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Investieren in Investmentfonds: Investmentstil, Anlagephilosophie

Fondsmanager können nach unterschiedlichen investmentstiel vorgehen. Seit Ende der neunziger Jahre wird viel über die beiden investmentstiel Beendigung und groß geschrieben beim so genannte Rio – Ansetzung der Fondsmanager fundamental unterbewerteten Aktien, beispielsweise nach Aktien mit einem geringen Kurs – gewinnen – Verhältnis beim” Hof – Ansatz” genannte Firmen, deren hohes Wachstum aufweisen. Man kann nicht sagen, dass der Welt jubelt ein Strich unter Ansatz der bessere ist, aber die beiden investmentstiel unterliegen unterschiedlichen Zyklen, die sich verschieden entwickeln. Beispielsweise profitierten vom Börsenboom Mansell 98/neunter 99 insbesondere, also die Wachstum werde. Nach 2003 profitierten verstärkt die Berlin-Tegel. Prominente Dachfonds – Berater waren dazu, sowohl im Lot gedanklich als auch in der Rio – Fonds investieren.
Weitere Schwerpunkte können z.B. sein, insbesondere große Standardwerte oder Nebenwerte zu investieren. Außerdem gibt es Fonds, die in Aktiengesellschaften investieren, die durch eigenes oder fremdes Verschulden stark zurückgefallen sind. Solche Türen – und – Titel sind am Bestandteil von Türen – und gedanklich voraus eine weitere Idee sind Indexfonds, deren Vermögen entsprechende Zusammensetzung des Index, Dinge repräsentiert, angelegt ist. Ein Indexfonds wird also nicht aktiv gemeldet, sondern der Index gibt die Zusammensetzung des Fonds vor. Man spricht auch vom so genannten passiven Management. Da hier keine aktiven Fondsmanager und Analysten nötig sind, ist im Managementgebühr für Indexfonds meist etwas geringer als aktiv verwaltete Fonds. Ein DAX gedanklich Fonds enthält also beispielsweise nur jene 30 deutschen Standardwerte, die im Deutschen Aktienindex (TA X.) vertreten sind, und zwar auch etwa in der entsprechenden Gewichtung der einzelnen Aktien zueinander. Einige dieser Indexfonds sind als so genannte ETS aufgelegt werden wie eine Aktie an der Börse gehandelt und zeichnen sich durch sehr geringe Gebühren aus. Allerdings können die wenigsten Berater über ETS Auskunft erteilen, da sie nicht über Berater vertrieben werden diese daran auch nichts verdienen.
Der bereits angesprochene investmentstiel Bewältigung zeichnen sich dadurch aus, was der Vogel danach fundamental unterbewerteten Aktien, Barschels eine Aktie mit einem geringen Kurs gedanklich gewinnen – wer ist so. Ein ausgesprochener Bewältigung gedanklich Titel gehört darüber hinaus zu den Marktführern seiner Branche. Der Investmentstiel teilen sich dadurch aus, dass beim bloß gedanklich Ansatz der Fondsmanager nach Firmen gesucht, die hohen Wachstumsraten aufweisen. Da meistens Technologie – Unternehmen hohe Wachstumsraten haben, sind bloß gedanklich Fonds oft recht Technologie – lastig. Er sogar eine Tat down Ansatz ist ein volkswirtschaftlich betonter Ansatzpunkt bei der Aufteilung des Vermögens nach Anlagegattungen, Regionen, Branchen. Erst nach der Branchen mitangestrichenen Aufteilung so der Fondsmanager die entsprechenden Einzeltitel aus. Die Europäischen wird von wichtiger erachtet als die Einzeltitel – Auswahl. Der Potsdam ab ansatzweise altbewährte betonter Ansatzpunkt der Formel desertiert viel versprechende Aktien kommt dann mehr oder minder zufällig zu einer bestimmten Branchen – in Länderstrukturen. Der Auswahl der Einzeltitel wird mehr Bedeutung als in einer gedanklichen Branchen Aufteilung beigemessen. Beim Index orientierten passiven SZ Management ist die Anlage am Index orientiert, man spricht hier von passiven Management, da nicht wirklich aktive Einzeltitel ausgewählt werden müssen, sondern der Index im Prinzip die Anlage vorgibt. Einige Anleger glauben, was selbst an professioneller Fondsmanager auf Dauer nicht die Börsen austricksen kann, was man also durch eine aktive Auswahl von Einzelaktien den Index auf Dauer nicht schlagen kann. Für diese Anleger bieten sich Indexfonds an.

Kauf und Verkauf von Investmentanteilen: Bezugsmöglichkeiten

Die Sparkassenorganisation unterhält die gewünschten Partnerchips, das heißt bevorzugte Fondsgesellschaften, die neben der Konzern einen in den Vertrieb aufgenommen werden. Die Volksbanken-Gruppe als das zweite große flächendeckende Institut unterhält keinen offiziellen Kooperationen außer zur hauseigenen Union. Allerdings steht es jeder Niederlassung frei, Kooperationen mit anderen Fondsgesellschaften einzugehen, was auch stattfindet. Zu Fremdfonds können Anleger von manchen Banken keine intensive Beratung erwarten, da dort in erster Linie auf die eigenen Produkte geschult wird.

