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Anlagestrategien mit Investmentfonds: Praxis Tipps

für Währungsrisiken vermeiden will, sollte man sich einen voraus Sohn, der im AO aufgelegt ist und in Papiere oder Immobilien investiert, die auf Euro lauten. Wenn sie ihre Vorurteile über ein Berater kaufen, sollten Sie diesen zum Schluss fragen, wie gut bei der jeweiligen Vorgesellschaft die Abwicklung klappt. Während einige Gesellschaften schnellen gewissenhaft die Anteilskäufe und – Verkäufe abwickeln und hervorragende Informationen an ihre Anleger versenden, läuft dies bei anderen Gesellschaften weniger gut. Wenn sie nicht ein sehr sicherer und geübter Anleger sind, könnten sie durchstockende oder komplizierte Abwicklungspraktiken leicht verunsichert werden. Zusätzliche Serviceleistungen einiger Fondsgesellschaften, wie beispielsweise regelmäßige Informationen über die Märkte, Broschüren zu besonderen Anlagethemen, Anleitung zur Steuererklärung, ausführliche Darstellungen im Internet usw. sind natürlich zu begrüßen. Unwesentlich für Ihre persönliche Performance ist, davon seine Erträge ausschüttet oder die Saurier. Schröder aus, erhalten sie ein gedanklicher mehrmals im Jahr eine Ausstattung, und reserviert er, steigt der Anteil dafür schneller. Lediglich bei ausländischen Teller wären Fonds ist die steuerliche Handhabung etwas umständlicher, wenn die Anteile in ein Depot in Deutschland bewahrt werden. Außerdem sollten sie sich nicht von absoluten Höhe der Anteils Preise oder Ausschüttungen irritieren lassen. Es gibt voraus, in deren Anteil lediglich einen Europäer sind, und andere deren Anteile 4500 Unkosten. Die spielt für die Vorauswahl keine Rolle, den sie müssen nicht zwangsläufig ganze Stückzahlen kaufen, sondern können auch Bruchteile erwerben, wenn sie ein Investment Depot bei der Vorgesellschaft oder bei einer Forumsplattform unterhalten. Lediglich Banken können im Regelfall nur ganze Stückzahlen verwahren. Wichtig ist vielmehr die prozentuale Performance und das Risiko, nicht die Ausschüttung in Höhe oder der Anteils Preis. Im Regelfallspieles nur eine untergeordnete Rolle, habe sich um einen in Deutschland oder im Ausland aufgelegten Form handelt, sofern er zum öffentlichen Vertrieb berechtigt ist. Zwar kann die Rechtsform für ausländische Fonds anders als der Deutsche sein, und auf das jeweilige Investment gesetzt und die entsprechenden Anlagerichtlinien können voneinander etwas abweichen, aber im großen Ganzen nach dessen Privatanleger keinen großen Unterschied, wo ein Forum zugelassen ist. Wenn sie ihren vor ausgewählten gekauft haben, ist der wichtigste Schritt getan. Wie viel Aufwand sie anschließend ihrer Vorlage betreiben möchten, hängt davon ab, ob sie bereit streue global Vorsaal Spezialitätenfonds ausgewählt haben. Beim Forum – wenn King werden V. hinsichtlich ihrer Performance in einer Reihenfolge gebracht. Beim einklinken werden sowohl die Performance als auch die Schwankungsintensität im Vergleich zur entsprechenden Vergleichswohnung berücksichtigt. Bei einem ländlichen geht es also ausschließlich um statistische Größen der Vergangenheit, qualitative Kriterien gehen dort nicht ein. Solche fordert Listen finden Sie in Zeitungenmagazin, meist über Zeiträume von einem, 3,5 oder sieben Jahren. Insbesondere kurzfristige Medien wie zum Beispielwochenmagazin oder das Internet, für öffentlichen Tag, und gedanklicher Flop – Fonds des Monats oder gar der Woche. Daraus lassen sich zwar kaum die richtigen Fonts waren langfristig ausgerichtete Anlagestrategie wählen, aber solche Listen zeigen, welche Branchen und Regionen kurzfristig besonders gut oder schlecht laufen. Da statistische kennzeichnen häufig schwer zu begreifen sind, setzt jeweilige einen Tumor längst an das Darlehen ging ein. Hier werden Faust – je nach ihrer Wertentwicklung – mit einem bis fünf Sternen versehen, wobei sowohl die Performance als auch die Schwankung und Identität berücksichtigt werden. Die*-Methode ist für die meisten Anleger einleuchtender als Interpretation von statistischen Kennzahlen: Fünf Sterne besser als ein Stern. Das kennen Sie schon von Hotelklassifizierungen. Auch

Beschwerdestelle für unzufriedene: das Aufsichtsamt

Versicherte können sich mittlerweile an die AV beschweren. Nur jeden vierten Ergebnis allerdings sowie dem Angestellten Johannes Pinneberg aus Hans Vaters Roman, kleiner Mann was nun?: er beschwerte sich bei dem damaligen Reichs Aufsichtsamt für Privatversicherungen, handschriftlich, aber erfolgreich. 1990 nutzen rund 18.000 Versicherte ihr Beschwerderecht, seither gezahlten durch die Geschäfte der Versicherer in Ostdeutschland sprunghaft auf Unsinn und 20.000 pro Jahr. Das BAV ist verpflichtet, jede Beschwerde zu prüfen und zu beantworten. Die betroffenen Unternehmen werden um eine Stellungnahme gebeten. Wenn das BAV die Beschwerde für begründet hält, kann es der Versicherung waren, im Verlangen des Versicherten zu entsprechen. Das BAV keine Unternehmen auch zu bestimmten Maßnahmen zwingen, etwa zur Änderung missverständliche Vordrucke und Formulare. Für Verhandlungen mit Regulierung unwilligen Versicherungen kann nur empfohlen werden, daraus hinzuweisen, lassen gewillt ist, sich beim Bundesaufsichtsamt beschweren: viele Sachbearbeiter geben danach, wenn jede Beschwerde wird vom Vorstand arbeitet, der gegenüber dem Aufsichtsamt verantwortlich ist.

