Archive for the 'News' Category

Heidelberg: Traditionskonzern erholt sich zusehends

Heidelberger Druck wird sich bis zum nächsten Jahr erholen. Wie der Chef des Konzerns, Bernhard Schreier, von der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung” zitiert wird, erwarte man bis 2011 eine “schwarze Null”. Man habe, so Schreier, im laufenden Jahr bereits eine positive Menge an Auftragseingängen verzeichnen können und rechne dies überzeugend hoch.

Schulden, die man hat, wird man durch eine Erhöhung des Kapitals abzutragen beginnen: Die Ausgabe von 155 Millionen neuer Aktien ergäbe voraussichtlich einen Erlös von 420 Millionen Euro. Dies bedeutet jedoch, dass man die einzelne Aktie mit einem Wert von 2,70 Euro um 30 Prozent niedriger anbiete, als sie auf der Börse notiert seien: Genau dies solle Anleger aufmerksam machen und die Sanierung der Firma möglichst zeitnah vorantreiben. Eine Dividende stehe dann aber erst bei festgestellten Nettogewinnen in Aussicht, so Schreier. Zunächst hatte der Heidelberger Konzern (der Druckmaschinen für Kataloge, Bücher, Verpackungen etc. herstellt) noch im Frühjahr 2009 Staatsbeihilfen in Anspruch nehmen müssen; hierfür entstehen noch laufend hohe Zinskosten. Doch gegenwärtig gäbe es nur noch positive Wirtschaftsprognosen für das Unternehmen.

Australien: Zukünftiges Ziel von Anlegern

Der Chef der australischen Notenbank (Reserve Bank of Australia), Glenn Stevens, kündigte an, eine Erhöhung der Leitzinsen solle zukünftig das Wirtschaftswachstum des Landes kontrollieren können. Offen bleibt zwar, wie kurzfristig ein solcher Schritt eingeleitet werde; nichtsdestotrotz jedoch kann der australische Dollar deshalb zum 20.9.2010 mit einem Wert von 0,9463 US-Dollar und einem Wert von 0,7223 Euro auf einem Zweijahreshoch notiert werden.

Gegenüber dem US-Dollar stieg die australische Landeswährung somit um ein Prozent – gegenüber dem Euro um ein halbes Prozent. Langfristig machen sich nun Anleger und Investoren bereit, der australischen Wirtschaft eine erhöhte Attraktivität abgewinnen zu können.

Euro: Unverminderte Stabilität

Am 20.9.2010 ist der Euro (obgleich weiterhin eine der weltweit stärksten Währungen) gegenüber dem fernöstlichen Handel noch unter Druck verzeichnet worden. Dies hängt damit zusammen, dass man sich ursprünglich Sorgen um die finanzielle Stabilität Irlands machte. Eine Meldung, dass Irland Milliarden-Kredite benötige, erwies sich jedoch im Nachhinein als falsch; wurde sie nämlich übereinstimmend von der irischen Regierung in Dublin wie auch nahezu zeitgleich vom Internationalen Währungsfonds (IWF) jeweils entschieden zurückgewiesen. Der US-Dollar hat einen Wert von 1,3046 Euro, 85,70 Japanischen Yen (gleichbleibend gegenüber dem 17.9.2010) und 1,0094 Schweizer Franken. Der Euro hat einen Wert von 1,3199 Schweizer Franken.

Solarkraft aus Deutschland: Auf dem Vormarsch

Der Düsseldorfer Solarkonzern Q-Cells hat sich nun mit seiner chinesischen Partnerfirma LDK Solar darauf geeinigt, ein Darlehen frühzeitig, nämlich bereits bis Ende des Jahres 2011, zurückzuerhalten. Ursprünglich war dieser Kredit in Höhe von 170 Millionen Euro als Anzahlung für Rohstoffe angedacht. Auch ist nun festgelegt worden, dass man die Preise für Solarzellen-Rohstoffe (Solarwafer) nur noch einmal im Vierteljahr festlegt.

Q-Cells wird den Absichten des Vorstandschefs Nedim Cen nach zum Fotovoltaik-Anbieter umgebaut; Deutschland und Italien werden noch bis Ende des laufenden Jahres eine hohe Stückzahl an Solarkraftwerken erwerben, so weiß man. Die Aktie stieg um 5 Prozent, auf 5,50 Euro.

EU könnte Billionen an Euro sparen



Die Unternehmensberatung McKinsey hat dem Handelsblatt gegenüber die Ergebnisse einer Studie mitgeteilt, aus welcher hervorgeht, wie sehr die EU an nationalen Alleingängen in energiepolitischer Hinsicht leidet. Würde die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union mehr zusammenarbeiten, indem sie den Ausbau von Solar- und Windenergie koordinierten, könnten immense Kosten gespart werden.

Die Studie enthält Berechnungen, nach welchen es den EU-Staaten mindesten 6,6 Billionen Euro kosten wird, in einem Zeitraum von 2020 bis 2050 auf erneuerbare Energien umzusteigen. Pro Jahr sind dies bis zu 80 Milliarden Euro, welche dafür investiert werden, bis zum Jahre 2050 den klimaschädlichen CO2-Ausstoß um 80 Prozent (gegenüber 1990) gesenkt zu haben. Bei einer Zusammenarbeit der Mitgliedsstaaten würden bis zu 35 Prozent (2 Billionen Euro) eingespart; dafür müsste jedoch auf nationale Wirtschaftsinteressen hier verzichtet werden.

