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Versicherungsbilanzen richtig lesen: Deckungsstock, Abschlusskosten, Aufwendungen für Rückläufe

Die Abschlusskosten werden aufgeteilt in mit der Deckungsrückstellung verrechnete und zulasten des betreffenden Jahres mit der Rechnung eingehenden. Vor allem Letztere spiegeln die Aktivität des Unternehmens wieder. Fast jedes Geschäft kann die Stornoquote belasten. Abschreibungen auf die Anlagewerte erhöhen natürlich deren Ertragsquoten. Die Abschlusskostenen schwankten bei den einzelnen Lebensversicherern sehr stark. Sie sind abhängig davon, wie der Vertrieb gestaltet ist und wie die Vermittler entlohnt werden. Am teuersten ist die Provision der Vermittler. Aufwendungen für Rückkäufe: der Rückkauf findet bei vorzeitiger Kündigung einer Lebensversicherung statt. Dadurch wird die Auszahlung des angesammelten Kapitals (Rückkaufswert) fällig. Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb: in dieser Position sind nicht enthalten die Rückstellungen für die Altersversorgung der Angestellten und Vertreter, obwohl sie einig Kosten sind, und die Kosten der Schadensregulierung, die in die Position Aufwendungen für Versicherungsfälle gemischt werden. Enthalten sind vor allem die Verwaltungskosten ferner sind enthalten die Aufwendungen für rechnungsmäßig gedeckte Abschlusskosten. Nach einer Anweisung des Bundesaufsichtsamtes dürfen für den Abschluss von Lebensversicherungen und 3,5% der neu abgeschlossenen Versicherungssumme als Kosten angesetzt werden. Bei den meisten Gesellschaften aber den Ersatz von mehr als 5%. Denn ich gedeckte Teil kommt daher die Position “sei rechnungsmäßige Abschlusskosten” und zu den sonstigen Kosten zählen sagte der Stricherpersonalkosten sowie sonstigen Provisionen an Vermittler.

Zu den außerordentlichen Erträgen zählen die realisierten Gewinn aus dem Verkauf (Abgang) von Kapitalanlagen. Zu den außerordentlichen Aufwendungen zählen vor allem die außerplanmäßigen Abschreibungen auf Kapitalanlagen, insbesondere die Abschreibungen auf Wertpapieren nach dem strengen Niederstwertprinzip und Sonderabschreibungen auf Beteiligung oder Darlehen wegen Wertverlustes. Dies gilt jedoch nicht der Namensschuldverschreibungen und Ähnliche Papiere, den nicht an der Börse gehandelt werden. Daher liegen viele Versicherer ein Großteil des Kapitals in nicht börsennotierten Papieren an, womit Schwankungen im Buchwerte Kapitalanlagen vermieden werden bei der Kostenquote werden den Krediten oder Beträgen die Aufwendungen für den Versicherungs betrieb, für Altersversorgung und Bestürzung, für die Regulierung von Versicherungsfällen und -rückläufe, für rechnungsmäßig gedeckte Abschlusskosten, die Abschreibung auf mir immaterielle Vermögensgegenstände und auf die Betriebs – und Geschäftsausstattung sowie die sonstigen Aufwendungen sei jetzt mit den sonstigen Erträgen gegenübergestellt.
Für den Versicherten bedeutet diese Größe: ein sparsamer Versicherer schüttet erfahrungsgemäß höhere Gewinnanteile aus. Bereits im letzten Lebensversicherer, meist Direktversicherer ohne Außendienst, brauchen rund 8% der Beiträge für Vertrieb und Verwaltung. Die Durchschnittskosten der Branchen liegen bei beachtlichen 27%. Der Vergleich mit anderen Branchen sollte den Versicherungen vollständig Schamröte ins Gesicht steigen lassen: Banken und Investmentfonds immer 2 bis 5%, staatliche Rentenversicherung bei 2%. Unter den passenden Aufwendungen für Kapitalanlagen fallen zum Teil auch die Kosten des Dienstleistungsbetriebs, zum Beispiel der Verwaltungsaufwand von Kapitalanlagen. Der Hauptposten sind jedoch die Abschreibungen. Sie werden zum Anschaffungspreis oder dem niedrigsten Börsenwert nach Kauf bilanziert. Durch die Abschreibung schaffen die Versicherungen stille Reserven als Differenz zwischen dem Buchwert und dem aktuellen Verkaufswert. Mit dem Veräußerungsgewinn beim Verkauf der Kapitalanlagen können unternehmerische Verluste ausgeglichen oder die Gewinne erhöht werden. Mit den Abschreibungen gegen Gelder für die Versicherten verloren, weil Wertsteigerungen dagegen profitieren sie erst bei der Realisierung ganz anders ist das Bewertungsrecht in den vereinigten Staaten: die Wertpapiere müssen nach dem Marktwert finanziert werden, Beteiligungen nach der” equity”-Methode. Der Jahresüberschuss schließlich ist das Endergebnis der Gewinn, und – Verlustrechnung. Bei einer Aktiengesellschaft entscheidet der Vorstand über die Verwendung, und die Aktionärsversammlung beschließt darüber.

