Archive for the 'F' Category

Altersvorsorge mit Fonds

Die Altersversorgung und die Diskussion darum, wie unsicher die staatliche Rente ist, stellt ein beherrschendes Thema in allen europäischen Ländern dar. Immer mehr Anlegern wird die unangenehme Realität bewusst, dass sie neben der staatlichen Rente und einer eventuellen Betriebsrente auch privat vorsorgen müssen. Anders als in anderen Ländern werden in Deutschland fast ausschließlich Versicherungsprodukte zur privaten Altersvorsorge genutzt, da diese lange Zeit steuerlich privilegiert wurden. Erst langsam holen Investmentprodukte auf, insbesondere nach Einführung des Altersvorsorge, Fonds und der Riester-Rente. Wie hoch die Renten in der weiteren Zukunft einmal sein werden, lässt sich heute kaum abschätzen, und eine gewisse Vorsicht kann auf keinen Fall schaden. Nutzen Sie ruhig einen Investmentsparplan, um für das Alter vorzusorgen. Im Alter ein paar Euro mehr zu haben, die man hier und dort ausgegeben kann, schadet nie. Investmentsparpläne eignen sich hervorragend als Bausteine für die Altersvorsorge. Allerdings ergibt sich das Problem, dass die Entwicklung zum Ende des Sparplan einen gravierenden Einfluss auf das Gesamtergebnis hat. Ein Kursrückgang oder gar einem Crash am Ende der von ihm vorgesehenen Laufzeit bedroht das gesamte über die Jahre angespannten Fondsvermögen und reduziert daher die einzelnen Rentenzahlungen empfindlich. Hieraus ergibt sich die folgende Aufgabenstellung: Der Gedanke der privaten Altersvorsorge ist akuter als je zuvor. Investment-Sparpläne eignen sich sehr gut als Bausteine für die Altersvorsorge. Das Problem ist, dass ein Crash am Ende des Ansparvorgangs das Ergebnis vermiest, möchte der Anleger in den Griff bekommen. Egal ob es sich bei ihrem Berater um einen Bankangestellten oder einen unabhängigen Anlageberater handelt: Einzelne Berater werden normalerweise an kurzfristigen Zielen gemessen und bezahlt. Nur wenige denken an Regelfallstrategien, die sich über 20,30 und mehr Jahre erstrecken. Außerdem ist nicht gewährleistet, dass der Anlageberater, der sie jetzt betreut, dies auch noch tut, wenn sie ins Rentenalter gehen. Sie müssen daher die für sie persönlich sehr wichtige Aufgabe ihrer Altersvorsorge im Zweifelsfall selbst bewältigen. Dabei sollten sie die Altersvorsorge in vier Phasen unterteilen:

Phase eins: der reine Sparzeitraum. Damit kann nicht früh genug begonnen werden. Ein monatlicher Sparplan in einen oder mehrere Aktienfonds bietet sich an, um über Jahre eine hohe durchschnittliche Wertsteigerung zu erzielen. Eine Baisse sollte ohne Nervosität ausgesessen und zur Nachzeichnung genutzt werden. Wenn einmal mehr Geld übrig sein sollte, kann dieser Betrag jederzeit flexibel in Nachzeichnungen verwandt werden. Umgekehrt lässt sich ein Fonds-Sparplan auch einmal stoppen oder verringern, wenn es finanziell einmal eng werden sollte.
Phase zwei: Beobachtungs-Zeitraum. Etwa drei bis fünf Jahre vor Rentenbeginn sollten Sie die Fonds, die Sie ansparen, und die entsprechenden Märkte sehr genau beobachten. Während der Beobachtungs-Phase wird der Sparplan weitergeführt. Bei einer Baisse müssen Sie nichts Besonderes tun, und es ist bis zum Rentenbeginn noch ausreichend Zeit für eine Kurserholung. Nach einer Hausse setzt der Umschichtungsprozess ein. Das genaue Ende einer Hausse lässt sich dabei nicht voraussehen. Wenn Sie eine besonders gute Börsenzeit erlebt haben, ist es keine schlechte Idee, zumindest ein Teil ihres Gewinns durch Umschichtung sicherzustellen.

Phase drei: Umschichtungsprozess
Konnten Sie drei bis fünf Jahre vor Rentenbeginn eine längere, besonders gute Phase beobachten, sollten Sie einen Teil des Vermögens in einem weniger volatile Fonds (z. B. Geldmarktsfonds (bei Immobilienfonds, Garantiefonds) überführen. Es ist dabei in der Regel nicht nötig, bei Rentenbeginn das gesamte angespannte Vermögen umzuschichten, da sie als Rentner meistens nicht einen großen Betrag auf einmal, sondern eher eine monatliche Summe benötigen. Bei der heutigen demografischen Entwicklung kann der Verzehrprozess durchaus 20 bis 30 Jahre und mehr betragen und damit oft länger als der Ansparprozess. Es genügt im Regelfall, bei Rentenbeginn etwa 1/3 bis die Hälfte des Betrages in weniger riskante Fonds umgeschichtet zu haben. Der Rest kann weiter in Aktienfonds arbeiten.