Außerdem wird Ihnen eine Bank nicht so leicht Prospekt, Rechenschaftsberichte und laufende Informationen zu Fremdfonds besorgen können, wozu sie beim Verkauf aber eigentlich verpflichtet.
Im Prinzip müsste jede Bank in der Lage sein, Fremdfonds zu besorgen, insbesondere, wenn sie schon den Namen des Fonds beziehungsweise seine Wertpapierkennnummer wissen. Eventuell müssen Sie etwas beharrlich sein. Und die Möglichkeit, Fondsanteile über die Börse zu handeln, gibt es bei jeder Bank, auch wenn diese nur sehr ungern tun. Einige Banken verlangen für das besorgen von Fremdfonds eine gesonderte Gebühr, zusätzlich zum Ausgabeaufschlag. Dies sollen sie nicht akzeptieren, denn die Bank erhält, wie jeder andere Vermittler auch, aus dem Ausgabeaufschlag und auf den jeweiligen Bestand eine Provision.
Die Versicherungsgesellschaften haben gegenüber anderen Finanzdienstleistern einen großen Wissensvorsprung: Sie wissen, wann die Lebensversicherungsverträge ihrer Kunden fällig werden. Sie können also ihren Vertrieb sollte schon einige Zeit vor der Fälligkeit ihren Kunden schicken und fragen, was mit dem freiwerdenden Geld aus der Lebensversicherung geschehen soll.

Es könnte er beispielsweise in Investmentfonds angelegt werden. Daher haben inzwischen alle großen Versicherungsgesellschaften eigene Investmentgesellschaften gegründet oder gekauft. Viele Versicherungs-Fondsgesellschaften haben keine sehr breite Fondpalette, sondern bieten oft nur je eigener Aktien -, Renten – am Geldmarktfonds an. Es handelt sich jedoch meist um solide Basisprodukte. Da die Fonds insbesondere für ablaufende Versicherungsverträge kreiert wurden, spricht man häufig auch von “Ablauffonds“.
Die erste Versicherungs-Fondsgesellschaft war die Gerling-Investment, die bereits 1969 gegründet wurde. Ausgefeiltere, kompliziertere Anlagestrategien vermitteln die Versicherungs-Fondsgesellschaften im Regelfall nicht.
Sie können dort jedoch gute Anlagen tätigen. Ein Versicherungsvertreter, der die Fonds aus eigenem Hause empfiehlt, kann sie naturgemäß nicht unabhängig beraten, sondern stellt die Ungeeignetheit im Vordergrund. Anlageberater sind unabhängig von Beratungsfirmen und nicht Angestellte der Gesellschaft, deren Produkte sie verkaufen. Im Regelfall kassieren sie eine Provision, die die jeweilige Fondsgesellschaft nach dem Anteilskauf bezahlt.
Sie wird als ein Teil des Ausgabeaufschlags gezahlt.
Daneben erhalten die Vermittler eine Provision, die jeweils auf das insgesamt gehaltene Vermögen gezahlt wird und jeder vor Kategorie unterschiedlich hoch ist. Es ist auch möglich, dass ein Berater seinen Kunden die erhaltenen Provisionen zurückerstattet und stattdessen um ein Stunden – oder Pauschalhonorar verlangt. Honorarberatungen sind aber in Deutschland relativ selten. Grundsätzlich gibt es zum  unabhängige Anlageberater in jeder Ausbildung und Eignung- von hoch qualifizierten investmentfondsspezialisierten Beratern über akademische Berater mit Berufserfahrung bis zum nebenberuflichen Quereinsteiger können Sie alles finden. Eine sorgfältige Auswahl ist also Pflicht!

Kauf und Verkauf von Investmentanteilen: Prüfung des Depotauszuges und Aufbewahrung der Fondsanteile