Wenn die Beschwerde beim Vorstandsvorsitzenden oder beim Bundesaufsichtsamt nicht geholfen hat, bleibt dem Versicherten immer noch der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages. Doch dies empfiehlt sich wirklich nur für schwere Fälle. Der Versicherte hat von dort zwar keine konkrete Hilfe zu erwarten, aber er erhöht den Druck auf den Versicherern. Wenn viele Versicherte sich beschweren, machen sich die Abgeordneten um an Gedanken, wenn wirklich alles zum Besten der Verbraucher ist. Bei den Versicherern dann neue Gesetze drohen, zeigen sie sich auf kompromissbereit
Mitte 1994 ist in Deutschland die vorherige Genehmigung der allgemeinen Versicherungsbedingungen durch das Bundesaufsichtsamt für das Versicherungswesen (WAV) in Berlin entfallen nur bei Pflichtversicherungen, insbesondere der Kfz – Haftrichtersicherung und der privaten Krankenversicherung, ist die Vorlage der allgemeinen Versicherungsbedingungen noch notwendig, aber genehmigt werden müssen Sie nicht mehr. Die Preise (Prämien und Tarife) der Kfz – Pflichtversicherungen werden frei kalkuliert. Gleichzeitig entfällt der Zwang für den Versicherern jeden Versicherten zu akzeptieren (Annahmezwang). Allerdings muss der Versicherer bei Ablehnung eines Privat Fahrzeuges zu seinem Tarif ein anderes verbindliches Angebot machen – auf der Basis eines statistisch oder tatsächlich nachzuweisen erhöhten Risiko. Die Nationalität des Fahrers darf keine Rolle spielen. Das bedeutet dennoch: schlechte Risiken finden nur weniger leicht einen Schutz. Die Lebensversicherer müssen umfassend über das Produkt, seine Leistungen und Kosten, informieren: Kündigungsmöglichkeiten, Rückkaufswert, Gewinnberechnung und – Beteiligung sowie garantierte Leistungen müssen dem Kunden vermittelt werden. Der Rückkaufswert ist nicht mehr vorgeschrieben. Die Versicherten sollen einmal jährlich über den Stand der Police informiert werden. Die Lebensversicherer müssen bei Aufnahme des Geschäftsbetriebes der Aufsicht des Herkunftslandes ihre Berechnungsgrundlagen (Zins, Sterbetafeln, Kosten) vorliegen. Die Behörden der Herkunftsländer legen eine in höchster Rechnungszinsfuß fest, er 60% des Zinssatzes für Staatsanleihen in der Währung, in der die Lebensversicherung abgeschlossen wird, nicht überschreiten darf. In der Praxis hat sich in deutscher Anrechnungszins von maximal 4% durchgesetzt. Die Rendite der Verträge bleibt dennoch gleich. Allerdings steigt bei gleichem Betrag die Versicherungssumme, weil die Unternehmen mit dem höheren Rechnung zu kalkulieren. Für die Einhaltung der Richtlinien – Kalkulationsgrundsätze ist nach britischem Vorbild ein verantwortlicher Akt war zuständig. Natural ist ein von Versicherungsagenten stetig der Versicherungsmathematik an.
Die Beitragsanpassung in der Krankenversicherer werden künftig von einem unabhängigen Treuhänder geprüft. Zusätzlich kontrolliert ein verantwortlicher Akt war im Unternehmen die alte Zurückstellung. Die Genehmigungspflicht der Tarife ist entfallen. Dafür wurden im Versicherungsvertragsgesetz die wichtigsten Leistung festgelegt, beispielsweise für die Erstattung der Kosten für medizinisch notwendige Heilbehandlung, Übernahme der Kosteneinbindungen und Wartezeiten. Der Arbeitgeberzuschuss wird nur noch gezahlt, wenn der Versicherer vier Bedingungen erfüllt: er bildet Altersrückstellungen, verzichtet auf sein Kündigungsrecht, bietet ein standardtarif an und beteiligten die Kunden an den Überschüssen. Die Krankenversicherung muss außerdem an als eigenes Unternehmen getrennt von anderen Sparten betrieben werden.

Strategien für die Altersvorsorge: Anlagemöglichkeiten

Die Frage, wie eine größere Summe fest angelegt wird, lässt sich nicht schnell entscheiden. Natürlich möchte jeder, der dann die Anlage tätigt möglichst hiermit verdienten. So ist klar, dass jemand der 8%-Zinsen erzielen kann, sein Geld auch in kürzeren Zeiträumen schneller vermehrt. Aber: Wer von vornherein einen kürzeren Zeithorizont ins Auge fasst, sollte sonderbarerweise lieber geringere Risiken wählen. Ein Rentenfonds ist hier die bessere Alternative. Auch wenn sich nicht verallgemeinern lässt, dass Aktienfonds grundsätzlich spekulativ und damit mit einem hohen Verlustrisiko behaftet sind. Ebenso ist grundfalsch, davon auszugehen, was Rentenfonds, die in festverzinsliche Wertpapiere anlegen, den Anlegern einen guten Schlaf bescheren. Fest steht jedoch, das mit einem längeren Anlagezeitraum ein Aktienfonds trotz Kursschwankungen höhere Renditen erwirtschaftet. Der Sparer sollte sich aber auch darüber klar werden, was er gegen Ende der geplanten Anlagedauer auf jeden Fall Zeit einplanen muss, eventuelle Börsentiefs auszusitzen.