Direktvertrieb von Versicherungen: worauf muss ich achten?

Die meisten Kunden haben eine Abneigung, sich mit dem Thema Versicherungen zu beschäftigen. Ein Marktforschungsinstitut ermittelte, dass nur 9% der Bundesbürger sagen, sie würden sich gerne mit diesem Thema befassen. Nur 15% haben schon ab von sich aus einem Versicherungsabschluss angestrebt. Immerhin aber sagen 20%, sie würden sich aus verschiedenen Angebote lieber selbst das richtige aussuchen, als sich von einem Vertreter beraten zu lassen. Dieses Interesse steigt mit besserer Schulbildung und höherem Einkommen. Viele Abschlüsse bei Direktversicherern kommen auf Rat von Freunden und Bekannten zu Stande.

Direktversicherer gelten immer noch als Versicherung für Leute mit Expertenwissen. Die etablierten großen Versicherung werden darüber hinaus aus verständlichen Gründen nicht müde, sich selbst als Service-Versicherer zu bezeichnen und auf den Papierkram bei Direktversicherern hinzuweisen, obwohl dieser in der Praxis genauso viel ausmacht wie bei den Service-Versicherern und der Service bei Vertragsabschluss spürbar wird und dann viel Geld kostet. Außerdem ist jeder Direktversicherer zumindest telefonisch erreichbar: die meisten Direktversicherer haben sogar Filialen größeren Städten für den Kontakt Telefon, Fax, Brief oder Computer wird der Kunde reichlich belohnt. Der Versicherungsschutz ist deutlich billiger. Und in der Police steckt der gleiche Inhalt. Fast alle Direktversicherer sind Zweitmarken etablierter Unternehmen. Es geht das Aldi-Prinzip: Auch in die Discount- Läden liefern viele Markenproduzenten ihre Produkte unter einem anderen Namen. Vor allem bei Standardprodukten wie Haftpflicht-, Hausrat – oder Autoversicherungen scheint die Direktversicherung für den Kunden vorteilhafter zu sein. Hier ist die Beratung kaum notwendig und für die Versicherungsunternehmen auch kaum wirtschaftlich. Der zusätzliche Vorteil der Direktversicherer ist, dass der Kunde unbeeinflusst vom Zureden eines Vertreters über seinen Versicherungsbedarf entscheiden kann. Der Direktvertrieb konnte durch das Internet auf die Spitze getrieben werden. Versicherer tun sich dennoch damit Schwer. Wer konkreten Nutzen erwartet, wird meist enttäuscht. Der Grund: die Versicherer dürfen ihren meist hauseigenen Außendienst mit dem Internetangebot nicht den Rücken fallen. Dem Vertreter gehört bei vielen Unternehmen das Vorrecht, Verträge abzuschließen und die Provision kassieren. Schließen immer mehr Kunden ihre Verträge über das IInternet ab, müssen Herr Kaiser und Co um ihre Existenz fürchten. Immerhin bietet der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) im Internet zumindest eine Suchmaschine an aus der Laien relativ schnell erfahren, welcher Versicherer überhaupt die gesuchte Police im Angebot hat. Über den Link Mitgliederverzeichnis kann er dann zu Versicherern seiner Wahl springen und Angebote einholen. Allerdings bieten nur wenige Gesellschaften einen Tarifrechner an, mit dem der potentielle Kunde sich allein sein Beitrag selbst ausrechnen kann. Aussagekräftig sind beispielsweise Internetauftritte der Victoria (www.Victoria.de) dennoch hat der Kunde nicht unbedingt ein Preisvorteil, den das Internet als Vertriebsweg eigentlich bieten müsste. Bei der Victoria zumindest klingeln mit jedem Online – Vertragsabschluss die Provisionskasse des Gebietsvertreters – ohne dass der dafür einen Handschlag tun muss. Es gibt also nicht automatisch Rabatt beim Online-Abschluss.