Bei jeder Zeichnungen und dem Verkauf von Fondsaneilen erhalten Sie hierüber eine Abrechnung. Lediglich bei regelmäßigen Sparplänen sehen einige Gesellschaften davon ab, monatliche Abrechnung verschicken, und senden dann einmal pro Halbjahr eine Sammelabrechnung. Leider ergeben sich einige Gesellschaften sehr wenig Mühe mit den Mitteilungen der Anleger, so dass es selbst Profis kaum möglich ist, alle Angaben zu verstehen. Wenn Ihnen etwas unverständlich ist, sollen sie sofort bei ihrem Vermittler oder der Vorgesellschaft anrufen sich alles genau erläutern lassen. Als Anleger haben sie schließlich das Recht zu wissen, wann, wie und zu welchem Kurs ihre Vorurteile erworben wurden. Es ist praktisch, seine vorn Teilen Investmentdepot bei der Vorgesellschaft verwahren zu lassen dieser Weg ist sehr kostengünstig und gibt den großen Flexibilität. Er bietet ff. Vorteile gegenüber der Verwahrung bei der Bahn: Sie können bei vielen Fondsgesellschaften problemlos kostengünstig von einem fonds in einen anderen tauschen. Ferner ist die Aufstockung der Anlage durch eine bloße Überweisung möglich. Da die Fondsgesellschaften auch Bruchstücke von Investmentanteilen verbuchen, können Sie jeden beliebigen Anlagebetrag anlegen. Bei der Wiederanlage von Ausschüttungen verlangt die Vorgesellschaft kein Ausgabeaufschlag. Sie können einen Sparplan aus Zeitplan vereinbaren. Technisch besitzen sie, wenn der Anteil im Investmentdepot der Vorgesellschaft veranlassen, namens Anteile ohne Zertifikat. Die meisten deutschstämmigen Investmentgesellschaften verlangen eine Depotgebühr für die Führung des individuellen Investmentdepots, die ausländischen Fondsgesellschaften dagegen meist nicht. Während bei größeren Einlagebeträge Probebühne keine wichtige Rolle spielt, lohnt es sich bei geringeren Anlagebeträgen, nach einer Vorgesellschaft zu suchen, wie keine Depo Gebühr verlangt. Wenn sie ihre Vorurteile bei Ihrer Hausbank erwerben, wird diese ihn anbieten, die Anteile in ihrem eventuell ohnehin schon existierenden Wertpapierdepot zu verwahren. Sie wird dafür meist eine Depo Gebühr oder postengebühr verlangen, wobei einige Banken für die Verwahrung der Konzern eigenen Voraus keine Gebühren erheben. Die Verwahrung von vorn Zeilenbankdepot kann wegen der Übersichtlichkeit sinnvoll sein, wenn sie nur wenige Vorteile erhalten und dazu noch Einzelaktionär oder Rentenpapiere besitzen, für die sie ohnehin ein Bank Depot unterhalten. Ansonsten hat die Verwahrung im Bankdepot folgenden Nachteile: meist höhere Depo Gebühr als bei der Vorgesellschaft, Sparpläne oder auszahlpläne können sie nicht vereinbaren, da Bankensysteme keine Bruch teils Anteile verbuchen können; die Ausschüttung wird nicht kostenlos wären froh eingelegt, sondern auf die Ertrages Konto gebucht; ein kostenloser Tausch von einem fonds einen anderen ist nicht möglich. Auch im Frauenbereich kommen auf die Idee, sich auf seine Kernkompetenz – die Vermögensverwaltung – zu konzentrieren und Nebentätigkeiten auf andere Gesellschaften auszulagern. Eine solche Nebentätigkeit ist die Administration von individuellen Kunden Depots, in denen die Vorteile für die Privatkunden verwahrt werden. Seit der Jahrtausendwende wurden so genannte Plattform gegründet, ihr auch spezialisiert sind, Vorteile für Privatkunden zu verwahren. Zahlreiche Fondsgesellschaften gingen dazu über, keine Investments konnten mehr anzubieten und die existierenden Bestände auf eine der Plattformen und zu lagern. Viele unabhängige Anlageberater arbeiten gern mit Plattform zusammen, da sie eine gute Übersicht über die konforme Stände und ein professionelles mit heutigen möglichen. Plattformen haben für die Anleger ff. Vorteile: die Faust von ein Fondsgesellschaften werden einem einzigen Depot gehalten. Das erhöht die Übersichtlichkeit und erfordert nur noch einen Freistellungsauftrag. Der Vermittler ist hinsichtlich der Gebührengestaltung (Ausgabeaufschlag, Servicegebühr, Tauschgebühren) flexibler und kann Ihnen ein auf sie zugeschnittenes Gebühren Modell anbieten. Einige Plattformen bieten Monats Sparpläne für Voraus an, wie sonst nur mit größeren Summen erhältlich sind. Sie können einen Online Zugang erhalten, durchgehen Sie Zeit und Orts unabhängig ihr Depot und Ihre fondstransaktionen überwachen können. Ferner bieten Müttern die Plattformen guter Analyse – und mit heutigen Möglichkeiten. Vermögenswirksame Leistungen und Riester Verträge werden jedoch bislang noch nicht vor dem Plattform administrieren. Wenn die Anteile von ausländischen dieser während voraus auf eine Plattform in Deutschland übertragen, denken Sie daran, dass es durch die eigenwillige Besteuerung dieser Voraus beim Verkauf zu bösen steuerlichen Überraschungen kommen kann. Kaufen Sie solche Vorschläge aus dem bisherigen Depot und vereinbaren Sie mit Ihrem Berater, dass er sie dafür günstig in einen steuerlich unproblematischen fonds über die Plattform wieder einsteigen lässt.

Kauf und Verkauf von Investmentanteil: Wo bekommt man die begehrte Ware?

Anleger können Fondsanteile bei sehr vielen verschiedenen Stellen kaufen: Die Palette reicht von der Edel-Boutique über spezialisierte Fachgeschäfte bis zum Discount-Anbieter oder der Verkauf bei der Fondsgesellschaft. Inzwischen kann man Fondsanteile sogar über die Börse erwerben. Welcher Vertrieb für den Anleger der passende ist, muss der Anleger selbst entscheiden.

Der größte Anteil der Fondsanteile, circa 20%, wird über Banken und Sparkassen vertrieben. Dieser Anteil betrug 1989 noch 80%. Die Dominanz der Kreditinstitute ist auch in vier europäischen Nachbarländern, wie zum Beispiel Frankreich, Italien und Spanien zu erkennen. Eine Ausnahme stellt Großbritannien dar. Dort werden Infos vor allem bei unabhängigen Vermittlern gekauft. In Deutschland machen die unabhängigen Vermittler 16% des Fondsumsatzes aus. 1994 hatten sie einen Anteil von 5,3% und 1989 lediglich 3,5%. Ihr Anteil am Kuchen wird zukünftig wohl weiter steigen. Der Direktvertrieb durch die von Gesellschaften ist inzwischen auf 15% gestiegen, was offenbar durch die weitere Verbreitung von Internetanschlüssen zugenommen. Versicherungen vertreiben 10% der Fondsanteile und Direktbanken machen bereits 8% des Marktes aus. Von spezialisierten Fondsshops lassen sich 2% der Fondskäufer beraten. Wenn ein Anleger nicht gerade ein ausgesprochener Investmentfondsspezialist ist, ist es sinnvoll, sich sachkundig beraten zu lassen. Selbst für den Kauf einer Stereoanlage oder eines Autos holen Sie fachkundigen Rat ein; dann sollte man es für so wichtige Dinge wie Finanzanlagenaltersvorsorge auf jeden Fall tun, da sie immer in große finanzielle Auswirkungen haben können.