Braucht er das Geld dringend und hat der Fonds sich zu diesem Zeitpunkt nicht wirklich gut entwickelt, gibt es Verluste. Vor allem, wenn das Geld in einen Aktienfonds steckt. Am besten fährt der Anleger, wenn er größere Summen auf verschiedene Fonds aufteilt. Wer sein Geld sowohl an Rentenfonds als auch im Aktienfonds anlegt, sitzt auf unterschiedliche Chancen und streut das Risiko. Eine defensive Mischung des Fonddepots besteht zu 75% aus Rentenfonds und 25% aus Aktienfonds. Der Anleger, der ein ausgewogenes Depot wünscht, legt je zur Hälfte in Rentenfonds und in Aktienfonds an. Ein offensives Depot hält den Rentenfondsanteil mit 25% klein und setzt zu 75% auf Aktien. Natürlich kann jeder, der sich spät für den Aufbau eines Vermögens zur Altersversorgung entscheidet, viele Zeiten in den Versuch kompensieren, mehr Rendite für seine Geldanlage zu erwirtschaften. Das goldene Wort lautet die Aktien. Die Vergangenheit hat gezeigt, was mit Anlagen einzelne Wertpapier eine Menge Geld zu verdienen ist. Doch auch die Kehrseite wurden mehr als deutlich: viele Anleger haben viel verloren. Um Missverständnisse auszuschließen, es wird nicht grundsätzlich von der Anlage von Geld in einzelnen Aktien abgeraten.
Meist kommen Anleger ab dem 40. Lebensjahr von ganz allein auf die Idee, es mit diesem Investment zu versuchen. Und das ist in gewissem Maße auch gut so. Denn die meisten über 40 haben das nötige Geld für eine solche Investition und sie verfügen auch übergenügend Lebenserfahrung, gerichtliche Entscheidung zu treffen. Aktien lohnen sich auf lange Sicht, ferner sind die Erträge weitestgehend steuerfrei. Bevor sich Anleger in Aktieninvestments stürzen, sei jedoch alles bedacht: investieren sollte jeder nur das Geld, was er über einen langen Zeitraum auch entbehren kann. Denn manchmal entscheidet Sitzfleisch, manchmal muss man die Zähne zusammen beißen und ein Investment verloren geben können. Doch grundsätzlich gilt: allein auf Aktien zu bauen ist eine gefährliche Strategie. Das haben die jüngsten Turbulenzen an der Börse deutlich gezeigt. Höhenflüge und Abstürze lösen fast täglichen Wechsel einander ab und völlig unvorhergesehene Ereignisse nach außen kehren für relativ stabil gehalten werden plötzlich Wackelkandidaten. Wie kaum ein anderer Anleger muss der Investor bei Aktien auf die richtige Mischung achten. 8 bis 10 verschiedene Titel sollte ein gut gemischtes Aktiendepot umfassen. Die Titel sollen aus unterschiedlichen Branchen stammen, haben Konjunkturrisiken halbwegs aufzufangen.

Der Anlagezeitpunkt: wann am besten investieren?

Marktchancen abzupassen ist sehr schwierig, um nicht zu sagen unmöglich. Natürlich macht es Spaß, einen bestimmten Markt zusetzen und zu versuchen, besonderer Aufschwungphasen abzupassen, aber die Trefferquote ist in der Realität nicht zu hoch, wie viele gern behaupten. Der Einfluss des sogenannten Marktes auf das Anlageergebnis ist vernachlässigbar gering. Anleger müssen also keine Märkettiming – Experten sein, um vom Aktienmarkt profitieren.
Selbst wer immer zum ungünstigsten Zeitpunkt angelegt hat, erzielte in den letzten 35 Jahren sehr robuste Renditen am Aktienmarkt. Es ist bei Aktienfonds wichtig, langfristig zu investieren. Den richtigen Zeitpunkt abzupassen ist dagegen so gut wie unmöglich. Die passenden Börsenweisheit dazu heißt simpel: Ein häufiges Ein -und Aussteigen teuer.

Rentenfonds haben nichts mit der Altersrente oder Provision zu tun. Sie investieren lediglich bis zu 100% ihres Vermögens in fest – oder variabel verzinsliche Rentenpapiere. Rentenfonds sind in Deutschland seit 1999 erstmals nicht mehr die größte Fondskategorie, sondern wurden volumenmäßig von Aktienfonds überholt. Gerade bei Euro-Rentenfonds lohnt sich der Vergleich mit der Direktanlage in festverzinslichen Wertpapiere. Anders als bei Aktien ist die Auswahl nicht sehr kompliziert, im Zweifelsfall kaufen Sie einfach eine Bundesanleihe. Dabei zahlen Sie keinen Ausgabeaufschlag, sondern nur eine geringe Wertpapierhandels-, keine Managementgebühr, und wenn sie die Papiere bei der Bundesschuldstelle in Bad Homburg verwahren, keine Depotgebühr. Ihr Banker kann Ihnen hierzu nähere Auskünfte erteilen. Wenn Sie eine Bundesanleihe gekauft haben, ist die Anlage ähnlich sicher wie mit einem Rentenfonds und kann auch stets problemlos verkauft werden. Außerdem können Sie beim direkten Kauf eines einen Papiers genau die von Ihnen gewünschte Laufzeit wählen und keine Papiere bis zur Fälligkeit halten, wenn sie kein Risiko eingehen wollen.
Lediglich ein Sparplan oder Auszahlpläne können sie bei der Direktanlage mit einem Papier nicht vereinbaren. Es lohnt sich daher abzuwägen. Bei Rentenfonds, die auch in ausländischer Währung investieren, wird die Direktanlage als Alternative dagegen wieder schwieriger. Auslandsanleihen sollten hinsichtlich ihrer Bonität kontinuierlich überwacht werden, was bei ausländischen Schuldnern für den Privatanleger oft nicht einfach ist. Eine Streuung über verschiedene Papiere und eine eventuelle Währung und Sicherung ist bei ausländischen Anleihen angebracht. Daher lohnt der Weg über einen Investmentfonds bei der internationalen Rentenanlage eher als bei der Anlage in Euro-Rentenpapieren. Rentenfonds haben in der Regel einen geringeren Ausgabeaufschlag. Er liegt zwischen 2% und 4%. Ebenso wie bei Aktienfonds gibt es auch bei Rentenfonds jede Menge Spezialitäten. Sie reichen von bestimmten Vorzeichnungsfristen für Papiere über unterschiedliche Währungen bis hin zu einer bestimmten Auswahl der Bonität der Aussteller und steuerlichen Optimierungen. Rentenfonds haben eine geringere durchschnittliche Performance als Aktienfonds. In der Vergangenheit erwirtschafteten Euro-Rentenfonds langfristige Ergebnisse von circa 6% pro Jahr, allerdings liegen die Ergebnisse der jüngeren Vergangenheit deutlich darunter und waren sogar leicht negativ. Die Schwankungen sind normalerweise zwar nicht so hoch wie bei Aktienfonds, können bei starken Zinssenkungen aber durchaus spürbar sein. Zu Zeiten von Zins – Senkungen entwickeln sich Rentenfonds positiv; steigen dagegen die Zinsen, können auch Rentenfonds an Wert verlieren. So rieben sich Ende 1994 und auch Ende 2006 viele Rentenfonds-Anleger verwundert die Augen, weil in der Periode die meisten Rentenfonds eine negative Performance aufwiesen.

