern wir bereits erreichte Überschussrente selbst. In den Versicherungsbedingungen ist aufgeführt, welche Überschussbeteiligung der Kunde wählen kann. Gibt es keine Wahlmöglichkeit, bietet die Gesellschaft möglicherweise nur eine Überschussbeteiligung an. Welches dass ist, muss der Kunde vor Vertragsabschluss unbedingt klären.
Laufende Renten werden bei der Besteuerung nur mit dem sogenannten Vertragsteil angesetzt. Das ist ein Vorteil gegenüber anderen Anlageformen, bei denen die erwirtschafteten Erträge mit einem meist höheren Steuersatz belastet werden. Dabei richtet sich der zu versteuernde Ertragsanteil nach dem Alter zu Beginn der Rentenzahlung. So muss beispielsweise ein sechzigjähriger 32%, ein 62 jähriger 30% und ein fünfundsechzigjähriger 27% seiner Einkünfte versteuern. Die Steuerfreibeträge sind jedoch recht hoch, sodass im Normalfall keine Steuer auf die Privatrente anfällt.

Wichtige Risiken, die Anleger bedenken sollten

Beim sogenannten Inflationsrisiko oder auch Kaufkraftrisiko geht es um die Gefahr, dass Anleger Vermögensschäden durch Geldentwertung erleiden. Im Risiko der Geldentwertung unterliegen sowohl ein Alter des Vermögens als auch die reale Ertrag, der mit dem Vermögen erwirtschaftet werden sollen. Hierbei ist die Orientierungsgröße reale Verzinsung hilfreich. Eine Inflationsrate von z. B. vier bis 5% pro Jahr führte nach nur sechs Jahren zu einem Geldwertschwund von rund einem Viertel. In 12 Jahren ist die Kaufkraft des Vermögens um rund die Hälfte geschrumpft. Deshalb sollten Anleger unbedingt auf die Realverzinsung achten. Bei festverzinslichen Wertpapieren ist das die Differenz zwischen Rendite und Inflationsrate. In Deutschland wurde in den Konjunkturphasen der Vergangenheit bei Anlagen zur bislang noch immer ein positiver Realzeit erwirtschaftet. In der Berücksichtigung der Versteuerung der Einkommen aus Kapitalvermögen konnte jedoch nicht einmal der Kaufkraftverlust ausgeglichen werden. Auch Aktien unterliegen dem Inflationsrisiko. In aller Regel sucht der Käufer bei einer Entscheidung für oder gegen eine Aktie nicht den Substanzwert und lässt sich vom Ertragswert abzuleiten. Da die Inflationsrate und der realisierte Ertrag in Form von Dividenden sowie Sachwerte im Vergleich zum Geld bei der Anlage beständig waren, kann keine generelle Aussage darüber getroffen werden. Über einen längeren Zeitraum hinweg entwickelten Sachwerte sich erfahrungsgemäß als bessere Anlage- allerdings gab es in der Vergangenheit durchaus auch längere Phasen, in denen geht Geldanlagen überlegen waren. Willkür oder das Transferrisiko aus Ländern mit unsicheren und instabilen politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, auch ausländische Schuldner aufgrund fehlender Bonität für die Tilgungsleistungen stellen ein hohes Risiko dar. Selbst wenn Sie selbst kein Risiko darstellen, können Risiken kann durch wirtschaftliche und/oder politischer Instabilität gerufen werden. So ist es durchaus möglich, was Anleger ihr Geld aus dem Ausland nicht erhalten, weil es dort keine Deckung gibt oder zu Verspätungen bei der Auszahlung und damit zu Wertminderungen kommt. Bei Wertpapieren in Fremdwährung kann das dazu führen, das Anlegerausschüttungen nicht ausgezahlt werden wegen eingetretener Devisenbeschränkung. Dabei ist eine Absicherung gegen dieses Transferrisiko so gut wie nicht möglich. Destabilisierende Ereignisse für Sozialsysteme gibt es eine ganze Reihe. Dazu gehören Änderungen im Verfassungssystem, in der Wirtschaftsordnung, in den politischen Verhältnissen, nationale oder internationale Krisensituationen, Kriege oder Umweltkatastrophen-solche Ereignisse schlagen sich auf den weltweit verflochten Devisenmärkten wieder. Beim Währungsrisiko hat sich der Anleger dem Risiko ausgesetzt, die auf eine Fremdwährung lautende Wertpapiere halten. Durch eine Aufwertung der inländischen Währung sinkt der Devisenkurs, die in der Fremdwährung bewerteten ausländischen Aktien verlieren- das Gleiche gilt bei einer Abwertung der Währung. Damit kommt zum Kursrisiko ausländischer Wertpapiere des Währungsrisiko _ selbst wenn die Papiere einer deutschen Börse gehandelt werden. Auf den Devisenkurs eines Landes üben unterschiedliche Komponenten Einfluss. Dazu zählen zum Beispiel die Inflationsrate des Landes, in Zinsdifferenzen zum Ausland kommt die Konjunkturentwicklung und die weltpolitische Situation zum tragen. Auch politische Ereignisse, wie Vertrauenskrise in die politische Führung des betreffenden Landes, können eine Währung schwächen. Die Entwicklung der Währung kann einen möglichen Renditevorsprung schnell aufzehren und jetzt wieder die Geldanlage so stark beeinträchtigen, dass eine Geldanlage im Heimatland im Resultat vorteilhafter gewesen wäre.