Discountbroker und Direktvertrieb durch Investmentgesellschaften

Es gibt immer noch viele Anleger, die Bedenken haben, Wertpapiere über das Internet zu handeln. Schon die konventionelle Sicherheitstechnik mit der Nutzung von Persönliche Identifikationsnummer (PIN) und einer unterschiedlichen Nummer (TAN) pro Order war recht sicher. Durch die jüngst vermehrt aufgetretene „phishing“- Problematik sind die meisten Banken auf ein neues TAN-System übergegangen, bei dem eine bestimmte TAN aus der Liste abgefragt wird. Das PINS und TANS nicht auf dem Rechner abgespeichert werden sollen, sollte mittlerweile Grundwissen sein. Ohnehin überweisen die meisten Online-Broker die Verkaufserlöse ausschließlich auf ein auf dem Anleger lautendes und vorbekanntes Verrechnungskonto. Ein Missbrauch setzt also noch zusätzliche Anstrengungen seitens der Betrüger voraus.

Die Schweiz hat einen hervorragenden Ruf als internationaler Banken – und Finanzplatz in Sachen Sicherheit, Stabilität, Kompetenz und Diskretion. Die Schweizer Banken haben aber auch einen anderen Ruf: man verwaltet am liebsten größere Mengen und lässt sich den zurecht guten Ruf bezahlen. Wer die Konditionen der großen eidgenössischen Banken genau unter die Lupe nimmt, findet viele zum Teil recht happige Gebühren, seien es Depotgebühren, volle Ausgabeaufschläge beim Verkauf, Provisionen beim Wertpapierverkauf, Gebühren für den Tausch von Euro in Franken sowie Extragebühren für Konten, die in Euro geführt werden. Eine weitere in Deutschland nicht zulässige Gebühr dient sowohl der Kundenbindung: Wenn Aktionäre ihr Depot von der Hausbank zum Online-Broker oder von einem Online-Broker zum anderen verlegen wollen, kostet der Transfer je nach Bank pro Wertpapier zwischen 50 und 150 Schweizer Franken. Bei 20 Posten summiert sich das schnell auf 1000 3000 Schweizer Franken! Seit 2000 gibt es aber auch in der Schweiz preiswerte Discountbroker beispielsweise die Kommandos Schweiz AG und andere. In Österreich zählen die Direkt Anlage RT, Direktbank Österreich zu den etablierten Direktbanken, wobei die direkt Anlage.at einen Marktanteil von rund 70% des österreichischen Anleihengeschäfts inne hat.

Bei vielen Investmentgesellschaften können Sie auch direkt, das heißt ohne zwischengeschalteten Vertrieb, ein Investmentdepot eröffnen. Dazu setzten sie sich telefonisch oder schriftlich mit der Fondsgesellschaft in Verbindung, erhalten die Unterlagen zugesandt und können Anteile auf dem Postweg zeichnen. Bei vielen Gesellschaften können Sie auch per Internet Depoteröffnungsunterlagen anfordern. Die Fondsgesellschaft muss aber dennoch ihre Personendaten feststellen – beispielsweise über das Post-ident-Verfahren und benötigt bei Depotöffnung ihre Originalunterschrift. Obwohl die Fondsgesellschaft in solchen Fällen keine Provisionen an Vermittler zahlen müssen, werden die meisten dennoch den vollen Ausgabeaufschlag verlangen. Ansonsten wird nämlich der Vertrieb aufmucken, der nicht gerne im preislichen Wettbewerb zum Produktanbieter steht. Dies ist genauso, wie Einzelhändler es nicht gerne sehen, wenn nur Margen bei Fabrikverkauf erhältlich sind. Wenn Sie größere Beträge anlegen oder sehr beharrlich sind, wird ihnen aber wohl ein Rabatt eingeräumt. Wie immer lohnt sich auch hier das nachfragen. Eine Beratung hinsichtlich der Fondsauswahl oder besondere Betreuung können sie doch von den Fondsgesellschaften nicht erwarten. Einige Fondsgesellschaften versuchen, dem Marktsegment entsprechende Produkte für den Direktvertrieb zu kreieren. Hier über das Internet zu handeln, ist inzwischen durchaus zur Normalität geworden. Hierzu muss ein PC vorhanden sein, ein Modem, Onlinedienste oder Serviceprovider, und schließlich schlagen die Telefongebühren zu Buche. Aber PC-Modem sowie einen Internetzugang haben immer mehr Anleger, so dass der Internetzug einfach weiterfährt.