Die Abgeltungssteuer: Ausnahmen

Für Aktienfonds gilt ein Bestandsschutz: Diejenigen Aktienfonds, die man noch vor dem 1.1.2009 gekauft hat, werden auch später nach der alten Regelung besteuert, das heißt, hier bleiben die Kursgewinne – wenn die Spekulationsfrist vorüber ist – steuerfrei. Dies ist zumindest die Regelung im Oktober 2007, gegebenenfalls sollten sie sich Fondsanteilskauf nach Marktveränderungen erkundigen. Die Anteile, die vor dem 1.1.2009 gekauft wurden, bieten gute Vorteile.
Anteile die nach 1.1.2009 gekauft wurden eher nicht angeboten. Angesichts dieser Tatsache ist es überlegenswert, in stärker bereit ausgerichtete Fonds zu investieren, zum Beispiel in gemischten Fonds, Dachfonds oder globale Aktienfonds. Da Spezialitätenfonds unterschiedlichen Zyklen unterliegen ist hier eine gelegentliche  Kontrolle angebracht. Jeder Fondswechsel wird ab dem ab 1.1 2009 mit Abgeltungssteuer „bestraft“. Anbieter von Dachfonds freuen sich schon: mit Einführung der Abgeltungssteuer rücken Dachfonds in den Fokus.

Von Verkäufern innerhalb des Dachfondsportfolios fällt keine Steuer auf Kursgewinne an und solange der Anleger seine Anteile am Dachfonds hält, wird keine Abgeltungssteuer belastet. Diese fällt erst bei der Realisierung der Gewinne – sprich: beim Verkauf der Dachfonds-Anteile – an. Diese Werbeaussage der Dachfonds – Manager gilt es jedoch etwas abzumildern: Jeder breitstreuende Aktienfonds kann ebenso viele Umschichtungen vornehmen und sein Portfolio jeweils an die aktuellen Marktsituation anpassen. Damit eignen sich alle breitstreuenden Fonds als langfristige Anlage angesichts der Abgeltungssteuer: Das häufig von Lebensversicherungen geführten Spezialfonds Domizil ist Luxemburg.

Eigentlich dafür Zuschlagsteuer optimierte Konstruktionen können jedoch vom Gesetzgeber jederzeit gesteckt werden, so dass man sich vor Abschluss aktuellen verliert muss Zertifikat besitze schlechtergestellt als Besitzer von Aktien aus, in der Bestandsschutz gilt nicht: Zertifikate können nur bis zum 30.6.2009 steuerfrei geäußert werden, sofern sie bis zum 14.3.2007 erworben wurden. Später angeschaffte Zertifikate müssen entweder vor dem 1.1.2009 verkauft sein oder es seit Abgeltungssteuer an. Wer allerdings in Garantie Zertifikat investiert, die bereits jetzt als Finanzinnovationen gelten, kann sich mit Abgeltungssteuer besser stellen: Statt dem persönlichen Einkommensteuersatz wird ab 1.1.2009 eventuell niedrigere Abgeltungssteuersatz fällig es ist überlegenswert, Garantiezertifikat, wie sie bereits jetzt im Bestand haben, erst ab dem 1.1.2019 verkaufen. Auf diese Weise zahlen sie auf den realisierten Gewinn Abgeltungssteuer der persönlichen Einkommensteuersatz. Zu beachten ist, was ab 2009 Werbungskosten wie z.B. Verkaufspesen nicht nur berücksichtigt werden können. Die Abgeltungssteuer wird sich nicht auf Immobilien, private Renten – an Lebensversicherungen und auf Riester Produkte aus. So bleiben beispielsweise Riester-Fonds-Sparpläne steuerfrei und Wertsteigerungen von Immobilien, sofern sie Sie nicht innerhalb der Spekulationsfrist von 10 Jahren veräußern, werden nicht mit Abgeltungssteuer belastet. Die Freigrenze für private Veräußerungsgeschäfte wird von 512 € auf 600 € angehoben. Anders als bisher zählen dazu aber nur noch Spekulationsgewinne aus Immobilien – und Grundstücksgeschäften sowie Gewinne bei Verkäufen bestimmter Wirtschaftsgüter, etwa Sammlungen.
Wenn Ihnen die Steuerbescheinigung ihrer Fondsgesellschaft sehr kompliziert erscheint, sollten Sie die Fondsgesellschaft anrufen und sich alles erklären lassen. Wenn dies außer Ihnen noch mehr Anleger tun, wird die Gesellschaft vielleicht im nächsten Jahr etwas Mühe geben. Bewahren Sie die Steuerbescheinigungen beziehungsweise Jahres Bescheinigungen (nach Paragraph 24 C. Einkommensteuergesetz), die sie von ihrer Fondsgesellschaft oder Plattform erhalten, gut auf. Sie  oder Ihr Steuerberater benötigen sie, um ihre Einkommensteuererklärung auszufüllen. Außerdem dienen die Ausstellungen zum Nachweis der einbehaltenen Kapitalertragsteuer, des Soli-Zuschlags sowie das  Körperschaftsteuerguthabens, in die ihnen im Rahmen des Anrechnungsverfahrens zustehen. In diesem Fall benötigt das Finanzamt diese Unterlagen im Original.