Altersvorsorge mit Fonds: der Verzehrprozess/Produkte und Produktpakete für die Altersvorsorge

Beim Rentenbeginn setzt der Verzehrprozess der Rente ein. Aus den weniger schwankungsintensiven Fonds können sie sich mittels Auszahlplan eine monatliche Summe auszahlen lassen und/oder je nach Bedarf Fondsanteile verkaufen. Da während des Verzehrprozesses immer noch ein Teil des Vermögens in Aktienfonds investiert ist, müssen sie die Aktienfonds weiter beobachten. Nach einer besonders guten Phase sollte immer wieder ein Teil in den Fonds mit geringeren Schwankungen geführt werden, um diesen Tag für Tag immer gefüllt zu halten. Die Lebensversicherungen haben längst erkannt, dass der Trend, Altersvorsorgeinvestmentfonds zu betreiben, schon eingesetzt hat, und bieten seit einigen Jahren verstärkt fondsgebundene Lebensversicherungen an. Viele Versicherer haben sich Gedanken über Lebensversicherungsprodukte gemacht, die der jeweiligen Lebenssituation angepasst werden können. Inzwischen haben auch die meisten Versicherungsgesellschaften Investmenttöchter gegründet. Es wurde daher höchste Zeit, dass auch die Fondsgesellschaften Produkte für die Altersvorsorge entwickeln, wenn sie diesen gigantischen Wachstumsmarkt nicht kampflos der Assekuranz überlassen wollten. Im April 1998 wurden so genannte AS-Fonds, die Altersvorsorge- Sondervermögen in das Investmentgesetz aufgenommen. Damit begann die Fondsvorsorge das Thema Altersvorsorge als wichtiges Thema aufzugreifen. Danach haben sich einige deutsche Fondsgesellschaften schon weitergehende Gedanken über die Altersvorsorge gemacht und spezielle Pakete geschnürt und die Bestandteile dieser Pakete – Sparplan, günstige Umtauschkonditionen und die Auszahlpläne – sind freilich nicht ganz neu.

Die Altersvorsorge basieren alle auf dem Prinzip des monatlichem Sparplans in einem Aktienfonds, Umschichtungen weniger Fonds einige Jahre vor dem Eintritt ins Rentenalter und anderes mehr.

sicherlich zu werden, da ist der Umschichtungsmechanismusmarkt abhängig geschieht, da sie sonst Gefahr laufen, lässt selbst in einem Jahr mit negativer Performance vom Aktien – in Rentenfonds umgeschichtet wird. Bei einem Markt abhängigen Umschichtung wird umso mehr gesichert, je höher der Antrag im Aktienfonds war. Die Frau gedanklich Altersvorsorge – Pakete sind immer äußerst flexibel, den Fondsgesellschaften können ihren Anlegern keine Mindestlaufzeit aufzwingen wie Versicherungen. Aussetzungen und Änderungen der Sparplan sowie Auszahlungen aus dem angespart von Vermögen sind darüber hinaus jederzeit möglich. Einige Fondsgesellschaften bieten daher bei ihrem Altersvorsorge – Pakete ein treuer Bonus an, indem sie dem Ausgabeaufschlag bei langen Sparplänen senken. Erstem 21 Jahrhundert begann Vorgesellschaft für deutsche Markt so genannter Lagerzeit Hildegard Strehler Tage – Beziehung solle Zielfonds aufzulegen und die Hausarbeit festgelegte Ablaufdatum, was meistens bereits am Vorabend halten ist. Auf dieses Ablauf der Probleme wird davor aktiviert. Es stellt das verwilderten Eintrittspreise des Anlegers da es spricht nichts dagegen, seine eigene Altersversorgung aus anhand des beschriebenen vier – Phasen – Modells durchzuführen. Wer es eher bequem mag, gereicht sicherlich gerne auf die vorgefertigten Lifecycle-Fonds zurück. Im Rahmen der Reform der gesetzlichen Rentenversicherung 2000/20001 wurden Riester – Verträge eingeführt. Es handelt sich dabei um eine privat finanzierte Rente, wie staatlich gefördert wird – durch Zulagen oder Sonderausgabenabsatzmöglichkeiten. Die Förderung ist im alters Vermögensgesetz geregelt. Ein steuerlicher Sonderausgaben Abzug kann wieder Abstriche nach steuerlicher Situation, zum staatlichen Zuschüssen zukommen. Zum geförderten Personenkreis gehören alle kommen die Pflichtbeiträge in die gesetzliche Rentenversicherung zahlen. Nicht anspruchsberechtigt sind demnach Beamte und Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst, freiwillig Versicherte sowie Pflichtversicherte in berufsständischen Versorgungswerken.