Discountbroker: Vor- und Nachteile

Discountbroker bieten den Vorteil, dass man Fondsanteile zu einem reduzierten Ausgabeaufschlag erwerben und kostengünstig verwahren kann. Außerdem erhält man Zugang zu Fonds unterschiedlicher Gesellschaften. Einige Discountbroker bieten Monats-Sparpläne für Fonds an, die sonst mit größeren Summen erhältlich sind. In der Regel ist schnelles, zeitunabhängiges Handeln über Internet, Telefax oder Telefon möglich. So können Sie sich auch am Wochenende oder abends mit der Geldanlage befassen. Alle Wertpapiere (Zertifikate, Aktien, Renten etc.) werden in einem einzigen Depot gehalten und es ist nur noch einen Freistellungsauftrag nötig bis Ende 2008. Einige bieten online sehr gute, unabhängige Informationen, zeitnahe Kurse und so weiter an. Einige bieten interessante Informationsveranstaltungen an und ermöglichen den vergünstigten Bezug von Fachzeitschriftzeitschriften.

Nachteile von Discountbrokern sind darin zu sehen, dass sie in der Regel keine Beratung oder nur eingeschränkte Hilfestellung bei Fragen anbieten, um Kosten zu sparen. Ein persönlicher Ansprechpartner steht ebenfalls nicht zur Verfügung. Man muss eine Online-Verbindung haben und der Technik vertraut sein. Spar- und Auszahlpläne werden bei manchen Discountbrokers angeboten; dann nicht oder nur zu einem Fond angeboten. An manchen Discountbrokern werden nicht alle Fonds zu einem reduzierten Ausgabeaufschlag angeboten. Die Buchführung ist meist in Deutschland, auch wenn Anteile ausländischer Fonds gehalten werden; das heißt, Zinsabschlagsteuern werden abgezogen, auch bei ausländisch notierten Fonds, was sich steuerlich nachteilig auswirken kann- oder ein Freistellungsauftrag ist erforderlich.
Bei erneuter Anlageausstellung fällt erneut die Zahlung des (reduzierten) Ausgabeaufschlags an. Wer häufig switchen, fährt eventuell bei Discountbrokern schlechter als bei anderen Vertriebsstellen. Oft wird eine Depotgebühr verlangt, während einige Fondsgesellschaften kostenlose Investmentbanken anbieten. Das Identitätsverfahren erscheint manchen Kunden kompliziert.

Es gibt kaum eine Großbank die nicht ihre eigene Discountbroker hat. Auch unabhängige Anlageberater bieten Investmentanteile zum Discount an. Bevor sie sich für einen bestimmten Discountbroker entscheiden, sollen Sie klären: Welche Fonds Sie können Sie über den Discountbroker kaufen? Einige bieten nur die Fonds von wenigen Gesellschaften an. Wie hoch sind die Rabatte für diejenigen Fonds, für die Sie sich interessieren? Welchen Service bietet der Discountbroker? Stellte ihnen zum Beispiel eine Übersicht in die steuerlich relevanten Information zur Verfügung? Wie gut und zeitnah sind die Informationen, die er ihnen zur Verfügung stellt? Bietet er eine kostenlose Servicenummer oder telefonische Beratung? Für welche Fonds bietet der Discountbroker Spar-oder Auszahlpläne an? Wie gut und übersichtlich empfinden Sie die Online-Oberfläche? Kommen Sie mit der Online-Bedienung gut zurecht? Wie hoch sind die versteckten Kosten, z. B. für die Kontoführung, Grundpreis pro Geschäft? Diese Kosten können insbesondere bei kleineren Anlagen oder Betrieben ins Geld gehen. Durch ein Musterportfolio, das sie bei der jeweiligen Direktbank anlegen, können Sie leicht testen, wie sie mit der Online-Oberfläche zurechtkommen. Die Discountbroker haben ein Trend eingeläutet, in der Ende Investmentlandschaft zunehmend zu beobachten ist: Die Ausgabeaufschläge geraten unter Druck, und es werden bereits einige Nullfonds angeboten. Bevor Sie sich entscheiden, sollten Sie schaun ob die Discountbroker auch Anteile von ausländischen Fonds auf ein Depot in Deutschland übertragen. Durch die eigenwillige Besteuerung dieser Voraus kann es beim Verkauf zu bösen, steuerlichen Überraschungen kommen. Verkaufen Sie solche Fondsanteile aus den bisherigen Depot kaufen Sie einen steuerlich unproblematischen Fonds über den Discountbroker.



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