Archive for September, 2009

Lehman Opfer

Zahlen ohne Gegenwert
Mitte des letzten Jahrzehnts war es immer üblicher bei amerikanischen Banken geworden, mit einer hohen Toleranz Kredite zu vergeben. Dies führte nun dazu, dass der Markt für Immobilienkredite sich stark vergrößerte. Kreditzinsen waren niedrig, Eigenheimpreise stiegen jährlich in zweistelliger Höhe – Grund genug, so meinten Verbraucher, sich keine Sorgen zu machen. Jungen US-Bürgern sowie Immigranten gegenüber wurde eine spezielle Sorte Hypothekenkredit eingesetzt (“Subprime-Hypothekenkredit”), der eigens für Menschen mit schlechter Bonität geschaffen wurde. Genauer gesagt: Einkommensverhältnisse wurden schlicht und ergreifend hier nicht überprüft. Von allen Kreditverträgen, die 1999 abgeschlossen wurden, hatten die “Subprime”-Kredite einen Anteil von 20 Prozent. 2006 waren es 36 Prozent – es konnte bereits von einer Art eigenen Finanzmarkt die Rede sein, die hier ihren Raum begann einzunehmen: Sein Wachstum wurde in der ersten Hälfte des ersten Jahrzehnts mit 800 Prozent festgestellt.

Weiterverkauf des Wertlosen
US-Banken vergaben also Kredite mit hohem Risiko. Um diese jedoch aus den eigenen Bilanzen zu entfernen, wählten sie die Möglichkeit, eine hohe Anzahl dieser Kredite als “Paket” an andere Finanzhäuser zu verkaufen: Die Bezeichnungen “Asset Backed Securities” (ABS) sowie “Mortgage Backed Securities” (MBS) sind hier zutreffend. Tatsächlich wurden Tausende von “Subprime”-Krediten gemischt mit bonitätsgeprüften Krediten als Kombination weiterverkauft – weltweit. Für die Käuferbanken schienen die hohen Renditen sehr attraktiv – gleichsam waren auch diese davon überzeugt, der Immobilienmarkt der USA sei in einem fortwährenden, steilen Wachstum begriffen. Pakete wie diese wurden hoch gehandelt und hoch gewertet.

Die ersten Konkurse
2004 erhob die Amerikanische Zentralbank den Leitzins, um Kreditvergabe und inländische Wirtschaft zu steigern: Immobilienpreise sanken, Zinsen stiegen. Die Folge: Kredite aus 2005 und 2006 können nicht zurückgezahlt werden. Die Folge: Zwangsversteigerungen von Häusern. Die Folge: Immobilienmarktpreise brechen ein. Die Folge: Die Wertpapiere, für die “Subprime”-Kredite als Sicherheiten gedient hatten, waren wertlos. Genau diese Tatsache nennt man Wirtschaftskrise. Zunächst unkontrolliert als Flächenbrand in den USA. Nichts anderes startete also die “Finanzkrise”, als dass ungedeckte Kredite weiterverkauft worden waren – an alle großen Banken, die dann unvermittelt feststellten, dass sie weit weniger Eigenkapital hatten, als sie angenommen hatten. Und noch etwas ergab sich: Misstrauen zwischen Banken. Traditionsgemäß leihen Banken einander kurzfristig ohne Sicherheiten. Doch nun nicht mehr. Man lieh einander nur noch gegen Sicherheitsaufschlag und erhöhte hiermit den Zinssatz.

Bear Stearns, Freddie Mac/Fannie Mae, AIG, Lehman Brothers Inc.
Lehman Brothers hatte den Rang der viertgrößten US-Investmentbank und war der größte Kredithändler im US-Immobilienmarkt. Es waren viele Tochtergesellschaften beteiligt, auch das Lehman Brothers Bankhaus AG in Frankfurt/Main. Wertpapiere mit einem scheinbaren Marktwert von 3,9 Milliarden Dollar wurden nun plötzlich wertlos, Lehmann meldete Insolvenz an – wie drei andere US-Banken auch: Bear Stearns, Freddie Mac/Fannie Mae, AIG waren die drei anderen, welche  jedoch von der US-Regierung gestützt wurden. Lehmann Brothers erhielten keine Regierungshilfe – wie man heute weiß, ohne nachvollziehbaren Grund. Möglicherweise ging es der USA darum, ein Exempel zu statuieren – es hätte auch jeder andere zu genau dieser Zeit um einen Staatskredit gebeten haben können und wäre leer ausgegangen. Oder umgekehrt: Wären es Lehman Brothers gewesen, die an erster Stelle der vier Banken Konkurs angemeldet hätten, wären sie ohne Weiteres noch heute aktiv. (Nur noch zwei Banken blieben dem US-Markt dann tatsächlich noch erhalten: Goldman Sachs und Morgan Stanley).