Wenn ein deutscher Anleger eine Frage zu Geldangelegenheiten hat, geht er zuerst zu seiner Bank. Bei den deutschen Universalbanken, welche die komplette Palette vom Zahlungsverkehr über Vermögensverwaltung bis zur Kreditvergabe anbieten, ist dies kein Wunder. Deutsche Banken treten auch als Vermittler für Investmentanteil auf. Da die großen Banken und auch die Sparkassen, Volksbanken und Raiffeisenbanken jeweils eine oder mehrere eigene Fondsgesellschaften haben, sind Banken in ihrer Beratung oft nicht ganz unabhängig. Sie verkaufen nämlich überwiegend die vom Palette der eigenen Fondsgesellschaft. Dies ist im Prinzip nichts Schlimmes, nur kann eine Fondsgesellschaften nicht in jedem Gebiet die besten Fonds haben. Viele Banken – Fondsgesellschaften haben ganz hervorragende Fonds, aber es gibt auch so manche Gesellschaft, die kaum einen Fonds aufzuweisen hat, der in seiner Kategorie auf den obersten Rängen zu finden ist. Trotzdem werden die Vorteile fleißig verkauft. Noch weit bis in die Neunziger Jahre hinein war’s fast undenkbar dass zum Beispiel eine Dresdner Bank die Vorteile der DWS – Gruppe, die zur Deutschen Bank gehört, anbot. Seit der Jahrtausendwende wandelt sich hier aber die Denkweise und es fällt immer häufiger Schlagwort ober Architekten. Es besagt, dass man objektive Vorbereitungen anbieten und dabei auf ein breites Angebot zurückgreifen können – und nicht nur auf die konzerneigene Palette. Inzwischen haben alle vielen wichtigen Kanäle mehr oder minder starke „open architecture“ entwickelt. Die großen Geschäftsbanken haben sich erst in den vergangenen Jahren geöffnet, was eigentlich eine Revolution ist. Besonders sichtbar war der Öffnungsprozess bei Commerzbank, die im September 2004 ihren Kunden einer anderen Bankengruppe anbot und anschließend mit einer groß angelegten Marketing – Kampagne für Wirbel sorgte.

Kosten von Investmentfonds: Ausgabeaufschlag, Kosten der Rücknahme und Fondswechsel

Wenn Fondsanteile gekauft werden, zahlt man neben dem Anlagebetrag auch die Einstiegskosten, im sogenannten Ausgabeaufschlag. Dieser wird bei jeder Einzahlung fällig, egal ob es sich um eine Einmalanlage oder um einen Sparplan handelt. Investmentfonds bieten allerdings den Vorteil, dass im Regelfall die Abschlussgebühren der einzelnen Einzahlung anfallen, und nicht, wie bei Lebensversicherung, die gesamten Anschlusskosten für die Laufzeit am Anfang belastet werden. Im Versicherungsbereich spricht man hier sogenannten Vorabprovisionierung.
Nur vereinzelte Fondsgesellschaften nutzen bei Fondsplänen die Möglichkeit der Kosten Vorausbelastung, um dem Vertrieb einen Anreiz zu geben, auch Investmentsparpläne abzuschließen. Paragraf 125 des Investmentgesetzes erlaubt es in Deutschland angelegten Fonds, dass bei Sparplänen von allen Sparplanraten des ersten Jahres von der Fondsgesellschaft bis maximal 1/3 ihrer Rate als Kosten belastet werden. Nach dem ersten Jahr dürfen die Anschlusskosten nur gleichmäßig verteilt auf ihre Sparplanrate belastet werden, was Günstiges ist für die Anleger. Allerdings gilt diese Einschränkung bislang nicht ausländischer Investmentanteile. Der maximale Ausgabeaufschlag wird von der jeweiligen Fondsgesellschaft festgelegt und muss in den Vertragsbedingungen sowie im ausführlichen und vereinfachten Verkaufsprospekt erwähnt sein. Er besteht in der Regel bei Aktienfonds zwischen drei bis 6%, bei Rentenfonds zwischen zwei bis 4%, bei offenen Immobilienfonds fünf bis 5,5%, bei Geldmarktfonds null bis 1%, bei AS-Fonds zwei bis 5%. Aus dem Ausgabeaufschlag wird zum einen der Vertrieb bezahlt. Je nachdem, wie wichtig der Vertriebspartner für die Fondgesellschaft ist, erhält er inzwischen 70% und 100% des Ausgabeaufschlag als Provision. Der Rest wird für die Depoteinrichtung und die mit dem Anteilskauf verbundenen administrativen Kosten verwendet. Korrekterweise wird der Ausgabeaufschlag als Prozentsatz angegeben, der auf die Nettoanlagesumme, also dem tatsächlich angelegten Betrag, aufgeschlagen wird – daher das Wort „Ausgabeaufschlag“, da es sich schöner anhört, den Ausgabeaufschlag als Prozentsatz von der Bruttoanlagesumme, also den gesamten vom Anleger überwiesenen Betrag inklusive Ausgabeaufschlag, an. 5% Ausgabeaufschlag auf die brutto Summe sind 5,25% auf die Nettosumme. Lesen Sie sich gegebenenfalls genau den Praxiskostenverkaufsprospekt durch. Meist wird hier anhand eines Rechenbeispiels erklärt, wieder Ausgabeaufschlag berechnet wird. Es gibt jedoch auch Variationsmöglichkeiten zum Ausgabeaufschlag. Fondsgesellschaften verlangen zum Beispiel ein Ausgabeaufschlag, der mit dem Anlagebetrag verrechnet wird. Ein Millionär zeitweise prozentual weniger als ein Anleger mit 1000 €. Wieder andere Fondsgesellschaften reduziert in Ausgabeaufschlag bei Sparplänen jeweils einer bestimmten Anlagedauer. Der Ausgabeaufschlag ist jeweils im Ausgabepreis enthalten, in denen der Kunde beim Verkauf von Fondsanteilen zum Zeitpunkt den Rücknahmepreis, indem man beim Verkauf der Vorteile erhält, spielt den Nettowert wieder. Die Differenz zwischen den beiden Preisen ist der Ausgabeaufschlag. Die genauen Rücknahmepreise von Investmentfonds werden in vielen Tageszeitungen und Magazin veröffentlicht. Die meisten Fondsgesellschaften publizieren ihre Preise auch im Internet. Wenn hiervon nichts in der Zeitung zu finden ist, sollte man bei der Fondsgesellschaft direkt nachfragen, in welcher Zeitung sie ihre Preise veröffentlicht – schließlich ist dazu verpflichtet. Inzwischen ist es durchaus üblich, über den Ausgabeaufschlag zu verhandeln und ihre Bank oder ihr unabhängiger Berater wird ihn vermutlich bei großen Anlagensummen entgegenkommen. Es lohnt sich, einfach mal zu fragen. Meistens fängt man in diesem Geschäft allerdings erstmals bei 25.000 oder 50.000 Euro an, von einer größeren Summe zusprechen