RIESTER- Rente: was wird gefördert?

Die im Rahmen der Riester-Rente geförderten Anlageformen sind die betriebliche Altersvorsorge in Form von Direktversicherungen, Pensionskassen und – Fonds. Es gibt aber gewisse Voraussetzungen, die die geförderten Anlagen erfüllen müssen. Ferner müssen die Beiträge aus individuell versteuerten Arbeitsentgelten erbracht werden. Als private kapitaldeckende Kapitaldeckealtersvorsorge und Rentenversicherung kommen Rentenversicherungen sowie Fonds und Sparpläne mit Auszahlungsplänen und eine Riesterrentenversicherungspflicht für die oberste Altersphase in Frage. Schon mit der Verabschiedung haben Finanzdienstleister umfangreiche Information und Werbekampagnen für die Altersvorsorgeprodukte gestartet. Grundsätzlich empfiehlt sich allerdings keine Verträge zu unterschreiben die nicht mit dem Gütesiegel des BAV versehen sind. Ferner kann die Riester-Rente natürlich auch mit anderen Versicherungen zum Beispiel gegen Erwerbsunfähigkeit oder Unfalltod kombiniert werden. Insbesondere Lebensversicherer haben dazu einer Reihe von Produkten im Angebot, die mit einer ergänzen Hinterbliebenenabsicherung und einer Erwerbsminderungsrente verbunden werden können. Grundsätzlich stellt sich also die Frage ob sich sowohl bei Lebensversichererverträgen als auch Sparplänen und Altverträge in die Riesterförderung einbeziehen lassen. Zunächst kommt es vor allem bei der Lebensversicherung darauf an, ob die bisher geltenden Vertragsbedingungen eine solche Änderung zulassen. Allerdings darf nicht vergessen werden, was die Einbeziehung von Altverträgen steuerliche Nachteile mit sich bringen kann! Die neue Zusatzrente wird nachgelagert besteuert das heißt: Die Beiträge werden erst auf das versteuerte Einkommen geleistet. Später mit Beginn des Rentenalters wird dann auf den geltenden Vertrag in jedem Fall eine geringere Steuerlast angewendet. Der in die Altverträge eingezahlte Kapitalstand stammt jedoch aus bereits versteuertem Einkommen. Wenn es in die Zusatzrente einfließt, wird es faktisch noch einmal versteuert. Deshalb ist es ratsam für Zusatzrente neue Verträge abzuschließen. Auch Wohneigentum kann zum Teil mit der Riester-Rente finanziert werden. Das Gesetz sieht vor das zur Herstellung oder zum Erwerb von selbst genutzten inländischen Wohneigentum ein Betrag zwischen 5.000 und 50.000 € aus der Altersvorsorge entnommen werden kann, ohne dass dadurch einen Nachteil für die Förderung entsteht. Der Entnahmebetrag muss – ohne Zinsen – in monatlich gleich bleibenden Raten bis zur Vollendung des fünfundsechzigsten Lebensjahres in einem zertifizierten Altersvorsorgevertrag zurückgezahlt werden. Diese Rückzahlung löst keine erneute Förderung aus. Der Anleger kann aber die Förderung nach dem Altersvermögensgesetze weiterhin in  Anspruch nehmen. Beim Verkauf des Wohneigentums haben Anleger die Möglichkeit, den Restbetrag innerhalb einer bestimmten Frist entweder in ein Ersatzobjekts zu investieren, oder ihn in einem zertifizierten Altersvorsorgevertrag einzuzahlen. Tun sie das nicht, müssen sie die Förderung zurückzahlen. Das gilt auch dann wenn sie mit ihrer Rückzahlungsverpflichtung mit mehr als einen Jahresbeitrag in Rückstand geraten. Dann müssen sie den Restbetrag auch auf den Zeitpunkt der Entnahme nachträglich mit 5% versteuern. Grundsätzlich gilt, dass wer sein Kapital sichern und vermehren will nach einer ganz speziellen Strategie vorgehen sollte. Wenn man also im Alter keine Altersarmut erleiden will, empfiehlt sich rechtzeitig und langfristig der Aufbau einer Altersvorsorge und der Vermögensaufbau. Hierzu gibt es unterschiedliche Produkte und Strategien. Fondssparen ist sicherlich eine gute und praktikable Möglichkeit, um auch im hohen Alter auf ein Vermögen, das vor den Turbulenzen an den Kapitalmärkten geschützt ist, zugreifen zu können. Da Fonds gesetzlich dazu verpflichtet sind, breit gestreut zu investieren, ist das Abschmelzen der Kapitalanlage somit relativ unwahrscheinlich, Zuwachsraten von 5 – 8 % pro Jahr sind sehr wahrscheinlich.