Nicht Lehman, sondern die Regierung entschied
Die US-Regierung ließ Lehman nach 158-jähriger Unternehmensgeschichte fallen und erzeugte somit die in Deutschland sogenannten Lehman-Opfer. Zur generellen Situation in Deutschland: Banken sind an Entschädigungsfonds angeschlossen, des Weiteren sind Kundenguthaben durch Einlagensicherungssysteme geschützt – aber nicht bei genau der Art von Papieren, die deutsche Banken jedoch von Lehman erworben hatten. Lehman nämlich hatte sogenannte “Zertifikate” herausgegeben (formal gesehen: Wertpapiere in Form einer Anleihe bzw. Inhaberschuldverschreibung, deren Rückzahlung nach einem festen Muster erfolgt).

Nicht nur der Welt schadete dieser “Schachzug”, Lehman als einzige Bank nicht zu unterstützen, sondern der USA selbst. Aus den Stadtkassen San Mateos z. B., einer Stadt mit 750.000 Einwohnern, verschwanden an genau an jenem Tag, dem 15. September 2009, 155 Millionen US-Dollar, die in entsprechende Wertpapiere angelegt waren. Dutzende Lehrer wurden gekündigt, Neueinstellungen erfolgten bis heute nicht. Pendelverkehr wurde radikal eingeschränkt, Pläne für ein Frauengefängnis auf Eis gelegt. 148 Millionen US-Dollar, die von der kalifornischen Regierung hier für Bauprojekte zugesagt worden waren, konnten nicht ausbezahlt werden – entsprechend gingen 1.648 Arbeitsplätze verloren, weil sie nicht, wie geplant, geschaffen werden konnten. Nun besteht in der Gemeinde eine Arbeitslosigkeit von 9 %, doppelt so viel wie vor 18 Monaten – alles in allem verloren die ungefähr 30 Stadtregierungen Kaliforniens 250 Millionen US-Dollar. In der Gemeinde befindet sich der weltweite Software-Magnat Oracle Corp. und der Biotec Konzern Genentech. East Palo Alto, ein Stadtteil, hat nun 20 Prozent Arbeitslosigkeit.

Nicht Lehman, sondern die Citibank betrog
Somit waren es 50.000 deutsche Privatanleger (zusätzlich eine Anzahl von Bankinstituten), deren Lehmann-Papiere sich nun faktisch als wertlos herausstellten. Diese waren den Endkunden seinerzeit seitens der Banken mit einer erhöhten Verkaufsaggressivität und ohne pflichtgemäße Risikoaufklärung verkauft worden – wie den deutschen Verbraucherzentralen (am massivsten über die Citibank, auch über die Dresdner Bank) damals zur Kenntnis gelangte. Etwa sei es in diesem Zusammenhang üblich gewesen, Risikopapiere quasi als Spareinlagen zu deklarieren, wird von den beteiligten Verbraucherschützern entsprechend noch nachvollzogen. Über die Citibank war später bekannt geworden, dass sie gezielt ältere Kunden adressierte. Diese wurden dazu überredet, sichere Anlagen aufzugeben, um eben nicht einlagengesicherte, also mit hohem Risiko behaftete Lehman-Zertifikate zu erwerben. Rein rechtlich gesehen konnte die Bank nicht wissen, dass Lehman keine Regierungszuwendungen bekommen sollte. Aber sie hätte den Anlagetyp der “Zertifikate” als unsicher beschreiben können. Was definitiv nicht geschah. Und somit habe die Bank hier nicht anlage- bzw. anlegergerecht beraten oder irreführend geworben – dies sei aber durchaus nicht notwendigerweise nachweisbar, wenn die von der Bank fingierten Gesprächsprotokolle auf die Freiwilligkeit des Kunden hinweisen. 20 Verfahren sind noch derzeit vor dem Hamburger Landgericht angängig, täglich ergeben sich neue Richtersprüche in Deutschland, die den Opfern recht geben – in Einzelfällen werden den Betroffenen seit mehreren Monaten regelmäßig mehrere Tausend Euro Schadenersatz zugesprochen.