Aktienfonds: für diejenigen, die es spannend mögen

Aktienfonds sind seit 1999 unter den größeren auch die interessanteste Fondskategorie, denn hier lassen sich die höchsten Kursbewegungen sowohl nach oben als auch nach unten beobachten, was natürlich spannend ist.

Der Fondsmanager eines Aktienfonds darf das gesamte Fondsvermögen in Aktien investieren. Während einige Aktienfonds weltweit anlegen können, liegen sich die meisten Aktienfonds in ihren Richtlinien auf eine bestimmte Region (ein einzelnes Land oder eine einzelne Branchen) fest. Aktienfonds und Anleger schätzen an ihrer Anlage, dass sie sich nicht mit der Auswahl einzelner Aktien beschäftigen müssen und dass sie durch eine einzige Einlage eine breite Streuung und viele Titel erreichen. Aktien versprechen langfristig eine bessere Wertentwicklung als Anleihen. Dieses ist auch logisch, in Aktien stellen das Eigenkapital einer servanda, wenn ein reines Fremdkapital bilden. Die Eigenkapitalbesitzer, spricht die Aktionäre, müssen die Zinsen für das Fremdkapital, spricht die Anleihen, zahlen. Die Wertentwicklung des Eigenkapitals muss langfristig höher sein als die Zinsen auf das Fremdkapital, sonst würde wohl kaum jemand schon besitzen, sprich Aktionäre sein wollen. Und dann gebe es auch keine Unternehmens – Anleihen mehr. Der Preis eines Aktien vorn teils schwankende den Bewegungen des Marktes, in denen der Form investiert. Die langfristige Performance von Aktienfonds kann daher, je nachdem, welche Betrachtungsperiode man auswählt, durchaus im zweistelligen prozentualen Bereich pro Jahr liegen. Kurz gegangen Stricken mittelfristig kann es aber erhebliche Schwankungen geben. Die Kurse von international anliegend Aktienfonds fielen während des großen Aktien Crash im Oktober 1987 um durchschnittlich 94,4% oder während der Golfkrise im September 1990 um durchschnittlich 9,6%. Es kann auch einmal längere Zeiträume geben, bei denen Aktienfonds nicht viel bringen, wie die siebziger Jahre zeigen. Die Jahre 1996 bis 1999 waren dagegen besonders erfreuliche Börsen ja. Internationale Aktienfonds erzielen von 1996 bis 1999 im Durchschnitt weit über 20% per annum. Dafür brannte nach dem platzen der dort kommen Blasen von 2000 2003 um über 70% ein, was aber inzwischen von den meisten Aktienfonds wieder aufgeholt wurde. Die Wertsteigerungen lassen sich bei Aktienfonds nicht mit Sicherheit voraussehen, auch nicht von Börsenprofis. Sie sollten daher ihren Berater nicht mit der Frage quälen, welche Performance der von ihm gewählte Aktienfonds erreichen wird. Er kann es beim besten Willen nicht sagen, sondern sich lediglich auf die Performance in der Vergangenheit berufen. Aktienfonds haben bisher die höchsten Performancezahlen unter allen Investmentfonds erreicht. Wenn Sie einen bestimmten Teil ihres Vermögens langfristig anlegen können dann sind Aktienfonds dafür eine sehr geeignete Anlage. Sie sollten aber grundsätzlich nur den Teil ihres Vermögens in Aktienfonds investieren (den sie langfristig die, sagen wir, über die nächsten 10 Jahre – nicht zugreifen müssen. Wirklich gefährlich sind, wenn sie gezogen sind, Länder besser verkaufen, weil sie ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt ihr Geld benötigen. Nur dann realisieren sie eventuelle Verluste. Sie dagegen eine Baisse aussetzen und waren bisher beste Aufschwungphase kommt geht eine Baisse schadlos an ihm vorüber. Ganz gewiefte Anleger schießen bei großen Kursrückgängen noch einmal Geld nach und verringern so ihren durchschnittlichen Einstiegskurs Mann handelt dann antizyklisch, was an der Börse ein günstiges Anlageverhalten ist, wenn man kauft, zu niedrigen Kursen und verkauft sowohl hören dies ist aber vielleicht der Theorie gedacht als in der Realität tatsächlich gemacht. Nicht jeder die Gelassenheit, in einer Baissephase, also nach vielleicht erheblichen Kursverlusten, weiteres Geld in dieselbe Anlage nachzuschließen.