Weltweite Marken verkünden Ende der Wirtschaftskrise

Dass Apple die erfolgreichste Marke sogar weltweit ist, hat die Beratungsgesellschaft Interbrand festgestellt. Die entsprechende Studie “Best Global Brands 2010″ wurde am 16.9.2010 im Handelsblatt in einem Bericht erwähnt. Jahr für Jahr werden die 100 wertvollsten Marken in globaler Hinsicht ausgewertet; dies wird mit Geldwerten bezeichnet. Apple hat hiernach seinen Wert für die Märkte um 37 Prozent gesteigert, der Computerfirma kann nun ein Wert von 21,1 Milliarden US-Dollar zugewiesen werden. Bei Google entstand eine Steigerung um 36 Prozent; hier beträgt nun der entsprechende Geldwert 43,6 Milliarden. Als jedoch seit mehreren Jahren wertvollste Marke hält sich der Getränkehersteller Coca-Cola. Hier kann für 2010 ein Wert in Höhe von 70,5 Milliarden US-Dollar notiert werden.

Fasst man nun alle 100 Marken in ihren Werten zusammen, erhält man gegenüber 2009 eine Zahl, die sich um 4 Prozent erhöht hat. Gegenüber 2008 war diese Zahl im Vorjahr um 4,6 Prozent gesunken. Walter Brecht ist Leiter von “Interbrand Zentral- und Osteuropa” und kann aufgrund der genannten Entwicklungen ableiten, dass der Schaden der Krise behoben sei.

Solartechnik: Großprojekt entsteht 2011



Solar Millenium, die Entwicklungsfirma für Sonnenenergie mit Sitz in Erlangen, ist an den Planungen für das größte Solarkraftwerk der Welt beteiligt. Dieses soll sich nach Fertigstellung in Kalifornien befinden und entsteht in Partnerschaft mit dem US-amerikanischen Ölkonzern Chevron. Das Kraftwerk, das soeben vom Bundesstaat Kalifornien genehmigt wurde, wird voraussichtlich im Jahre 2013 damit beginnen, Strom zu erzeugen. Eine Produktionsrate von 1.000 Megawatt pro Tag, die dort geplant ist, wird dann die höchsten Zahlen dieser Art weit übertreffen, die heute bei weltweit 200 bis 350 Megawatt festzustellen seien; Solarkapazitäten für 481 Megawatt sind bereits 2009 in den Vereinigten Staaten installiert worden.

Arbeitsagenturen verkünden Aufschwung



Wie das Forschungsinstitut der Bundesagentur für Arbeit (IAB) mitteilte, wird die Arbeitslosenzahl der Bundesrepublik im Jahre 2011 auf 2,958 Millionen im Durchschnitt sinken. Eine solche 3-Millionen-Marke zu unterschreiten, war zuletzt aus Deutschland aus dem Jahre 1992 bekannt. Wie man im IAB beobachtet, fügt sich diese Entwicklung genau an die Zeit vor der Wirtschaftskrise, nämlich 2008, an. Wenn, so wie ausgerechnet, im nächsten Jahr 40,63 Millionen Deutsche erwerbstätig seien, wäre dies folglich der höchste Stand seit der Wiedervereinigung. Man geht, deshalb diese Ergebnisse, noch für 2010 von einem Wirtschaftswachstum in Höhe von 3 Prozent und für 2011 in Höhe von 1,75 Prozent aus.

Renault: Handel mit Volvo

Renault wird seinen 20-prozentigen Anteil an Volvo, dem schwedischen Nutzfahrzeugkonzern, offensichtlich verkaufen wollen. Dies erklärte Renault-CO Patrick Pelata am 13.9.2010 gegenüber der “Wirtschaftswoche”. Bedingung sei jedoch, dass sich der Aktienkurs noch erhöhe. Vor neun Jahren hatte Renault sein Bus- und LKW-Geschäft für eine Beteiligung in Höhe von 16 Prozent an den schwedischen Konzern verkauft; später dann durch Aktienmehrkäufe dies auf den aktuellen Wert von 20 Prozent (das sind 2,2 Milliarden Euro) aufgestockt.

Renault ist derzeit noch in einer Höhe von 5,9 Milliarden Euro verschuldet; anläßlich und während der Wirtschaftskrise hatte der französische Staat dem Fahrzeughersteller ein Darlehen im Werte von 3 Milliarden Euro gewährt. Hier kann noch während des laufenden Jahres mit den Rückzahlungen begonnen werden.

Solar Milennium: Weniger Ertrag erwartet

Solar Miliennium hat einen neuen Zwischenbericht, diesmal über die ersten 8 Monate des Geschäftsjahres (bis 31.8.2010), vorgelegt. Hier wird eine frühere Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr extrem korrigiert: Nicht mehr, so heißt es, werden die Erträge (Ebit, vor Zinsen und Steuern) 45 Millionen Euro betragen können, sondern man geht inzwischen nur noch von 30 Millionen Euro aus. Diese Korrektur wurde nach der Antrittsprämie für Utz Claasen (Ex-Vorstandschef), nach hohen Vorinvestitionen sowie einer veränderten Finanzierungsstruktur bei dem neuerlichen Projekt eines Kraftwerksbaus vorgenommen. Im Vorfeld hatte man Solar Milennium vorgeworfen, Bilanzen gefälscht zu haben, um einen nicht realen Eindruck über bestimmte Geschäftsvorgänge zu vermitteln.

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