Denn um ganz andere US-Banken geht es wirklich
Strategien der Wall Street, die den “Subprime”-Verschleierungen ähnelten, denen Lehmann zum Opfer gefallen war, haben in den letzten zehn Jahren den Euro unterminiert – es waren US-amerikanische Banken, die Griechenland geholfen haben, dessen bereits neun Jahre anhaltende finanzielle Lage durch versteckte Kredite in Höhe von 300 Milliarden US-Dollar mit Zahlungsziel 2019 zu verschleiern. Mitte Februar 2010 veröffentlichte die New York Times, dass genau an Aktivitäten wie dieser insbesondere die Goldman-Sachs-Bank aktiv beteiligt gewesen war. 2001 bereits, gerade nach der Einführung des Euros in Griechenland, hatte Goldman Sachs dem Land geholfen, sich Milliarden zu leihen, ohne dass die Europäische Zentralbank darauf aufmerksam werden konnte. Dieses Vorgehen wurde der Öffentlichkeit vorenthalten – vielmehr wurde es als ein Währungsgeschäft getarnt, um Griechenland weiterhin zu ermöglichen, über seine Mittel hinaus Geld auszugeben und gleichzeitig den Regelungen der EU zu entsprechen. Im letzten Jahr lehnte Griechenland ein vergleichbares Geschäft jedoch ab. Eurostat, das Europäische Amt für Statistik, hatte bereits in seinem letzten Jahresbericht erwähnt, europäische Staaten würden bei Verträgen fiktive (bzw. weit höher als real benannte) “Selbstauskünfte” angeben, um die Europäischen Überwachungsinstanzen zu unterlaufen.

Es ist nicht so, dass die Krise vorbei wäre
Zu erkennen, wie es tatsächlich um Griechenland bestellt ist bzw. war, ist eine der bisher größten Herausforderungen an die Europäische Zentralbank. Große Weltbanken hängen direkt von der Situation ab, sollte es Griechenland verunmöglicht werden, seine Realschulden abzubauen, wäre dies nun weit deutlicher weltweit zu spüren als alles, was im abgelaufenen Jahrzehnt als Wirtschaftskrise der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Es war sicherlich nicht die Wall Street, die für Europas Schuldenprobleme verantwortlich zeichnet – denn die Verträge mit Griechenland übertraten in keiner Weise gesetzliche Rahmenbestimmungen. Die amerikanischen Banken nutzten lediglich die Gelegenheit, die sich ihnen bot: eine lohnende Zusammenarbeit mit Regierungsbehörden. Die Frage, die sich stellt: War es nur Griechenland, mit denen die US-Banken dergleichen Verträge schlossen? Das Prinzip, Kredite an nicht zahlungskräftige Kreditnehmer auszugeben ebenso wie jenes, die Aktenlage nicht danach aussehen zu lassen, erinnert an erst jüngst Vergangenes. Die Währungsverträge verletzend, führten Italien und Griechenland den Euro ein, obwohl sie seinerzeit weit mehr verschuldet waren, als die Union es eigentlich zuließ: Man hatte künstlich die Schulden verschleiert. 1996 war es bereits keine geringere als die US-Bank JP Morgan gewesen, die mit Italien dieselbe Art Vertrag schloss. Griechenland erhielt US-Bargeld bereits im Jahre 2000 – als Gegenleistung führte es die Regierungseinkünfte aus dem Lottogeschäft an den Handelspartner zurück. 2001 dann ging es um die erwähnte Flughafengebühr (hier wurden überdies noch auf Flughäfen und Autobahnen Hypotheken aufgenommen), 2005 und 2008 folgten noch weitere Verträge, 2009 stimmte Griechenland nicht mehr ein.