Kauf und Verkauf von Investmentanteilen: Internet und Börsenhandel

Inzwischen bieten viele Web-Seiten einen umfassenden Service und die Anteilsdevisenkurse werden entsprechend eingespielt. Neben der Möglichkeit, Musterdepots einzurichten, können sich hier die neuesten Wirtschaftsnachrichten und Analystenkommentare lesen oder aktuelle Kursgrafiken und Chats abrufen. Der Börsenhandel von Fondsanteilen ist nicht neu. Exchange Trade Fonds gibt es seit 2000 in Europa. Sie werden ohne Ausgabeaufschlag an der Börse gehandelt. Es ist denkbar das auf dem Börsenhandel konventioneller Art der Anteil von Fondsanteilen fast unbemerkt für Privatanleger verläuft- abgesehen von ein paar gut informierten Händlern. Immerhin begann die Börse Hamburg/Hannover bereits 2002, Fondsanteile zu handeln. Die Vorteile des Börsenhandel von Investmentfonds sind für Privatanleger auf den ersten Blick interessant: zum einen fallen die Mindesteinlagen weg, da an der Börse auch ein einziger Fondsanteil gekauft werden kann. Außerdem lässt sich mit Limits und stop losses ausarbeiten, was beim Kauf über die Fondsgesellschaft nicht möglich ist. Darüberhinaus wird über die Börse die Order sofort ausgeführt, bei laufender Kursfeststellung inzwischen 24 h; auch vorbörslicher Handel ist damit möglich. Während es bei einigen Fondsgesellschaften mehrere Tage dauern kann, bis der Verkaufserlös auf dem Kundenkonto gut geschrieben ist, sind es an deutschen Börsen zwei Valutatage. Die Fondsbörsen haben sich auch als funktionierender Handelsplatz in schwierigen Situationen bewährt, beispielsweise im Zusammenhang mit der Schließung einiger offener Immobilienfonds zu Ende 2005. Hier stellen die Behörden die einzige Möglichkeit für Anleger dar, ihre Vorteile zu liquidieren, wenn auch der Börsenkurs zum Teil einen deutlichen Discount zum Nettoanlagevermögen aufbaute. Auch Fonds, bei denen die Ausgabe neuerlicher Anteile eingeschränkt ist, sind über eine Börse manchmal noch erhältlich. Allerdings: Börsenhandel ist nicht immer günstiger als konventioneller Kauf! Das Argument der günstigeren Kosten ist nicht immer stichhaltig: es fallen Wertpapierhandelsprovisionen bis zu 1% sowie Maklercourtage bis zu 0,08% an – und zwar sowohl beim An- als auch bei Verkauf. Dagegen erfolgte Verkauf von Fondsanteilen über die Fondsgesellschaft in der Regel kostenfrei. Außerdem weisen einige Fonds an der Börse höhere Kurse von bis 2% auf. Berücksichtigt man dann noch Depotgebühren von rund 0,125% pro Jahr, rechnet sich der Börsenhandel von Fondsanteilen besser, wenn man sie bei einem Discountbroker kauft. Da die gehandelten Volumina teilweise gering sind, empfiehlt es sich unbedingt, streng mit Limits zu arbeiten.
Aus Kostengesichtspunkten fahren Anleger am günstigsten, wenn sie Anteile über ein Discountbroker kaufen und dann zum Ende der Anlagedauer an die Fondsgesellschaft zurückgeben. Allerdings verweisen manche Banken auf die Lagerstättenproblematik, die es technisch unmöglich mache. Zum Rückkauf sind Fondsgesellschaften jedoch verpflichtet. Doch in Zeiten in denen die Ausgabeaufschläge zunehmend unter Druck geraten, fährt der Anleger eventuell doch besser bei der Variante ohne Börsenhandel. Ältere Richtlinien sollten dem Verbraucher mehr Schutz bieten, mehr Dokumentation, und gleichzeitig befördern sie auch den Papierkrieg. Basis ist eine EU-Direktive für Unternehmen der Finanzbranche in der EU. Die Direktive dient der Regelung und Organisation von Wertpapierbörsen und den Vertrieb von Wertpapieren durch Finanzdienstleister. In Deutschland etwa setzte die Finanzmarktrichtlinie Umsetzungsgesetz (E.R.U.G) die EU-Richtlinie in nationales Recht um. Das Gesetz trat am 1.11.2007 in Kraft und enthält folgende wichtige Eckpfeiler: Überprüfung von Wertpapiergeschäften auf ihre Eignung für den Kunden – dazu zählt der Fassung der finanziellen Ziele, der Verhältnisse und Erfahrungen der Kunden; Klassifizierung der Kunden in private und professionelle Anleger; ausführliche Produktaufklärung; Offenlegung aller mit dem jeweiligen Produkt verbundenen Kostenprovisionen; Order-Ausführung am günstigsten Handelsplatz; Bestandsprovisionen: Wertpapier -Dienstleistungsunternehmen müssen nachweisen, dass sich durch den Bezug von Bestandprovision der Kundenservice verbessert. Durch das Wertpapierdienstleistergesetz soll die Anlageberatung und die Stärkung des Anlegerschutzes sowie die Offenlegung der Anlageberatungskosten in den Vordergrund treten.