Die private Rentenversicherung: sofort Rente gegen Einmalzahlung

Viele Menschen haben bis zum Beginn ihres Ruhestands ein kleines Vermögen eingespart. Für sie gilt es, dieses Vermögen so zu nutzen das möglichst lange Zusatzeinnahmen zur gesetzlichen Rente bietet.

Für sie bietet sich diese vorrangigen Einmalzahlung an. Das Prinzip: Der Ruheständler zahlt einen einmaligen Betrag – zum Beispiel 50.000 Euro in eine Lebensversicherung-oder in eine Rentenversicherung ein und erhält sofort bis zusammen Lebensende eine monatliche Zusatzrente, die die gesetzliche oder betriebliche Rente bis zur Deckung des Grundbedarfs aufstocken kann. Der Vorteil: In eine private Rentenversicherung kann jeder einzahlen. Eine Gesundheitsprüfung ist nicht erforderlich. Wer arbeiten muss, erhält meist unbesehen eine Sofort-Rente, so etwas wie eine Wette auf ein langes Leben: Erfreut sich der Kunde nämlich nach langer bester Gesundheit, liegt der Ball bei der Versicherungsgesellschaft. Die Rendite des vom Kunden eingezahlten Kapitals ist umso höher, je länger er sich an der Rentenzahlung erfreuen kann

Diese Chance für den Einzelnen ist gleichzeitig das Risiko für die Allgemeinheit. Denn steigende Lebenserwartung der Bevölkerung stark an, schlägt das negativ auf die Überschüsse der Gesellschaft durch. Die Folge: Der Teilrente, der aus Überschüssen gespeist wird, muss gekürzt werden. Anders sieht die Sache aus, wenn der Versicherte früh verstirbt. Dann haben die Angehörigen das Nachsehen. Denn das ist das Grundprinzip: Stirbt der Versicherte kurz nach Rentenbeginn, ist das gesamte Kapital verloren. Für die Meisten haben die Gesellschaften ein Sicherheitsnetz ersonnen. Es heißt Beitragsrückgewähr und -Garantie. Bei der Beitrags Rückgewähr überweist die Versicherungsgesellschaften im Todesfall die verbliebene Summe annähernd unverzinst zurück. Die ausgezahlten Renten werden natürlich abgezogen. Mit der Garantiezeit hingegen verpflichtet sich der Versicherer für 5,10 oder 15 Jahre in die Rentenkasse einzuzahlen, selbst dann, wenn der zu zahlende Kunde vor Ablauf der Frist stirbt. Die meisten Versicherten entschieden entscheiden sich für beide Leistungen obwohl sie dem Prinzip der Rentenversicherung widersprechen. Dies ist die Sorge um ein langes Leben, dass der Kunde finanziell absichern, kann. Alle Garantien gehen, genau wie eine Beitragsrückgewähr, zulasten der Versicherten und müssen entsprechend teuer bezahlt werden. Außerdem sollte allein schon aus steuerlichen Gründen der Garantiezeit nie länger sein als die nach der amtlichen Sterbetag erreichte Lebenserwartung, sonst setzt das Finanzamt doppelt zu, beim Rentner und bei den Erben. Wie hoch die private Rente bei einer bestimmten Gesellschaft ist, hängt von mehreren Faktoren ab, u. a. von der Höhe der Einmalzahlung. Grundsätzlich gilt: je größer das eingezahlte Kapital, umso höher ist die monatliche Rente.  Frauen bekommen für das gleiche eingezahlte Kapital weniger Rente als Männer oder umgekehrt: Die gleiche Leistung zahlte mehr, der Grund: ihre statistische Lebenserwartung nicht höher als die der Männer. Die Rente fällt höher aus, je älter der Kunde bei der Einzahlung ist. Der Grund ist auch hier die durchschnittliche Lebenserwartung des Kunden. Die Versicherungsgesellschaft kann mit einer entsprechend kürzeren Ausführungszeit kalkulieren. Diese fortschreitende Rente besteht aus einer garantierten am prognostizierten Zahlen belegten Durchschnitt.  Der entscheidende Punkt bei der Wahl des richtigen Partners ist deshalb die Frage: verspricht das Versicherungsunternehmen bei Vertragsabschluss hohe Leistung für die garantierte Vorsorge und kann es diese später auch durch dauerhafte und hohe Überschüsse anbieten? Das Problem: Die in der Rente enthaltenen Leistungen aus der Überschussbeteiligung könne nicht garantiert werden. Sie gilt nur dann wenn die Überschussanteile während der gesamten Versicherungsdauer hoch bleiben.

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