Im Übrigen gilt: Krise ist immer
Folgt man Niklas Luhmanns Gesellschaftstheorie, trifft man auf den Grundsatz, Gesellschaft werde dann realisiert, wenn Menschen miteinander kommunizieren. Damit sie dies unmissverständlich tun, hat die Menschheit, so Luhmann, bestimmte Medien (allgemein akzeptierte Ideengerüste) definiert, die jeweils den Hintergrund für bestimmte Kommunikations-Situationen bilden. Hier ist etwa gemeint: wenn wir am Straßenverkehr teilnehmen und jemandem anderen signalisieren, dass er passieren kann, folgen beide “Gesprächspartner” dem Ideengerüst “Wir befinden uns jetzt im Straßenverkehr”. Oder: Wenn es um bedruckte Papiere geht, die dem Ideengerüst “dieses ist bares Geld wert” entsprechen, geht es um das Verhältnis zwischen zwei Menschen, welches besagt, dass sie miteinander Geldwirtschaft betreiben.

Kommunikation besteht hier – vereinfacht gesagt – daraus, nur aus dem, was ich sprachlich oder per Signal mitteilen möchte, worauf hin ich eine Antwort erhalte, die in einer bestimmten Situation einem von Luhmann sogenannten “Medium”, nämlich einem Hintergrund folgt, vor welchem sich beide Sprecher gleichzeitig befinden. Ob Sprecher A aber daran morgen noch festhält, was er gegenüber Sprecher B heute sagte, kann nicht vorhergesehen werden. Möglich, dass es Sprecher B hofft, so etwas nennt man Vertrauen. Aber zwingend logisch ist dies nicht. Wenn Sprecher A Sprecher B etwas mitteilt, das für Sprecher B von Bedeutung ist, dies aber aus örtlichen Gründen nicht persönlich überprüfen kann, weiß er nicht wirklich. Oder er vertraut. Gleichwohl weiß Sprecher B nie, ob Sprecher A eine wichtige Information einfach nicht mitteilt.

Alles kann kommuniziert werden – gleichgültig, ob es sich auf Sachverhalte bezieht, die von einem Gegenüber so selbst in Augenschein genommen werden könnten (oder logisch klingen) oder nicht. Wenn ein Bankangestellter Kunden gegenüber sagt, sie könnten einen Kredit bekommen, auch wenn sie über gar kein Einkommen verfügen, und sein Gesprächspartner diese Kommunikation annimmt und nicht ablehnt (hier wäre eine Überprüfung nicht einmal möglich), ist dies der erste Fall, der darauf hindeutet, dass wir es bei der gesamten Globalen Krise nur mit gelenkter Kommunikation zu tun haben, die Informationen zurückhält. Die sich unberechenbar jederzeit wiederholen kann. Wertpapiere werden Käufern gegenüber so bezeichnet, sodass dieser keine Information darüber erhält, dass sie nichts wert sind. Diesem bliebe jedoch immer die Freiheit, dies zu überprüfen, indem er Dritte fragt. Was Banken untereinander erst begannen, als es zu spät war und wieder aufhören wollen. Es ist im Übrigen hier auch stets eine willkürlich (medien-)gelenkte Kommunikation gewesen, von “Lehmann-Opfern” zu sprechen. Es kann jederzeit überprüft werden, dass die Firma Lehmann zu ihren Kunden nicht in einem Täter-Opfer-Verhältnis stand, sondern selbst zum Opfer gegenüber Dritten wurde.