Wie funktionieren Investmentfonds eigentlich? die Frage nach dem Aufbau

Das” Rückgrat“ jedes Investmentfonds ist eine Kapitalanlagegesellschaft (K. A. G.). Dabei handelt es sich um ein Unternehmen, das einen oder mehrere Investmentfonds auflegen kann. Diese werden häufig auch als Fondsgesellschaften beziehungsweise Investmentgesellschaften bezeichnet. Die Bedingung für die Gründung einer Kapitalanlagegesellschaft (KAG) sind selbstverständlich rechtlich geregelt: in der Rechtsform tritt eine KAG als Aktiengesellschaft oder Gesellschaft mit beschränkter Haftung auf. Sie muss grundsätzlich den Anforderungen von Kreditinstituten entsprechenden und daher die Richtlinien des Kreditwesengesetzes einhalten. Eine KAG hat mindestens zwei Geschäftsführer, die zuverlässig und fachlich geeignet sein müssen. Als Anfangskapital müssen mindestens 730.000 €, bei der Verwaltung von offenen Immobilienfonds mindestens 2,5 Millionen € vorhanden sein. Im deutschsprachigen Raum sind die meisten Kapitalanlagegesellschaftstochtergesellschaften von Banken oder Versicherungsgesellschaften. Im englischsprachigen Raum gibt es auch eine Vielzahl von unabhängigen Fondsgesellschaften. Da es sich bei dem Kapitalstock um das von verschiedenen Anlegern zusammen gesammelte Vermögen handelt, spricht man vom so genannten
“Sondervermögen” und im Allgemeinen werden die Anteilsscheine eines Hauses breit gestreut. Sie werden außerdem steuerlich bevorzugt behandelt. Fonds müssen beispielsweise nicht die Spekulationsfrist für Wertpapiere beachten die bis Ende 2008 für private Anleger gilt, ferner zahlt ein Fonds keine Gewerbesteuer. Die Entwicklung eines Forums steht und fällt mit dem ihm bevorstehenden Fondsmanager. Ihm obliegt die Aufgabe, eine Mindestanlagedauer zu berücksichtigen, er darf bestimmte Grenzen nicht überschreiten, und in bestimmte Vermögensgegenstände wie zum Beispiel Gold oder andere Edelmetalle gar nicht investieren.

Ein Verkaufsprospekts ist so etwas wie das Reklameschild für den Fonds. Es bietet dem Anleger Orientierung und Information darüber, in welchen Branchen der Fonds investiert ist. Durch die Beschreibung der Anlagerichtlinien im Prospekt ist sichergestellt, dass Anleger auch den Fonds kaufen, dessen Anlageausrichtung Ihnen zusagt. Außerdem enthält ein Verkaufsprospekts alle regelmäßigen und einmaligen Kosten im Zusammenhang mit dem Fonds. Im Allgemeinen wird ein Fonds nicht von einem einzigen Fondsmanager, sondern von einem Manager-Team verwaltet. Dies gilt vor allem für breit gestreute Aktienfonds. Ähnlich wie einem Bundeskanzler ist auch ein Fondsmanager für die grobe Aufteilung des Fondsvermögens verantwortlich: Er gibt also wie der Staatschef die Vorgehensweise vor. Für den Anteil, der jeweils einer Region oder Branche zugedacht ist, ist ein auf dieses Gebiet spezialisierter Fondsmanager zuständig. Wertpapieranalysten sind ebenfalls wichtige Informationslieferanten für Fondsmanager und arbeiten ihnen zu.

Immobilien – aus der sicheren Geldanlage von einst ist eine Risiko-Kapitalanlage geworden

Für die Mehrheit aller Deutschen ist Immobilieneigentum zahlreichen repräsentativen Umfragen zu Folge nach wie vor der Favorit beim privaten Vermögensaufbau. Dies dürfte sich jedoch insbesondere in den letzten Monaten gründlich geändert haben. Einige Landesbanken und mehrere nationale internationale Großbanken sind durch ihre Investitionen im amerikanischen Immobilienmarkt arg in finanzielle Turbulenzen geraten – um nicht zu sagen, sie haben Milliarden in den Sand gesetzt.
Die Entwicklung der Immobilienmärkte weltweit, insbesondere jedoch in den USA und abgeschwächt auch Großbritannien, hat gezeigt, dass es keine einzige absolut todsichere Geldanlage auf dieser Welt gibt.

Der Trend war bis vor Kurzem jedenfalls jedoch ungebrochen: Mit zunehmendem Alter werden die eigenen vier Wände immer attraktiver.
Dabei geht es nicht nur um die Rendite, die ein Haus oder eine Wohnung bringt.

Wichtiger sind oft psychologische Faktoren. Man will sich “zu Hause fühlen, selbstbestimmt leben können”. Wer sich entschieden hat, in Grund und Boden zu investieren, kann zwischen direkten und indirekten Anlageformen wählen. Es muss also nicht unbedingt die selbst genutzte Immobilien sein. Im Rahmen von Immobilienfonds gibt es Möglichkeiten zur Anteilsbeteiligung an anderen Eigentümergenossenschaften oder die indirekte Beteiligung an Immobilienvermögen.
Vorteile: Der Einstieg ist jederzeit und problemlos möglich. Kleinanleger können- außer bei geschlossenen Fonds- jederzeit einsteigen. Auf diese Weise lässt sich bequem investieren. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass das Immobilienvermögen nicht nur auf eine Wohnung beschränkt ist, sondern Bruchteile an Dutzenden Gebäuden in verschiedenen Regionen. Die Nutzungsarten beinhalten auch die Bewirtschaftung von Immobilien. Allerdings haben direkt investierte Immobilienfonds auch Nachteile: etwa die Beteiligungskosten, die Ausgabe- und Verwaltungsgebühren, die die Geldanlage erst nach einigen Jahren rentabel machen. So wird bei Anteilen an offenen Immobilienfonds eine im Allgemeinen ein Ausgabeaufschlag von etwa 5% fällig. Wenn nun die Entwicklung des Fonds im ersten Jahr bei etwa 5% liegt, wird praktisch nichts verdient.

