Sachsen: Büro in Mailand
Wie das Nachrichtenmagazin “Focus” am 13.9.2010 vermeldet, wird die Porzellan-Manufaktur Meissen eine Vertriebszentrale mit weltweiter Kompetenz in Mailand eröffnen. Nicht mehr nur Geschirr, sondern zukünftig werden auch Tapeten, Teppiche sowie Wandverkleidungen aus Porzellan vertrieben. Diese Bereiche, Inneneinrichtung und Architektur, seien ein neues Geschäftsfeld und da läge es nahe, dies neben anderen Wohndesign-Unternehmern einzureihen, die sich traditionell in Mailand befänden, verlautbarte der Geschäftsführer Christian Kurtzke. Wie gehabt, so führe man die Produktion in Sachsen unverändert weiter.
Auch wenn man mit 36 Millionen Euro Umsatz noch im laufenden Jahr rechne, denke man noch nicht an schwarze Zahlen. Man habe erst im Juli 2010 180 der damals 784 Mitarbeiter entlassen. Gesellschafter des Meissener Porzellans ist der Freistaat Sachsen.
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