Um es kurz zu machen: Begebe ich mich in eine Situation (als Käufer, als Kunde) darf ich sicher hoffen, dass mein Gegenüber mir einen authentischen Gegenwert liefert. Hingegen ist jede Krise nichts anderes als die Erfahrung, dass etwas Gesagtes (ein Wert) mit etwas Überprüfbarem (einem Gegenwert) nicht übereinstimmt. Oder die nachträgliche Erfahrung, dass etwas nicht gesagt wurde (manchmal neun Jahre lang, wenn es darum geht, man nehme an, Griechenland sei schuldenfrei und der Euro sei stark, manchmal nur für ein Jahr wie bei der Entdeckung, dass Zertifikate wertlos waren). Wann dies in welchem Ausmaß geschieht – vermag niemand zu sagen. Gerade jetzt wird wieder sehr vieles verschwiegen (aus der Finanzwelt gegenüber den Medien oder gegenüber Behörden), was eine Information wert wäre. Anders gesagt: Die nächste Kommunikationskrise ist schon vorbereitet. Wenn es um einen Kommunikationshintergrund geht, vor welchem man mit Geld kommuniziert – kann man selbstverständlich schon jetzt von der nächsten Finanzkrise sprechen, die tatsächlich jetzt in diesem Moment in aller Härte bereits besteht, aber lediglich noch nicht als Information entdeckt wurde.

FXdirekt Bank

Interessiert man sich als Anleger nun einmal für eine Geldanlage im Forex Markt, so sollte man sich einmal das Angebot des Forex Brokers der Fxdirekt Bank etwas genauer ansehen. Hierbei verhält es sich nämlich so, dass gerade Neueinsteiger mit dem Demo Account dieses Anbieters wirklich tolle Möglichkeiten geboten bekommen wie man eben hierbei Erfahrungen ohne Risiko in diesem Währungsmarkt sammeln kann. Man kann nämlich innerhalb eines solchen Accounts nicht nur die Handelsplattform kennen lernen, sondern darüber hinaus steht einem auch ein virtuelles Budget zur Verfügung mit welchem man nun virtuell handeln kann und somit erste Erfahrungen sammelt. Was die meisten der Kunden nun auch nach dem ausprobieren des Angebots auch bei der Fxdirekt Bank bleiben lässt ist das wirklich gute Angebot. Es werden nämlich beispielsweise im Gegensatz zur Konkurrenz keinerlei Kontoführungsgebühren oder aber andere Provisionen verlangt, da dieser Forex Broker sein Einkommen einzig und alleine aus den vorhandenen Spreads generiert. Doch damit nicht genug, auch der Maximale Hebel von 100 zu 1 ermöglicht Anlegern schon mit kleinen Einsätzen sehr große Umsätze handeln zu können, was natürlich dann wiederum auch dazu führt, dass gerade Einsteiger damit eine gute Option und Möglichkeit vorfinden. Was jedoch auch das andere Angebot dieses Anbieters sonst noch zu präsentieren hat ist im Grunde genommen unglaublich. Während bei etlichen Konkurrenten nur bis zu 50 Währungspaare oder noch weniger gehandelt werden können, stehen einem bei der Fxdirekt Bank mehr als 200 hierbei zur Auswahl. Um nun jedoch in diesen Genuß und auch in den Genuß geringer Spreads zu kommen bedarf es etwas Kleingeld, denn erst ab einer Mindesteinlage von 4000 Euro ist eine Kontoeröffnung bei diesem Forex Broker möglich.

FXFlat

Noch relativ neu am Markt ist der Forex Broker FXFlat, doch kann er schon nach dieser kurzen Zeitspanne einen sehr hohen Kundenstamm vorweisen, was natürlich auch mit seinem wirklich gelungenen Angebot zu tun hat. Dies fängt nun hierbei schon einmal im Bereich der handelbaren Währungspaare an, denn natürlich sind die gängigsten und bekanntesten Paare darunter, doch bietet eben FXFlat auch zahlreiche solcher handelbaren Instrumente an in denen sich so genannte Exotische Währungen wiederfinden. Doch damit noch nicht genug der Vorteile. Besonders Privat Anleger oder aber auch Investoren mit einem geringen und limitierten Budget werden sich auf Anhieb bei FXFlat sicherlich sehr wohl fühlen. Entscheidet man sich nun nämlich für das Angebot dieses Forex Brokers, so ist keinerlei Mindesteinlage im Zuge der Kontoeröffnung zu tätigen, so dass wirklich jeder prinzipiell in den Genuß des Angebots von FXFlat kommen kann. Das nun jedoch auch diejenigen mit einem geringen Budget gut handeln können, dafür sorgt wiederum der angesetzte Margin. Dieser beträgt nämlich nur geringe 0,25 Prozent woraus sich ein Forex Hebel von bis zu 400 zu 1 ergeben kann, mit dem sich eben auch schon bei geringen Budget und Guthaben enorme Handelsumsätze tätigen lassen. Ein weiterer Pluspunkt im Angebot von FXFlat ist sicherlich die Tatsache das die unterschiedlichen Spreads festgelegt und nicht verändert werden. Gleich welches Währungspaar man nun als Kunde auch handeln möchte, so beträgt der Forex Spread hierbei lediglich immer nur 2 Pips, womit der Broker FXFlat am gesamten Markt zu den günstigsten Anbietern gehört. Um sich mit dem System und auch der Handelsplattform vertraut zu machen, lässt sich auch ein kostenloser Probe Account für einen Zeitraum von 30 Tagen problemlos einrichten.