Fondspicking

Bei über 8000 Fonds, gibt derzeit zum öffentlichen Vertrieb in Deutschland berechtigt sind, fällt es schwer den Überblick über die Fondsperformance zu behalten. Verständlich, dass einige Anleger oder Anlageberater sich vor der Last, Zeichnungstermine und die Märkte beobachten zu müssen, befreien wollen nach geeigneten Fondspickingmodellen Ausschau halten. Fondspicking ist dabei nichts anderes als die Vermögensverwaltung über Investmentfonds.
Um es gleich vorwegzunehmen: auch hier ist die Auswahl nicht einfach. Sie sollten nicht außer Acht lassen, dass einige Fondspicking-Modelle zum Bereich des so genannten grauen Kapitalmarktes gehören, und sie weniger reglementiert werden. Demnach gibt es auch bei Fonds-Picking – Modellen die gesamte Palette von hochgradig unseriös bis vernünftig mit allen Schattierungen. Einige Fondspicking- Modelle sind aufgrund unterschiedlicher Probleme bereits vom Markt verschwunden. Rechtsformen von Fondspicking-Modellen können wie folgt aussehen: Sie können zum Beispiel die Form von Lebensversicherungen annehmen (fondsgebundenen Lebensversicherungen), Investmentfonds sein, Gesellschaftlichen bürgerlichen Rechts (GbR), standardisierte Depots, individuelle Depots, stille Beteiligungen. Lebensversicherungen haben dabei den Vorteil,dass sie sehr der staatlichen Aufsicht und speziellen gesetzlichen Vorschriften unterliegen. Die anderen Rechtsformen sind dagegen freier in ihren Anlageentscheidung, rutschen aber manchmal durchs Raster der behördlichen Überwachung. Daher ist besonders hier ein unabhängiger Mittelverwendungskontrolleur wichtig. Das Problem ist, dass sich Fondspicker nicht – wie beispielsweise Fondsmanager – eine ein engmaschiges Investmentgesetz halten müssen. Aufgrund der in Deutschland herrschenden Vertragsfreiheit kann ein Fondspicker seine Geschäftsbedingungen, Gebühren, Anlagespielräume, Kündigungsfristen und so weiter frei vereinbaren. Eine Ausnahme von dieser Regel sind Fondspicking-Modelle, die in der Form eines Dachfonds oder einer Lebensversicherung gegründet wurden. Inzwischen gehören Fondspicker zwar zu denjenigen Finanzdienstleistern, die sich beim Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen als Finanzdienstleistungs Institut registrieren lassen müssen. Inwiefern diese Aufsicht tatsächlich vor unseriösen Fondspickern chützt, wird sich erst in der Zeit zeigen. Das Problem ist, die qualifizierten von den weniger qualifizierten, die seriösen von den unseriösen, die zu teuren von denen zu unterscheiden die preiswert sind. Die teuren von den weniger teuren zu trennen, ist dabei noch das geringste Problem. Wenn alles mit rechten Dingen zuginge, müssen alle Kosten des Fondspicking-Modells deutlich im Prospekt stehen. Auch die anfallende Umsatzsteuer sollte betrachtet werden, die erhöht mit unter die Gebührensätze 19 % ausfällt. Investmentfonds sind dagegen von der Umsatzsteuer befreit. Haben Sie die Kosten ermittelt, ist es Geschmackssache, und die Einstiegsgebühren von 10% Anlagen wurden mehr, wie sie beispielsweise von einigen Anbietern verlangt werden, für zu teuer oder für akzeptabel gehalten. Auch ob ihnen die Fondspickerei jährliche Management-Gebühren von über 5% wert ist, wie es bei einem Modell verlangt wurde, müssen sie letztendlich selbst entscheiden. Danebensollen sie auch die Gebühren für die Buchführung, Erfolgsbeteiligung, Wirtschaftsprüfer und Ähnliches betrachten, den sie sind zum Teil erheblich. Schwieriger wird es, wenn man den Anbieter des Fondspicking-Modells auf seine Seriosität und fachliche Qualifikationen überprüfen will. Bei Banken und Versicherungsgesellschaften mag dies nicht problematisch sein, aber bei anderen Anbietern gilt es herausfinden, was diese Anbieter vorher geleistet hat. Werden vernünftige Produkte angeboten, bei denen alles mit rechten Dingen zuging und bei denen außer ihm auch noch die Anleger verdient haben? Das Internet bietet gute Recherchemöglichkeiten und außerdem vergisst es nichts.

Fondspicking: die Performance – Berechnungsmethode

desweiteren werden wir nicht im hinkommen, Ergebnisse zu beurteilen – ein nicht ganz einfaches Unterfangen. Bisher sind keine Bemühungen der Form Becker erkennbar, sich auf eine einheitliche Performance – Berechnungsmethode zu einigen, wie dies bei Investmentfonds bereits seit Jahrzehnten üblich ist. Derzeit berechnet jeder vom Pickerl ein Ergebnis nach seinem eigenen Modell, der eine vor allem Kosten der anderen nach laufenden, aber vor Einstiegs gossen, der dritte rechnet kurzfristige Ergebnisse auf Jahresbeginn zwo usw. Die Ergebnisse der vom Kläger miteinander zu vergleichen ist daher so gut wie unmöglich. Bleibt einem nur übrig Kammer die Ergebnisse des Volkes, der als Auge gefasst hat, genau dahingehend zu betrachten, welche Kosten meine Ergebnisbereicherung einbezogen wurden und wie das Ergebnis außer. Außerdem ist abzuwägen, wie glaube ich die mitgeteilte Vergangenheitsergebnisse sind. Hat man nun das Ergebnis der Vergangenheit ermittelt, lässt es sich beispielsweise mit dem eines ähnlichen bereit anliegenden Investmentfonds vergleichen. Meist ist der Vergleich ernüchternd: die meisten Formblätter sind nach Kosten nicht signifikant besser als ein ganz normaler gemischter Form. Weitere Nebensächlichkeiten, wie die Möglichkeit der Liquidation der Anlage, die Mindestanlagesumme, die Unabhängigkeit des Formkickers kommen die Palette der voraus, aus denen gewählt werden kann, ihre Rechtsform des Modells, die steuerliche Behandlung usw. sind vor einer Investition eine Betrachtung wert. Alle Fondspicking – Modelle und Vermögensverwaltung an, die nicht in der Rechtsform der Lebensversicherung oder das Dachfonds geführt werden, erleiden Nachteile mit der Einführung der Abgeltungssteuer: Hier wird jeweils die 25 – prozentige Steuer fällig, wenn ein Papier durch anderes ausgetauscht wird, sofern dabei Gewinne realisiert werden. Um Fondspicking – Modelle beurteilen zu können, bedarf es einer guten analytischen Fähigkeiten. Stimmt auch nur ein wichtiges Kriterium nicht mit Ihrem persönlichen Geschmack überein, sollten Sie die Finger davon lassen. Schließlich gibt es genügend Wettbewerb nach dem 1995 das erste Discount-Zertifikat auf den Markt gebracht worden ist, begann eine sagenhafte Erfolgsgeschichte dieses Finanzinstrument. Zertifikate haben sich inzwischen zu einem interessanten Marktsegment gemausert, der sich zu einem echten Wettbewerbsprodukten Investmentfonds entwickelt hat. Schließlich können Zertifikate genauso Investmentfonds Wertpapierengagementsrisikostreuung über verschiedene Titel bieten. Inzwischen gibt es kaum mehr einen Markt der nicht durch Zertifikate abgedeckt werden kann. Die Palette reicht von einfachen Länder – in Regionszertifikaten, wie zum Beispiel DAX und Euro Stoxx 50 der Dekan, bis hin zu Branchenzertifikaten, mit denen sich fast alle Branchen gezielt abdecken lassen. Inzwischen lassen sich auch sehr diffizile Strategien durch entsprechende Indexzertifikate realisieren. Manchmal hat man allerdings das Gefühl, die Bedingungen einiger Zertifikate sind so kompliziert, dass sie weder von Beratern noch vom Kunden richtig verstanden werden. Wenn sie die Funktionsweise eines Zertifikates, was ihnen angeboten wird, nicht verstehen, fragen Sie ruhig nach. Zu jedem Zertifikat gibt es an Verkaufsprospekt, in dem die Details beschrieben sind. Diesen kann sie sich aushändigen lassen per Juli 2007 gab es grob geschätzt 150.000 Zertifikate auf dem Markt. Für die Produkthersteller ist es viel billiger und schneller, neues Zertifikat auf den Markt zu bringen, als eine Investmentfonds. Daher gibt es eine regelrechte Inflation von Zertifikaten. Das Volumen der Zertifikate wird von Industrie – Zusammenschlussderivateforum der Ende Mai 2000 7.000.100 36 Milliarden € angegeben. Besonders beliebt sind bei allen Karte, wie zum Beispielgarantie -, Bonus -, Teilschutz, und express Zertifikate. Diese Zertifikat, Typen haben einen Marktanteil von 68,1%. Zertifikate werden einfach mit ihrer Wertpapierkennnummer über die Bank oder dem Broker gekauft.

