Heidelberg: Traditionskonzern erholt sich zusehends
Heidelberger Druck wird sich bis zum nächsten Jahr erholen. Wie der Chef des Konzerns, Bernhard Schreier, von der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung” zitiert wird, erwarte man bis 2011 eine “schwarze Null”. Man habe, so Schreier, im laufenden Jahr bereits eine positive Menge an Auftragseingängen verzeichnen können und rechne dies überzeugend hoch.
Schulden, die man hat, wird man durch eine Erhöhung des Kapitals abzutragen beginnen: Die Ausgabe von 155 Millionen neuer Aktien ergäbe voraussichtlich einen Erlös von 420 Millionen Euro. Dies bedeutet jedoch, dass man die einzelne Aktie mit einem Wert von 2,70 Euro um 30 Prozent niedriger anbiete, als sie auf der Börse notiert seien: Genau dies solle Anleger aufmerksam machen und die Sanierung der Firma möglichst zeitnah vorantreiben. Eine Dividende stehe dann aber erst bei festgestellten Nettogewinnen in Aussicht, so Schreier. Zunächst hatte der Heidelberger Konzern (der Druckmaschinen für Kataloge, Bücher, Verpackungen etc. herstellt) noch im Frühjahr 2009 Staatsbeihilfen in Anspruch nehmen müssen; hierfür entstehen noch laufend hohe Zinskosten. Doch gegenwärtig gäbe es nur noch positive Wirtschaftsprognosen für das Unternehmen.
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