Indikatoren

Im Bereich der technischen Analyse des Forex Marktes spielt inzwischen nicht mehr nur die Charttechnik eine besondere Rolle, sondern eben auch das Ausnutzen so genannter Indikatoren. Es handelt sich hierbei im Grunde genommen um ein Instrument und um eine Einrechnung, welche sich nicht aus irgendwelchen Charts und Chartformationen ergibt, sondern die mit unterschiedlichen Formeln berechnet werden kann. Gerade auch deshalb stellen sie für den absoluten Neuling in diesem Markt oftmals ein Problem dar, da Indikatoren wie der MACD beispielsweise deutlich schwerer zu berechnen sind als der RSI Index, welcher auch als ein bekannter und beliebter Indikator dient. Achten sie jedoch immer darauf, dass Indikatoren nicht nur auf einzelne Werte bezogen werden können, sondern sich selbst auch für Voraussagen eignen die Aussagen über das gesamte Marktverhalten machen können. Zudem sollte man seine eigenen Anlageentscheidungen nicht nur aufgrund der Aussage eines einzigen Indikators treffen, sondern diese immer als ein Instrument nutzen, welches im Zusammenspiel mit anderen Indikatoren oder aber Chartformationen für das eigene Handeln als Entscheidungshilfe dient. Während es nämlich sehr viele Indikatoren gibt die sich in nahezu jeder Marktlage einsetzen lassen, gibt es eben hierbei auch verschiedene Ableger und Ausführungen die besonders bei turbulenten Märkten so ihre Schwierigkeiten bekommen können und somit zu Falschaussagen bereit sein können. Neben den beiden zuvor schon genannten Indikatoren erfreuen sich noch die EMAs, die Bollinger Bands und auch die Parabolic SAR hierbei einer sehr hohen Beliebtheit unter den Forex Tradern. Doch auch hier gilt wie auch bei der Chartanalyse, dass man zuerst einmal damit üben und testen sollte ehe man mit seinem richtigen Kapital Investitionen eingeht.

Lynx

Obwohl der Forex Broker Lynx vergleichsweise noch unbekannt im Vergleich zu vielen anderen Anbietern in diesem Bereich ist, handelt es sich dennoch um einen der besonders von Seiten der Professionellen Anleger überaus geschätzt wird. Einer der Hauptgründe hierfür ist sicherlich die Tatsache, dass Lynx es seinen Kunden ermöglicht an über 60 unterschiedlichen Börsen auf der Welt als Forex Trader aktiv zu sein, was natürlich auch für Handelszeiten sorgt die manch anderer Broker einfach gar nicht hergeben kann. Doch nicht nur dies zieht Kunden an, sondern auch die Tatsache das weder das Depot noch das Konto irgendwelche Gebühren oder aber Provisionen kosten, dieses Angebot ist nämlich kostenlos. Möglich gemacht wird Lynx dies nun vor allen Dingen über die Spreads im Forex Bereich. Doch nicht nur Währungen und Währungspaare lassen sich mit dem Forex Broker Lynx handeln, sondern darüber hinaus ist es auch möglich Rohstoffe, Futures, Optionen, Devisen und Aktien zu handeln. Entscheidet man sich jedoch für das Handeln von Optionen und Aktien fallen Gebühren an, jedoch sind diese mit Kosten ab 2 bzw. 6 Euro nun wirklich einmal überaus gering. Doch natürlich wünscht man sich als Anleger und Trader nicht nur ein solches Tradingangebot, sondern darüber hinaus eben auch eine gewisse Sicherheit. Genau diese kann nun der Forex Broker Lynx auf jeden Fall bieten. Wird beispielsweise nämlich einmal das eigene Konto gehackt, so stellt dies kein Problem dar. Auszahlungen können nämlich nur auf das Konto des Händlers getätigt werden auf welchen das Konto eben geführt wird. Somit sind Abbuchungen aller Art nicht notwendig. Da zudem bei unterschiedlichen Trades ein Codewort zum Abschluss benötigt wird, besteht auch von dieser Seite aus keine Gefahr.