Formalitäten beim Ankauf von Fondsanteilen

Vor jedem Neukauf von Investmentanteilen ist der jeweilige Vertreiber verpflichtet, ihnen den Verkaufsprospekt, in den aktuellen Rechenschaftsberichte und eventuelle Halbjahresberichte kostenlos unaufgefordert anzubieten (Paragraph 121 Investmentgesetz). Dies gilt sowohl für Banken als auch für unabhängige Anlageberater und Discountbroker. Sicherlich werden sie auch mit ihrem Berater über den Fonds, in der für sie infrage kommt, sprechen. Die schriftlichen Unterlagen sollten es ihnen ermöglichen, noch einmal genau die Details nachzulesen.

Wenn Sie Fondsanteile bei Ihrer Hausbank erwerben und dort auch verwahren lassen wollen, können Sie bei Ihrer Bank einen Auftrag zum Wertpapierkauf auslöseb. Hier kreuzen Sie beispielsweise auch an, dass sie die Verkaufsunterlagen einbeziehen und ausdrücklich darauf verzichtet haben. Wollen Sie Anteile hingegen im Investmentkonto bei der Fondsgesellschaft verwahren, geht es folgendermaßen weiter: wenn sie sich für einen bestimmten Fonds entschieden haben, müssen sie den Zeichungsauftrag ausfüllen. Es lohnt sich hier, alle Angaben sorgfältig auszufüllen, da es sonst zu Rückfragen und Verzögerungen kommen kann. Einige Gesellschaften bitten Sie, in Zeitungsauftrag gleich festzulegen, ob sie später Weisungen auch per Telefax oder Telefon erteilen wollen. Dies ermöglicht ihnen einerseits schnelleres Handeln, auf der anderen Seite kann es hier leichter zu Manipulationen kommen. Solange Fondsgesellschaft die übliche Sorgfalt waren, gehen eventuelle Schäden durch manipulierte Fax oder Telefonaufträge zu ihren Lasten. Wenn das Investmentdepot auf den Namen eines minderjährigen Kindes öffnen wird, müssen beide Elternteile unterschreiben und ihre persönlichen Angaben machen. Bei allein Erziehungsberechtigten muss das alleinige Sorgerecht nachgewiesen werden, es reichten die Unterschrift und die Angaben zu dem alleinigen gesetzlichen Vertreter. Der Vermittler oder Sie schicken das Original als Großauftrag an die jeweilige Fondsgesellschaft  und legen eine Kopie ihres Personalausweises bei. Sie behalten die Kopie des Auftrags als Beleg. Wenn Sie eine Einmalanlage tätigen, können sie dann bei den meisten Fondsgesellschaften bereits ihren Anlagebetrag auf das Konto der Fondsgesellschaft bei der deutschen Zahlstelle überweisen. Alternativ lassen Sie den Betrag durch Fondsgesellschaften vom Konto abbuchen. Außer bei Warenkäufen bei der Bank ist der Vermittler auf keinen Fall berechtigt, Zahlungen in der Anlagesumme entgegenzunehmen, sondern Zahlung gehen immer auf ein Konto der Investmentgesellschaft oder einer Plattform. Wenn die Fondsanteile in ein Depot in Deutschland gebucht werden, denken Sie auch an den Freistellungsauftrag. Wenn sie in Euro überweisen und davon einer anderen Währung notiert, tauscht die Zahlstelle den Betrag automatisch in die Forderung um. Fondsgesellschaften akzeptieren auch Scheckzahlungen. Bei größeren Summen ist nicht ratsam, mit einem Verrechnungsscheck zu arbeiten, da diese auf dem Postweg verloren gehen könnten und von jedermann eingelöst werden kann. Überweisungen beziehungsweise Lastschriften sind sicher. Bei einem Sparplan müssen sie nichts weiter tun, wenn die Fondsgesellschaft jeweils zum vereinbarten Termin den Anlagebetrag von dem Konto abbuchen oder Fondsanteile kaufen. Manchmal kommt es vor, dass eine deutsche Bank für die Überweisung auf das Konto einer ausländischen Fondsgesellschaft eine satte Gebühr für eine Auslandsüberweisung verlangen. Wenn sie auf das Konto bei der deutschen Zahlstelle des vorzuweisen, was im Regelfall tun werden, handelt es sich um eine Inlandsüberweisung, und die teuren Gebühren werden wir nicht fällig- reklamieren sie gegebenfalls. Normalerweise werden erst dann ihre Fondsanteile gekauft, wenn sowohl der Zeichnungsschein als auch die ihrer Anlage sogar bei der Fondsgesellschaft oder Plattform eingegangen sind.