Aktienfonds: richtiges Anlageverhalten und steuerliche Aspekte

wenn Sie Anteilseigner eines Aktienfonds sind, und die Zeitung aufschlagen und wird die Nachrichten im Rahmen einer Baisse vernehmen müssen, kann es sein dass sie wie viele andere Anleger sich verunsichern lassen und am liebsten das retten, was zu retten ist. Sie verkaufen deshalb, grundsätzlich sollte man von diesem Verhalten abraten! Denn gerade dann realisieren sie ihre Verluste und Handeln pro Zyklus: Sie haben zu relativ hohen Preisen gekauft und verkauft zu niedrigen. Lassen sich alle von Kursrückgängen nicht verunsichern, sondern sitzen die sie aus. Die beste Strategie mit Aktienfonds ist daher: kaufen, lange liegen lassen und eventuell der Kursrückgängen nachkaufen. Die amerikanische Fondsgesellschaft Tempelton hat einmal ausgerechnet, wie sich eine Anlage von 100.000 € in einem ihrer voraus über verschiedene 15 – Jahres – Perioden seit 1955 entwickelt hätte. Das schlechteste Ergebnis ist fast eine Verdreifachung des Kapitals in dieser Zeit gewesen, und das beste Ergebnis eine knappe Verzehnfachung. Wenn sie regelmäßig eine bestimmte Summe sparen können, bieten sich dafür Aktienfonds an: Hier sind langfristig die höchsten Wertsteigerungen zu erwarten, sie profitieren – der Aktienfonds wohnen Kursschwankungen unterworfen sind – von Gedanklich gerührt – Effekt. Einige Vermittler bieten an, mit Fremdkapital Aktienfonds investieren, nach dem Motto: die Zahl im Durchschnitt 6% Zinsen, haben durch eine Performance von 9% machen auf Geld, was sie gar nicht haben, 3% gewinnen. Es handelt sich dabei um eine recht riskante Strategie, der immerhin kann der Aktienfonds um ihre schlechte Jahre hintereinander kommen. Zusätzlich zu den Kursverlusten müsse da noch die Zinsen auf das Fremdkapital zahlen. Das schmerzt doppelt. Die Vorteile von Aktienfonds sind da anzusehen, dass sie langfristig hohe Wertsteigerungen ermöglichen, in der geringeren Veranstalter statt Anteil bis Ende 2008 lässt sie gut geeignet sind für die langfristige Anlage von Sparplänen, und dass sie eine Sachwert Anlage darstellen deshalb vor Inflation geschützt sind. Die Nachteile sind da anzusehen, was zu Kursschwankungen möglich sind, was sie nicht geeignet sind für kurzfristige Anlagen, was es schwierig ist der richtige Einstiegzeitung zu bestimmen, und das meistern hoher Ausgabeaufschlag von circa drei bis 6% anfällt.

Aus steuerlicher Sicht den Aktienfonds eine interessante Investition, zumindest bis Ende 2008. Aus der Anlage in Aktien fließen aus Dividenden zu. Einen gewissen Anteil Liquidität wird der Frau Manager meist halten, und daraus fließen dem von Zinsen zu. Zinsen und Dividenden, Telefon zufließen, müssen Sie als freudiger versteuern – so zumindest die Regelungen bis Ende 2000 acht. Das interessante an Aktienfonds sind aber die Kursgewinne, sie Wertsteigerungen der Aktien. Die gesamten Kursgewinne sind steuerfrei, wenn sie die Vorteile mindestens über die Spekulationsfrist von 12 Monaten halten. Das geht nach derzeitigen Regelung für alle Fondsanteile, die sie vor dem 1.1.2009 gekauft haben. Angesichts der Regelungen für die Abgeltungssteuer ist es sinnvoll, sich noch bis zum einunddreißigsten 12. 2008 möglichst viele Aktienfonds im Depot Institut zulegen sie soll von anderen Fronten Aktienfonds zu suchen. Nach derzeitiger Auffassung werden alle Vorteile, wie sie vor dem 1.1.2009 Stunden Bestand haben nach der alten Regel besteuert, das heißt für diese Anteile sind auch zukünftig die Kursgewinne steuerfrei. Der Anteil die ab dem 1.1.2009 erworben wurden, gilt keine Spekulationsfrist mehr, allerdings werden Zinsen, Dividenden und auch die Kursgewinne mit Abgeltungssteuer von 25% belastet.

Altersvorsorge – Fonds (AS – Fonds)

In Deutschland und vielen anderen europäischen Ländern gibt es das Problem der Überalterung der Bevölkerung. Seit den neunziger Jahren will man sowohl die betriebliche als auch die private Altersvorsorge fördern. Die bisher existierenden Grundform der betrieblichen Altersvorsorge in Deutschland sind: Pensionsrückstellungen, Pensionskassen, Direktversicherungen, Unterstützungskassen. Der BVI kämpft bereits Anfang 1995 für einen fünften Weg zur betrieblichen und privaten Altersvorsorge: für AS – Fonds; der Gesetzgeber spricht von Altersvorsorge – Sondervermögen. Nach zähem Ringen war der B. V. I. mit seiner Forderung erfolgreich. Das dritte Finanzmarktförderungsgesetz hat AS – Fonds zum 1.4.1998 erlaubt und ihnen im Investitionsgesetz einen besonderen Abschnitt gewidmet.
Bei AS – Fonds handelt es sich im Investmentfonds, die sich besonders gut zum Ansparen von Vorsorge-Vorhaben eignen.

Für Altersvorsorge-Sondervermögen gelten folgende Anlagerichtlinien: Bis zu 30% müssen in Immobilien- oder offene Immobilienfonds angelegt werden, um dem Fond Stabilität zu verleihen. Mindestens 21%, höchstens 75% in Aktien und stille Beteiligungen, um die Aktienanlage zu betonen und nur bis zu 10% dürfen in stillen Beteiligung angelegt werden. Ferner müssen die AS-Fonds an Sachwerten orientiert sein: an Aktien, Immobilien, offenen Immobilienfonds, insgesamt mindestens 51%, ferner sollten Sie eine geringe Geldorientierung aufweisen: also Liquidität, Geldmarktsfonds, Geldmarktsinstrumente sollten höchstens 49% ausmachen, Derivate sollten nur für Absicherungszwecke eingesetzt werden und die Anlagen in Fremdwährung soweit sie nicht wechselkursgesichert sind sollten 30% nicht übersteigen.