MACD Indikator

Indikatoren erfreuen sich besonders im Forex Trading einer sehr hohen Beliebtheit. Neben den Bollinger Bands ist es vor allen Dingen der so genannte MACD Indikator welcher sich bei den Anlegern eines hohen Ansehens erfreuen kann. Entwickelt wurde dieser Indikator derweil schon im Jahre 1979 von G. Appel der eben zu dieser Zeit den Moving Average Convergence Divergence Indikator, kurz MACD, entwickelte. Das Besondere an diesem Indikator ist nun, dass er sich bestens zum erkennen und anzeigen von Trends eignet welche sich eben jetzt schon anzeichnen. Besonders die Berechnung sieht für die meisten Personen immer etwas kompliziert aus, doch ist diese im Grunde genommen recht einfach. Hierfür zieht man nämlich den exponentiell gleitenden 26 Wochen Durchschnitt vom exponentiell gleitenden 12 Wochen Durchschnitt ab woraus sich eine Differenz ergibt die nun wiederum als so genannte MACD Linie bezeichnet wird. Diese wiederum ist nun auch für den MACD besonders wichtig, wird doch von ihrem Durchschnitt über neun Wochen eine Signallinie gebildet die nun für die Interpretation des Ganzen von sehr großer Bedeutung ist. Steigt nun nämlich die zuvor aus der Differenz erhaltene MACD Linie über die nun erhaltene Signallinie gilt dies als Zeichen für einen ansteigenden Markt also als Kaufsignal. Fällt nun diese jedoch unter die Signallinie so wird genau das Gegenteil damit ausgesagt, weshalb dies dann folgerichtig als Verkaufssignal gewertet und angesehen wird. Im Gegensatz zu anderen Indikatoren hat der MACD jedoch nicht nur eine recht einfache Interpretation als Vorteil, sondern eben auch das er sich bei nahezu jeder Marktlage bestens einsetzen lässt und selbst bei sehr schwankenden Kursen noch sehr gute Vorhersagen tätigen kann.

Marktteilnehmer

Das Mysterium Forex Trading wurde vor allen Dingen deshalb zu diesem, weil in der Vergangenheit nur sehr wenige Marktteilnehmer in diesem Bereich vorhanden waren und hierbei die breite Öffentlichkeit im Grunde genommen Außen vor war. Gründe hierfür gab es sehr viele, vor allen Dingen auch das notwendige Budget für ein erfolgreiches Handeln am Devisenmarkt, welches aufgrund der sehr geringen Kursschwankungen der einzelnen Währungen notwendig war. Gerade aus dem zuletzt genannten Grund hatten sich in der Vergangenheit nur so genannte Institutionelle Anleger und auch Banken aus den Bereichen der Geschäftsbanken und Nationalbanken darin getummelt. Eine Änderung der Marktteilnehmer im Devisenmarkt gab es jedoch Anfang der 90er Jahre als durch das immer stärker werdende Aufkommen und Auftreten so genannter Forex Broker das Forex Mini Trading eingeführt wurde, welches das Agieren und Handeln am Devisenmarkt schon mit einem deutlich kleineren Budget möglich machte. Durch diese Entwicklung lassen sich inzwischen auch die Kleinanleger und Privatanleger unter den Marktteilnehmern am Währungsmarkt finden, wenngleich man eindeutig sagen und festhalten muss, dass die Banken und Institutionellen Anleger immer noch für einen Großteil des Umsatzes verantwortlich sind. Einen großen Unterschied gibt es jedoch bei der Betrachtung der Gründe wieso sich diese Personen und Gruppen am Forex Markt engagieren. Während Private Anleger und Institutionelle Anleger hierbei zumeist nur den eigenen Vorteil in Sachen Gewinn sehen und wollen, nehmen viele Nationalbanken auch deshalb an diesem internationalen Markt teil um die eigene Währung zu schützen und gegen Kursverluste abzusichern. Gerade in wirtschaftlich und politisch unsicheren Zeiten erhöht die zuletzt genannte Gruppe häufig ihr eingesetztes Kapital um eben deutlich stärker den Markt in seiner Entwicklung beeinflussen zu können.