Formalitäten beim Fondsanteilskauf- Depoteröffnungsmitteilungen und Kaufbestätigung

Etwa ein bis zwei Wochen, nachdem sie den Zahlungsantrag los geschickt haben, sollten sie Post von der Fondsgesellschaft erhalten. Außerdem ist in der Eröffnungsmitteilung meistens bereits ersichtlich, wie viele Fondsanteile sie zu welchem Kurs erworben haben und wie hoch der gezahlte Ausgabeaufschlag war. Einige Gesellschaften senden erste Depoteröffnungsmitteilungen oder
Vertragsbestätigungen und bitten Sie darin, den Anlagebetrag zu überweisen. Wenn sie dies bereits getan haben, erhalten sie automatisch einige Zeit später die Kaufbestätigung für ihre Fondsanteile. Wenn sie länger als zwei bis drei Wochen auf eine Mitteilung ihrer Gesellschaft warten müssen, sollen sie vorsorglich aber bei ihrem Vermittler oder direkt bei der Fondsgesellschaft nachfragen, ob alles in Ordnung ist. Wenn beispielsweise viele Käufe und Verkäufe abzuwickeln sind, kann die Benachrichtigung etwas dauern, und in einigen Fällen läuft auch einmal etwas nicht ganz glatt. Wenn sie sich melden kann man eventuelle Fehler schneller korrigieren, wenn der Fehler nicht von ihnen zu vertreten war, sollen sie darauf drängen, was sie hinsichtlich des Kaufdatum und Anteils zugestellt werden, als wäre alles korrekt gelaufen. Dies akzeptieren die meisten Fondsgesellschaften problemlos. Nach dem ersten Kauf ihrer Vorteile wenn sie mindestens einmal jährlich, meistens aber häufiger, von ihrer Vorgesellschaft informiert. Einige Gesellschaften sind lediglich jährlich einen aktuellen Depot – oder Kontoauszug zu, andere sind sehr umfangreich ungute Information über die Marktentwicklung, aktuelle Börseeinschätzung der Fondsmanager und dergleichen, um sie zu informieren Sie eventuell zu nachzeichnen zu animieren. Es ist sinnvoll, wenn sie sich einen Ordner für ihre Kapitalanlagen anlegen mit einer Abteilung für jede Vorgesellschaft. Denn wissen Sie, wo sie die Unternehmen lagen jeweils ab müssen und finden bei Bedarf gedanklich beispielsweise, wenn sie ihre Steuererklärung erstellen, alles griffbereit vor. Wollen Sie aber ihre Vorlage aufstocken, müssen sie keine Zeitungsformulare ausfüllen, Telefongesellschaften zinslose Plattform bereits alle Angaben von den Hals. Es reicht wenn sie nach Zahlungsauftrag auf das Konto oder Zahlstelle und Hypobank überweisen hierbei sollten Sie auf jeden Fall den Verwendungszweck angeben: ihren Namen beziehungsweise den Namen des Anlegers, ihre Depotnummer bei der Vorgesellschaft oder Plattform, in dem Forum, für die nachzeichnen gedacht ist. Einige Banken lassen bei Überweisungen manchmal Teile des Verwendungszweckes Werk, so dass die Information nur unvollständig bei der Vorgesellschaft ankommt. Es entstehenden Probleme bei der Zuordnung der Summe zu ihnen oder dem Forum. Wenn Sie auf Nummer sichergehen wollen, können Sie die Vorgesellschaft beziehungsweise Plattform kurz per Brief oder Telefax benachrichtigen, dass sie einen nachzeichnen Sommer auf den Weg gebracht haben. In Regelfall ist dies jedoch nicht nötig.
Wenn sich etwas bei ihren persönlichen Angaben ändert, sollten Sie dies ihrer Vorgesellschaft schriftlich mitteilen. Viele Gesellschaften haben besondere Form – oder Servicewelle von Mitteilungen: nachträgliche Beantragung, dass die Aufträge auch per Fax oder Telefon erteilen möchten; Änderung der Anschrift/des Namens; Änderung oder Ergänzung der Vollmacht; Erteilung oder Änderung des Freistellungsauftrages; Erteilung oder Änderung eines Spar – oder auszahlpläne; Vertrag zu Gunsten Dritter; einen besonderen Service bietet die Vorgesellschaft Veritas SG Investmenttrust: Schikaneninvestmentkonto zum Zweck der Sicherung einer Mietkaution verpfändet werden. Veritas stellt hierfür einen besonderen ein besonderes Verpfändungsformular zur Verfügung, so dass Mietkautionen Gewinn bringend in Investmentfonds angelegt werden können.