Da der Käufer keinen Einfluss auf die Objektauswahl hat oder darauf, ob die Objekte sorgfältig gepflegt werden, bleibt man im Ungewissen über die Wertentwicklung der einzelnen Anlagen, bis ein Gebäude verkauft wird. Diese Entscheidung kann zum Beispiel ein Direktinvestor treffen. Dabei sind zwei Varianten zu unterscheiden: Entweder kauft man eine Immobilie oder man baut eine Immobilie zur Vermietung oder zum
Selbstnutzen. Die Nachteile des Einstiegs in beiden Fällen ist, dass die Rendite sehe, niedrig ist, die Instandhaltungskosten hoch sind, aufwendige Planungen zahlreiche Regeln beim Bau oder Kaufen berücksichtigt werden müssen. Wer sein Eigenheim selbst bewohnen will, ist außerdem weniger mobil zum Beispiel bei der Jobsuche
Wem diese Nachteile jedoch bewusst sind, kann sich über die Vorteile freuen. In der Regel steigt die Lebensqualität in allen Fällen deutlich und wenn die Hypothek abgelöst und das Objekt schuldenfrei ist, ist die selbst genutzte Immobilie eine gute Altersvorsorge. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass ein auf Kredit gekaufte Immobilie die einzige Geldanlage ist, die man nicht nur ersparen, sondern schon während der Sparzeit nutzen, kann – das nennt man wahren Sparerspass!

Wie kann man nun aus den eigenen Ersparnissen Möglichkeiten für die optimale Finanzierungsstrategie erstellen? Dabei gibt es nur einige wenige Faustregeln. Grundsätzlich sollte man wissen, dass Immobilienkredite teuer oder günstig werden durch den effektiven Zins, Tilgungsrate sowie Laufzeit von Zinsbindung und Tilgungsplan.

Grundsätzlich kann man festhalten das, je länger der zinsfreien Kredit fest vereinbart wird, die Zinsen umso höher ausfallen.

Diese so genannte Zinsbindungsfristen können zwischen fünf bis 20 Jahren betragen. Im Umkehr ist der Zins zwar umso geringer, je niedriger die Bindungszeit gewählt wird. Je größer allerdings die Aufträge, desto höher steigen die Zinsen für die Restschuld, nachdem die vereinbarte Frist abgelaufen ist. Je länger die Laufzeit ist, in der Sie den Kredit tilgen, desto höher ist der Gesamtpreis. Je niedriger die Tilgungsrate ist und je länger der Laufzeit, desto geringer sind im Umkehrschluss ihre monatliche Belastungen.

Immobilienfinanzierung leicht gemacht!

Wenn man sich für den Bau einer Immobilie entschieden hat, stellt sich automatisch auch die Frage der Finanzierung. Man sollte sich Gedanken darüber machen man wie man aus den eigenen Ersparnissen und verschiedenen Kreditmöglichkeiten den optimalen Finanzierungsweg erzielt. Dabei können Verbraucher nur auf wenige Faustregeln bauen. Sie sollten hierzu die wichtigsten Stellschrauben kennen, die Immobilienkredite teuer oder günstig machen: der effektive Zins, die Tilgungsrate sowie Laufzeiten von Zinsbindung und Tilgungsplan.

Verbraucher müssen an den persönlichen Vorlieben ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit prüfen. Oder genauer gesagt die Wahl: Entweder bezahlt man über lange Zeit berechenbar geringe Monatsraten. Oder man trägt soviel wie die Haushaltskasse gerade hergibt (auch per Sondertilgung) hat aber dafür die Schulden schnell abbezahlt und unter dem Strich weniger für die Immobilie hingeblättert.

Gute Finanzierungsmodelle sollen zwischen diesen beiden Extremen eine persönlich gestrickte, einhaltbare Vereinbarung bieten. Bauherren sollten sich in jedem Fall mehrere Finanzierungen berechnen lassen und in Ruhe vergleichen. Die Besten sind Angebote für Immobilienkredite (auch Annuitätendarlehen genannt) liegen derzeit bei etwa über 4% Jahreszins von fünf Jahren und rund 5,5% bei 20 Jahren Bindungszeitpunkt.
Zur Orientierung: Vor 20 Jahren mussten Häuslebauer den doppelten Preis für Baugeld hinlegen. Ein dramatischer Zinsanstieg droht der heutigen Bauherrengeneration laut Marktexperten aber nicht. Laufend aktualisierte Zinswerte und – vergleiche finden sich im Internet beispielsweise unter www.Baugeld-Vergleich.de.
Man sollte ruhig das Angebot der eigenen Hausbank an diesen Offerten messen. Generell sehr günstige Wohnungsbaukredite vergibt die bundeseigene Kreditanstalt für Wiederaufbau (K. F. W.). Die Antragstellung und Abwicklung hierfür übernimmt die Hausbank.