Die Altersvorsorge kann aufgrund Ihres sehr langfristigen Ziels gut durch einen Investment-Sparplan durchgeführt werden.
Daher stellt der Gesetzgeber an Kapitalanlagegesellschaften, die es – Fonds anbieten möchten, weitere Anforderungen, die auf ein möglichst langfristiges Engagement durch den Anleger abzielen. A. S.-Fonds müssen folgende Mindestanforderungen aufweisen: Sie dürfen keine Ausschüttungen vornehmen sondern müssen die Erträge, die ihnen von der Fondsgesellschaft angeboten werden, der jedoch freiwillig für den Anleger ist.

Ein Fondssparplan muss nach Dreiviertel der Vertragsdauer dem Anleger sein Recht eingeräumt werden, kostenlos in andere, zum Beispiel weniger schwankende Fonds zu switchen, kann sie aber mit einer Frist von drei Monaten zum Quartalsende, bei Arbeitslosigkeit oder Erwerbsunfähigkeit auch mit einer Frist von vier Wochen zum Monatsende, kündigen. Andere Fonds haben keinerlei Kündigungsfristen. Der Anleger kann die Einzahlung jederzeit erhöhen, vermindern oder auch vorübergehend aussetzen oder über sein Kapital vor Ablauf des Sparplan verfügen, was gegenüber Versicherungsprodukten eine enorme Flexibilität bedeutet. Vom Zeithorizont her eignen sich Altersvorsorgefonds insbesondere für die mittelfristige Anlage (circa 3 bis 10 Jahre). Für die kurzfristige Anlage ist der Aktienanteil zu hoch und für die langfristige Anlage eignen sich ebenso gut – wenn nicht noch besser – reine Aktienfonds. Vorteilhaft ist bei einem AS-Fonds, dass man sich nicht in seiner Anlage kümmern muss, denn der Anleger überlässt sämtliche Anlageentscheidungen den Fondsmanager. Aufgrund der Aufteilung des Vermögens auf Aktien -, Renten – und Immobilien werden, liegt die Wertentwicklung der
AS-Fonds zwischen der Wertentwicklung dieser Anlageformen. Das größte Problem von AS-Fonds ist, dass sie mit keinerlei besonderen steuerlichen Anreizen ausgestattet sind. Fehlende Steuervorteile heißt, es besteht kein besonderer Anreiz, eine gewisse Mindestdauer bis zu einem Mindestalter seinen Sparplan durchzuhalten, außer dass der eventuelle Ausgabeaufschlag bei langer Durchhaltedauer reduziert wird. Einige AS-Fonds reduzieren nämlich den Ausgabeaufschlag bei längerer Anlagedauer.

Anlageberater: So finden Sie den richtigen

In Deutschland gab es bislang keine nennenswerten Zulassungsbedingungen für Anlageberater, wenn sich diese auf den Vertrieb von vorn Teilen beschränken. Die einzige Voraussetzung war, dass der Berater eine Erlaubnis gemäß Paragraf 34 der Beratungsordnung hat. Ferner verlangt die Behörde nur ein sauberes Führungszeugnis, einen Auszug aus dem Schuldnerregister und ein Auszug aus dem Konkursregister, und schon darf man die Menschheit über so wichtige Dinge wie Fondsanlagen, Altersvorsorge und so weiter beraten.

Die fachliche Eignung oder gar eine Prüfung werden seit 2007 zwar in Versicherungs-, nicht aber im Investmentfondsbereich verlangt. Im Januar 1998 hat sich jedoch die Aufsichtsregelung für Finanzdienstleister, die nicht nur Anteile von Investmentfonds vermitteln, sondern beispielsweise auch Vermögensverwaltung betreiben, drastisch verschärft.
Solche Unternehmen unterliegen nun als sogenannte Finanzdienstleistungsinstitute einer ähnlichen ständigen Aufsicht die Kreditinstitute, und dies ist für kleine Unternehmen ein erheblicher Aufwand. Sie müssen beispielsweise einen Kapitalnachweis erbringen und der Aufsichtsbehörde einen Geschäftsplan und regelmäßige Bilanzen vorlegen. Ob durch diesen Aufwand dubiosen Geschäfte in der Finanzbranche der Garaus gemacht werden kann, ist leider fraglich.

Folgende Aspekte können bei der Auswahl eines guten Anlageberaters helfen: Wenn zum Beispiel ein ihm unbekannter Anbieter von Finanzdienstleistungen bei ihren ungebeten anruft, können sie in getrost mitteilen dass dieses so genannte „Cold Calling“ in Deutschland nicht gestattet ist. Wenn Sie Ihr Berater zu einem schnellen Abschluss durch Argumente wie dies sei einmalige Chance drängt, sollten Sie ruhig noch abwarten.
Geldanlagen sind wichtige Dinge und sie haben das Recht, sie ausreichend durchdenken. Haben Sie dann ein Entschluss gefasst, sollten Sie auch ruhig zügig handeln, in langes Zögern verbessern nicht unbedingt ihre Entscheidung.
Wenn Ihnen Ihr Berater hohe Renditen ohne Risiko verspricht, seien Sie vorsichtig. Leider gibt es solche Geldanlagen nicht. Ein seriöser Berater wird sie bei Anlagen, bei denen es überdurchschnittliche Chancen oder damit verbundenen Risiken aufmerksam machen. Wenn Ihr Berater unendlich auf sie eingeredet und die Vorzüge seiner Produkte gelobt, seien sie ebenfalls gewarnt: Ein guter Berater fragt zunächst nach ihrer Situation, nach ihrer Risikoeignung, ihren Anlageziele und so weiter.