Die Fondskategorien im einzelnen: Spezialfonds/Publikumsfonds, offene/geschlossene Investmentfonds

Während Publikumsfonds durch das bereite Anlegerpublikum erworben werden können, sind spezial aus institutionellen Anlegern vorbehalten. Bis zu 30 institutionelle Anleger können sich zusammentun, mein Spezialfonds erweitern lassen, wobei die meisten institutionellen Anleger ihre eigenen Spezialfonds haben. Dabei Spezialfonds Anlegern vorn Gesellschaft eng zusammenarbeiten und von einem institutionellen Anlegern gewisse Erfahrungen im Wertpapiergeschäft erwartet werden, gelten für spezial Voraus weniger strenge Veröffentlichungspflicht und Schutzvorschriften. Obwohl es Spezialfonds bereits seit 1968/19960 gibt, wurden sie erst im März 1990 ausdrücklich in das Investmentgesetz aufgenommen. 1997 überstieg das Volumen der Spezialfonds erstmal das Volumen der Publikumsfonds, und dies wechselte bis heute öfter. Per 31.3.2007 haben die BVI – Spezialfonds ein Volumen von insgesamt sechs 93, 7 Milliarden € und lagen damit leichter mit dem Volumen der Publikumsfonds, lassen selben Zeitung 97, 2 Milliarden € betrug.

In Deutschland gibt es bislang ausschließlich auf der Investmentfonds. Offen bedeutet dabei, was die Fondsgesellschaften verpflichtet sind, jederzeit die Vorteile von ihren Anlegern zum Wetter in Batavia zurückzunehmen. Eine Ausnahmeregelung gilt für auf Immobilien voraus, die unter gewissen Umständen die Rücknahme von bis zu zwei Jahre aussetzen dürfen. Geschlossene Investmentfonds sind zwar seit dem 1.4.1998 auch in Deutschland gesetzlich erlaubt, aber bis September 2007 wurden noch keine angelegt. Das Investment gesetzt wird mit den so genannten Investmentaktiengesellschaften ein separates Kapitel, was zu Diskussionen geführt hat. Einige Marktteilnehmer hätten das Fort zu, geschlossene Fonds im Aktiengesetz zu regeln. Beispielsweise Großbritannien und den USA gibt es neben dem Segment der offenen Fonds ein weiteres Segment geschlossene Fonds. Diese ruhten diese firmieren meist als börsennotierte Aktiengesellschaften, und die Vorteile werden als Aktien der Börse gehandelt. Der Anteils Preis eines geschlossene Fonds muss sich nicht ändert verändert haben orientieren konnten sein wird durch Angebot und Nachfrage nach Fondsteilen an der Börse bestimmt. Ist ein geschlossener so einmal besonders, weil z.B. der Mark, in denen investiert kaum aussichtsreiche erscheint, kann ein Anteil an einem geschlossenen Form zu einem Kurs gehandelt werden, der über dem Inventar liegt. Man spricht in diesem Fall von einer Prämie. Meistens werden geschlossene Fonds allerdings unterhalb Ihres Netware Inventarwertes, also zu einem Discount, gehandelt. Auf der anderen Seite haben geschlossene Fonds den Vorteil, dass der Fondsmanager nicht ständig auf eventuelle Rückflüsse vorbereitet sein muss, sondern langfristig unabhängig vom vertriebserfolg des Fonds investieren kann. Wer seinen Anteil an einem geschlossenen Fonds verkaufen will, kann ihnen nicht gegen bares bei der Fondsgesellschaft eintauschen, sondern nur über die Börse zum jeweiligen Börsenkurs verkaufen. Bislang gibt es in Deutschland keine geschlossenen Investmentfonds. Für deutsche Anleger ist es attraktiv, in ausländische geschlossene Fonds investieren, da sie zu den Fonds mitfehlender Bekanntmachung zählen damit steuerlich ungünstig behandelt werden.