Zur Entscheidung über die optimale Finanzierung gehört aber auch ein wenig Weitblick. Eigenheimbauer müssen nämlich nicht nur einschätzen, wie sich ihre aktuellen in ihren beruflichen Umstände, sondern vor allem ihre Zukunft entwickeln wird so gut es möglich ist.
Wer heute über ein kleines Monatseinkommen verfüge, sollte dies nicht zu belasten, sondern eher langfristig mit konstanten Raten rechnen. Es kann auch für Verbraucher mit gesichertem Einkommen (die Beamte) sinnvoll sein. Denn mit langen Zinsbindung und den damit festgeschriebenen Raten wird Kreditablösung bei einer zukünftigen Einkommenserhöhung billiger. Doppelverdiener können dagegen durch ihren heutigen Einkommen schneller schuldenfrei werden, also eine kürzere Zinsbindung und eine höhere Tilgung setzen. Wenn das Finanzielle geklärt ist, kann die Suche nach den richtigen Objekte beginnen. Gleich ein ganzer Reigen von Eigenschaften nach führt nach der Suche zur persönlichen, richtigen Immobilie. Abgesehen vom Preis ist dies in erster Linie die Nachbarschaft, der Verkehr, Freizeitgestaltungsmöglichkeiten. Weitere wichtige Fragen: Wie steht es an den technischen und optischen Zustand, um die Ausstattung, die Erweiterungsmöglichkeiten? Man sollte wirklich genau prüfen und das ausgesuchte Objekt einer ganz persönlichen Analyse unterziehen, wie auf den ersten Blick wirkt.
Man sollte dabei kritisch mit der Offerte sein und sich selbst und vor allem bedenken: Ist sie jederzeit finanzierbar? Eine Traumimmobilie die nicht den kleinsten Haken hat, wird gerade deshalb so genannt, weil es sie in aller Regel nur im Traum gibt.

Verbraucherzentralen helfen bei der Planung der Immobilienfinanzierung. Da dieses Ziel zu den weitreichendsten finanziellen Entscheidungen gehört, sollte man sich im Klaren darüber sein dass man sich, wenn man sich beim Abschluss eines Vertrages überschätzt oder eine ungünstige Finanzierungsform wählt, im Extremfall finanziell ruinieren kann. Unabhängige Beratung und Informationen helfen, Fehler zu vermeiden. Diesen Service übernehmen die Verbraucherzentralen. Sie bieten professionelle Finanzierungsberatung und halten aktuelle Hypothekenzinsenvergleiche sowie Broschüren bereit.

Immobilienfinanzierungen: So machen sie mehr aus dem Geld!

Der Kauf einer Immobilie ist eine der größten finanziellen Entscheidungen in Ihrem Leben. Lassen Sie sich von einer unabhängigen Stelle (beispielsweise der örtlichen Verbraucherzentrale) individuell beraten. Das Honorar von 50 bis 150 € ist bei einem Gesamtfinanzierungsvolumen von mehreren 100.000 € gut angelegt. Holen Sie viele Angebote ein, nicht nur ein Finanzierungsangebot von ihrer eigenen Bank, sondern auch von anderen Banken.
Zinssätze sind verhandelbar, vor allem wenn sie Ihrer Bank von einem günstigeren Angebot der Konkurrenz berichten können.

Versuchen Sie vor allem, sich Sondertilgungsmöglichkeiten einräumen zu lassen. Setzen Sie eine möglichst hohe Tilgungsrate: Wenn Sie es sich leisten können, sollten Sie eine höhere Tilgungsrate als die üblichen 1% anfänglich vereinbaren. Die Tilgungsrate entscheidet darüber, war ein Kredit bezahlt ist. Bei jetzigen Zinsen gilt überschlägig: Mit einem Prozent Tilgung sind Sie in 34 Jahren, bei 2% in 24, bei 3% in 19 Jahren schuldenfrei. Die niedrigsten Tilgungszinsen liegen heute übrigens bei mindestens 1,5%. Die meisten Banken akzeptieren übrigens gegen eine Bearbeitungsgebühr auch Tilgungs-Herauf- oder Herabsetzungen während der Laufzeit. Passen Sie also den Kredit ihren Möglichkeiten an! Nutzen Sie sogenannte Vorortberatung: für die Anschlussfinanzierung: Wenn die Zinsbindung ihres Darlehens in den nächsten zwei bis drei Jahren ausläuft, können sich das heute günstige Zinsniveau oder Zinsaufschlags durch ein so genanntes „Vorteilen“ für diese Zeit sichern. Fragen Sie Ihre Bank danach! Prüfen Sie ferner die Seriosität ihres Bauträgers: Dazu könne sich beispielsweise bei der Wirtschaftsauskunft der Handelskammer Auskünfte über das Unternehmen einholen.
Erwägen Sie auch, ihre Immobilie durch einen Architekten bauen zu lassen – entgegen landläufigen Meinung fährt man damit finanziell nicht unbedingt schlechter als mit einem Bauträger und hat dank Architektenhaftung mehr Rechte.

Realistischerweise werden sie maximal 5 bis 10% der Baukosten durch Eigenleistung erbringen können. Und dies auch nur, wenn sie nicht zwei linke Hände haben und beruflich nicht zu sehr eingespannt sind. In der Regel sollten sie ihre Eigenleistung eher ans Ende der Bauphase legen, um den Bauablauf nicht zu verzögern. Viele Baufinanzierung scheitern in den ersten zwei bis drei Jahren, weil die Kosten zu gering kalkuliert wurden.
Nachfinanzierungen sind schwierig, an die sich ergebenden Belastungen übersteigen auf die finanzielle Leistungsfähigkeit. Selbst wenn man nicht neu baut, geschieht es so schnell, dass man Teile von Renovierungskosten beim Bauen vergisst. Für alle Aufträge: Lassen Sie sich ein festes Preisangebot mit konkretem Fertigstellungstermin inklusive Vertragsstrafe bei Nichteinhaltung geben.
Leistungssteigerung bei der Planung: Eine zweite Häufung beim Scheitern von Baufinanzierungen findet sich nach acht bis 12 Jahren. Dann läuft die Eigenheimzulage aus und Sie bekommen die Zinssätze und Förderdarlehen neu festgelegt. Bedenken Sie, ob sie in der Lage sind, eine höhere monatliche Belastung zu tragen. Sollten Sie Schwierigkeiten beim Bezahlen Ihrer finanziellen Belastungen haben, müssen sie aktiv werden. Holen sich Unterstützung – beispielsweise bei Verbraucherzentrale oder Schuldnerberatung. Auch sollten sie gegenüber ihrer Bank offen und ehrlich auftreten, um gemeinsam eine Lösung zu entwickeln.

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