Erst danach kann er nur wissen, welche Produkte für Sie infrage kommen. Ferner sollten Sie sich die Frage stellen, ob die Berater ihre Fragen zu dem Produkt, seine steuerlichen Wirkung etc. beantworten kann. Ein guter Berater wird ihn nur solche Produkte anbieten, die er gut kennen und zu denen er zumindest grundlegend wichtige Dinge weiß. Bleibt ihnen ein guter Berater eine wichtige Antwort schuldig wird er sie sich notieren und ihn nach der Klärung die Antwort zukommen lassen Haben Sie bei dem Berater ein gutes Gefühl? Sie sollten ihrem Anlageberater von Gefühl her vertrauen. Oft reagiert der Bauch viel sensibler als der Verstand. Kommt Ihnen Ihr Berater irgendwie seltsam oder nicht geeignet vor, sollen sich nach einem anderen umsehen.
Wenn ein Berater im Prinzip nur ein Produkt oder die Produkte eines einzigen Anbieters vertreibt, und er sich unabhängiger Berater oder gar Makler nennt, kann er diesem Anspruch nur gerecht werden in einer Zugriff auf den Produkte mehrerer Anbieter hat. Wenn sich Ihr Berater nur nebenberuflichen Finanzanlagen beschäftigten ansonsten ein ganz anderen Beschäftigungen nachgeht, sollten Sie Abstand nehmen: Sie würde auch nicht zu einem nebenberuflichen Arzt gehen oder?

Anlageberater, aus Shops und Direktbanken

Bei einem sehr guten Anlageberater können Sie sehr gut aufgehoben sein. Neben der Analyse ihrer persönlichen Situation der Beratung, welche Fonds für Sie in Frage kommen, wird er sie auch nach dem Vorkauf betreuen. Viele Berater informieren ihre Kunden durch einen Newsletter oder auf ihrer Webseite regelmäßig über das Marktgeschehen und neue Produkte oder stellen für ihre Kunden jährliche Vermögensübersichten her. Außerdem helfen sie auch weiter, wenn Sie Fragen zu dem Depotauszug, einem Schreiben ihrer Fondsgesellschaft oder dem steuerpflichtigen Ertrag haben. Den Steuerberater kann und darf die Anlageberater dabei nicht ersetzen. Fragen Sie Ihren Berater ruhig, welchen zusätzlichen Nutzen und Service er Ihnen bietet. Bevor sie Kunde bei einem Berater werden, fragen Sie ihn, welchen Service er nach dem Anteilskauf bietet. Der Fachmann spricht vom „After-Sales-Management“. Hilft er Ihnen bei unverständlicher Abrechnung oder Mitteilungen? Stellt er eine Depotübersicht oder vielleicht sogar die zu versteuernden Erträge zusammen? Bietet er weitere Informationen oder Seminare? Wenn ihr Berater auf ihre Fragen keine konkreten Antworten hat, so wird es mit dem Service nach dem Anteilskauf wohl nicht so weit her sein.

Einige unabhängige Berater haben sogenannte Forumsshops oder Investmentshops eröffnet. Dies sind im Prinzip Beratungsunternehmen, die sich auf den Bereich Investmentfonds spezialisiert haben. Einige dieser spezialisierten Investmentberater oder Fondsshops haben sich zu einem kleinen Branchenverband, im Bundesverband deutscher Investmentberater (BVI), der in Hamburg ansässig ist zusammengeschlossen. Er prüft die Qualifikation und Seriosität seiner Mitglieder und gibt auf Anfrage eine Mitgliederliste heraus, damit man sich einen Berater in der Nähe aussuchen kann.
1994 gründete die Hypobank als Erste die Direkt Anlagebank (DAB) als den ersten deutschen Discountbroker. Discountbroker lagen zu dieser Zeit wohl in der Luft, sodass sehr rasch weitere Discountbroker folgten. Inzwischen gibt es in Deutschland zahlreiche Direktbanken beziehungsweise Discountanbieter, die gegen das Spezialsegment der überwiegend selbstständig agierenden Discountkäufer kämpfen.
In den USA gibt es Discountbroker bereits seit 1980 und sie haben einen interessanten Marktanteil. Da Direktbanken meist allein regieren, können sie kostengünstiger sein beim Bearbeiten und geben diesen Vorteil durch günstige Konditionen an ihre Kunden weiter.
Bei einer Direktbank kann man die verschiedenen Wertpapiere, darunter auch Investmentanteile, erwerben. Die Discounts, gilt für die einzelnen Voraus eingeräumt werden, sind von Discountbroker zu Discountbroker unterschiedlich. Sie reichen von 25% Rabatt auf den normalen Ausgabeaufschlag bis hin zum kompletten Erlass des Ausgabeaufschlags. Inzwischen ist der Wettbewerb unter den Direkt Banken hart geworden, und es wird auch mit attraktiven Tagesgeldzinsen kostenlose Depotführung geworben, um Neu-Kunden zu locken. Auslandsbanken bieten besonders oft Tagesgelder; häufig werden allerdings trotz Sparwille die Ausstattung der Einlagensicherung und auf die Möglichkeit, über Geldautomaten oder Kreditkarte zu verfügen, teilweise auch Zusatzbonusgutscheine oder Gutschriften angeboten. Dabei werden enorme Werbeetats eingesetzt. Im Jahr 2000 allein nicht weniger als rund 100 Millionen €. Wie viele Vertriebswege haben Discountbroker verschiedene Vor-und Nachteile, die sie für sich persönlich gegeneinander abwägen sollten. Insbesondere sollten Sie sich als Anleger überlegen, ob Sie ihre Geschäfte ohne persönliche Beratung tätigen. Hierfür sollten Sie ein gewisses wirtschaftliches und technisches Verständnis mitbringen. Wenn Sie dies mit Nein beantworten, sollten Sie sich lieber eine Fondsgesellschaft mit persönlicher Beratung und Betreuung aussuchen.

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