Die optimale Ausnutzung der Zins – und Kursentwicklung beim Fondssparen

Bei der Entscheidung, welcher Fondssparplan infrage kommt hilft ein Blick auf die allgemeine Wertentwicklung nur bedingt. Die jährliche Wertentwicklung eines Forums ergibt sich aus dem Vergleich der Anteilspreise zum Jahresanfang und zum Jahresende. Doch diese Daten gelten jeweils für eine Einmalanlage. Der Verlauf der Wertentwicklung eines Fonds wirkt sich jedoch auf ein Sparplan anders aus als auf eine ein Einmalanlage. Liegt also ein Fonds bei der durchschnittlichen Jahresrendite hinten an, so kann ein anderer bei der Sparplanrendite trotzdem besser abschneiden. Denn war ein Sparplan erst nach und nachaufgestockt wird, ist die Folgemonatsrendite für das Endergebnis entscheidend. Fonds erzielen im letzten Jahr eines gleichmäßig geführten Sparplan besonders gute Renditen, dies hilft dem Sparplan. Die letzten Monatsrenditen haben dann nämlich dem über viele Jahre angespartem Vermögen noch ordentlich Schwung gegeben. Die Renditen eines Sparplans können also dann niedriger ausfallen als Fondsrenditen im gleichen Zeitraum. Dabei gilt als Faustregel: Liegen die guten Renditen am Anfang der Sparphase und die Schlechten hinten, schneidet der Sparplan schlechter ab. Ziel muss es sein, einen Fonds zu finden der gleichmäßig gute Renditen erzielt. Ist die Wertentwicklung relativ stabil, dann tut dies auch dem Sparplan gut. Oder anders ausgedrückt, je konstanter die einzelnen Jahresrenditen sind, desto weniger muss der Anleger fürchten, schlechte Jahre im Ergebnis auszuweisen. Dabei gilt: Fondssparpläne sind keine Kapitallebensversicherung. Denn das beliebte Versicherungsprodukte garantiert eine Auszahlung sogar vor Vertragsende, ein Sparplan hingegen nicht. Außerdem erzielte Anleger mit einer Lebensversicherung die höchste Rendite in den letzten Vertragsjahren. Das ist bei einem vor Sparplan nicht die Rede. Im Gegenteil: wie bereits ausgeführt, entwickeln sich vor Sparpläne nicht nur unregelmäßig, der Sparer muss auch befürchten, dass am Ende der Laufzeit die Renditen nicht gerade im Himmel schießen. Allerdings spricht das nicht unbedingt gegen vor Sparpläne. Fondsparer, die Geduld aufbringen, können aus guten Ergebnissen Kapital schlagen und schlechte auch einen Sommer laufen lassen. Das setzt allerdings einen regelmäßigen Fondscheck voraus. Am wichtigsten dabei auf jeden Fall Boomjahre. Steuert die Börse auf einen Höchststand zu, erreichte vor Sparer vielleicht sogar sein Anlageziele viel früher als erwartet. Um dann auf Nummer sicher zu gehen, kann er das Geld aus dem Fonds entnehmen und das risikolos zum jeweils aktuellen Zinssatz beispielsweise auf einem Festgeldkonto anlegen. Auch für Pechvögel ist noch längst nicht alles verloren. Was sie brauchen, ist Zeit. Das setzt allerdings dass sie zum Zeitplan des Ablaufs des Sparplans das Geld nicht unbedingt brauchen. Sind die Kurse unten, dann lohnt es sich, schlechte Phasen auszusitzen. Während dieser Wartezeit können auch die zuletzt gekauften vorn Teil durch ein Kursgewinn die beim Kauf angefallenen Kosten wieder einholen.
Wer Geld verdienen will, muss das Zinsniveau am Rentenmarkt ausnutzen. Im Prinzip handelt er also nach den gleichen Grundsätzen, die für Investitionen einzelner Rentenpapiere gelten. Die entscheidende Frage ist dabei: Wie entwickeln sich die Kurse am Rentenmarkt? Zum Beispiel: ein Anleger wird erneut in die ziert das Papier mit einer Laufzeit von 10 Jahren. Gemäß der aktuellen Kapitalmarktrendite beträgt die Verzinsung der Anleihe 6% (Nominalzins). Beträgt der Kauf 100 €, erhält er in den nächsten 10 Jahre gleich bleiben die jährliche Zinszahlungen in Höhe von sechs oder pro eingesetzten 100 €.

Fondsentnahmepläne und Investmentfondsparpläne im Vergleich

Mit Investmentfonds für die Zusatzrente sparen: Diese Anlagestrategie ist weithin bekannt. Aber was ist mit der umgekehrten Variante? Man kann ja auch eine größere Summe in einem Aktien- oder Rentenfonds stecken und sich daraus ein monatliches Zusatzeinkommen auszahlen lassen. Das Ganze nennt sich dann Entnahmeplan. Dass dieses Modell selten empfohlen wird, hat seine Gründe. Eigentlich ist ein Fonds-Entnahmeplan nichts anderes als ein Fondssparplan mit umgekehrten Vorzeichen. Und genau da liegt das Problem: Dem Fondsanleger können nämlich Börsenturbulenzen ziemlich egal sein, wenn er seinen Plan langfristig angelegt. Es muss nur genug Zeit bleiben, damit sich die Aktiennotierungen und die von Kurse wiederholen können. Auf Sicht von 20 oder 30 Jahren ist dies äußerst wahrscheinlich. Dem Anleger winken letztlich saftige Renditen. Börsenkrisen haben für Fondssparer sogar etwas Gutes: Er bekommt seine Anteile vorübergehend relativ billig. Kritisch wird es nur, wenn die Kurse kurz vor dem geplanten Ausstieg purzeln. Dann kann man sein Sparplan aber immerhin noch einige Jahre länger laufen lassen, bis die Kurse wieder steigen. Bei Entnahmeplänen verhält sich das Ganze genau umgekehrt. Da Monat für Monat ein fester Betrag aus dem Fonds herausgezogen wird, wird sich jeder Kurssturz nachteilig aus. Schließlich macht man in den Folgemonaten diese im Wert gefallenen Fondsanteile zu Geld und beraubt die Summe der Anlage auf eine kurze Erholung. Was weg ist, kann auch nicht mehr an Wert gewinnen. Doch das ist nur die eine Seite der Medaille. Aktienfonds sind nun einmal die Rendite stärkste Anlageform, von der man auch im Rentenalter profitieren kann und sollte. Schließlich sind selbst von einem Börsencrash immer nur jene Fondsanteile direkt betroffen, die in den Folgemonaten verkauft werden müssen, der Rest des Aktienvermögens hat alle Aussichten auf eine Erholung. Was also tun? Bevor man sich für eine konkrete Anlageform entscheidet, müssen folgende Fragen geklärt sein: Wofür wird der monatliche Auszahlungsbetrag benötigt? Zur Erhaltung des aktuellen Lebensstandards, als willkommenes Zugeld oder sogar für die Grundversorgung? Welche Summe soll monatlich zur Verfügung stehen? Für welche Zeitspanne soll die Monatsraten mindestens reichen? Kann das Geld vollständig verbraucht werden oder soll am Ende möglichst übrig bleiben?
Fondsentnahmepläne haben hohe Renditechancen, bergen aber auch die Gefahr von Kapitalverlusten. Sie eignen sich daher nicht zur Existenzsicherung. Entnahmepläne aus Aktienfonds versprechen eine um rund 3% höhere Jahresgrenze als eine private Rentenversicherung. Für den Risiko bewussten Senioren, dessen Grundversorgung gesichert ist, sind sie daher eine interessante Alternative. Je nach Wahl der Auszahlung bleibt das eingezahlte Kapital in vielen Fällen erhalten oder kann sich sogar vermehren. Anders als bei der Rentenversicherung kann sogar mit hoher Wahrscheinlichkeit etwas vererbt werden. Je länger der Anlagezeitraum, in desto günstiger ist die Anlage in Aktienfonds. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Entnahmeplan sehr lange hält, kommt mit dem Aktienanteil. Auch wenn viele Menschen gern wie Methusalem steinalt werden möchten – bei bester Gesundheit, versteht sich -, ist ein Blick auf die durchschnittliche Lebenserwartung hilfreich: Nach der Statistik haben Frauen nach Vollendung des Fünfundsechzigsten weitere 19 Lebensjahre. Bei Männern sind es nur vier Jahre weniger, sie werden im Durchschnitt nur 80 Jahre alt. Auf dieser Basis sollte man also seine Überlegungen für die Versorgung im Alter stellen.

Fonds-Anlagestrategien: Mehr Risiko ist nicht empfehlenswert

Nun soll es soll Leute geben, denen die Anlage mit internationalen Aktien nicht zu riskant, sondern zu langweilig ist. Die Möglichkeiten, mit dem Feuer zu spielen, sind natürlich unbegrenzt, man könnte zum Beispiel an Biotechnologie- oder Schwellenländerfonds denken. Sparpläne für solche Fonds werden aber selten angeboten und sind für ernsthafte Anleger ohnehin nicht zu empfehlen. Dagegen sind Fonds mit deutschen oder japanischen Aktien durchaus eine Überlegung wert. Im Unterschied zum international oder europaweit verstreuten Investment lässt man sich bei ihnen auf stärkere Wertschwankungen (Volatilitäten) ein, wobei der japanische Markt die weitaus stärksten Ausschläge aufweist. Erwartungsgemäß ist das Verlustrisiko bei japanischen Aktienfonds am höchsten. Fast jeder fünfte Sparplan ist nach fünf Jahren in den roten Zahlen. Selbst nach einjähriger Wartezeit ist noch jeder 12. im Minus. Mit deutschen Aktien kann man zwar ruhiger schlafen, aber das Verlustrisiko ist größer als bei internationalen Werten. Und die Gewinnchancen? Sie können das gesteigerte Risiko nur bedingt wettmachen. Sicher, am japanischen Aktienmarkt ist bei fünfjähriger Sparplandauer eine 12-prozentige Rendite wahrscheinlicher als bei Fonds mit weltweiter Streuung. Doch der Abstand zum international und europäisch anlegenden Aktienfonds fällt enttäuschend gering aus. Wer Spitzenerträge erzielen möchte, braucht neben Geduld und Geschick auch ein Quäntchen Glück – oder ein Geheimrezept. Für manche Sparer scheint es an Wundermittel für hohe Renditen zu geben – den sogenannten Cost-Average-Effekt. Seine Anhänger beschreiben ungefähr so: Durch die konstante Einzahlung von immergleichen Beträgen kann der Anleger auch in schlechten Börsenphasen gewinnen, da er bei niedrigen Kursen fürs gleiche Geld mehr Fondsanteile bekommt. Je stärker die Kursschwankungen, desto besser für den Sparplan. Der grundsolide Musterfonds A steigt zum Beispiel in fünf aufeinanderfolgenden Jahren von 50 € jedes Jahr um 10% auf insgesamt 83 €. Ein Kleinanleger der jeweils am Jahresanfang Anteile im Wert von 100 € kauft, wird am Ende der Laufzeit ungefähr 8,34 Anteile im Depot haben. Zum Vergleich nehmen wir den stark schwankenden Musterfonds B, der zu Beginn ebenfalls bei 50 € und am Ende bei 83 € notiert. In den Jahren dazwischen steht er jedoch bei 40, 60,50 und 70 €. Auch in diesem Fall werden in fünf Jahren insgesamt 500 € angespart. Der Unterschied zum Musterfonds A: Am Ende der Laufzeit besitzt man 9,60 Anteile, hat also einen um etwa 15% höheren Nettowert. Vor allem Fonds, die sehr stark schwanken, können demnach interessant für das Sparen nach Plan sein. Die Betonung liegt auf „kann“. In Modellrechnungen lässt sich sehr eindrucksvoll nachweisen, was was kostet – und wie sich der Anleger vor allzu großen Verlusten schützen kann. In der Werbung von Sparplänen kommen als Beispiele natürlich nur Fondskurven mit w-förmigen Verlauf vor. Da man aber die Richtung des Zickzackkurses nicht vorhersagen kann, empfehlen wir für Sparpläne keine stark schwankenden Fonds.Bei Fonds mit einigermaßen stabiler Wertentwicklung ist der Renditeunterschied eines Sparplans zum Vergleich zur einmaligen Anlage zu vernachlässigen. Eine wichtige Erkenntnis lässt sich aus dem Cost-Average-Effekt dennoch ziehen: Wer, statt regelmäßig eine feste Summe zu investieren, immer die gleiche Anzahl von Fondsanteilen kauft, erzielt stets ein schlechteres Anlageergebnis.

Next Page »



Suche nach Forex Themen



eToro