MetaTrader

Gerade beim Thema Forex Trading und der dafür notwendigen Forex Software gehen die Meinung der User doch oftmals auseinander. Einer der Gründe für diese Entwicklung ist jedoch auch, dass durch die unterschiedlichen Entwicklungen der Forex Broker eben ganz unterschiedliche Softwarelösungen entstanden sind die hierbei eben immer für ganz spezielle Kundenwünsche entwickelt und erdacht sind. Doch inzwischen haben sich auch zahlreiche Softwareschmieden diesem Trend und dieser Nachfrage angenommen und eben eigene Softwarelösungen entwickelt. Eine der bekanntesten ist sicherlich hierbei die Handelssoftware mit der Bezeichnung Metatrader, die von der russischen Softwarefirma MetaQuotes Software Corp entwickelt wurde. Dadurch das diese Software sich inzwischen einer sehr hohen Beliebtheit erfreuen kann haben sich viele der großen Forex Broker dazu entschlossen eine Schnittstelle für dieses Programm zu öffnen, so dass eben Kunden auch mit dieser Software arbeiten und traden können. Wichtig ist jedoch immer, dass man sich bei seinem eigenen Broker erkundigt ob eine solche Unterstützung besteht, denn es werden zwar immer mehr Unternehmen die so arbeiten, doch gibt es auch heute noch sehr viele die das Öffnen einer solchen Schnittstelle verweigern für den Metatrader. Der Besondere Vorteil an dieser Softwarelösung ist nun wiederum, dass man ein deutlich größerer Angebot in Sachen Analysen und Research geboten bekommt als bei einer normalen Handelssoftware. Dies hat beispielsweise auch als Grund in sich, dass eben Metatrader auf dem eigenen Rechner installiert werden muss. Wer sich für die Anschaffung dieser Forex Software interessiert sollte auch über ein Windows Betriebssystem verfügen, da dies die Voraussetzung hierfür darstellt.

RSI Indikator

Ein weiterer Indikator der bei den Forex Tradern sehr hohes Ansehen und Vertrauen genießt ist ohne Zweifel der so genannte RSI Index. RSI steht hierbei für die Abkürzung des Ausdrucks Relative Stärke Index, denn genau diese soll dieser technische Indikator eben herausfinden und aufzeigen. Entwickelt wurde der RSI Indikator dabei von W. Wilder der sich nicht hierfür verantwortlich zeigte, sondern darüber hinaus auch noch weitere, andere Indikatoren entwickelte. Interessant in diesem Zusammenhang ist nun jedoch, dass sicherlich ein sehr großer Teil seiner recht hohen Beliebtheit einfach daher kommt, dass die Interpretation des RSI Index wirklich relativ einfach und leicht ist. Der Wertebereich indem sich dieser nämlich bewegt ist von 0 bis 100 definiert, wenngleich besonders die 30, 50 und 70 Prozentmarke eine besondere Rolle genießen und für sich beanspruchen können. Fällt nämlich der Index nun auf einen Wert unterhalb von 30 und erholt sich anschließend  wieder darüber so gilt dies als ein sehr klares Kaufsignal. Ähnlich klar verhält sich die Interpretation jedoch auch im Umgekehrten Fall. Ein Verkaufssignal in Folge des RSI Index erhält man nämlich dann wenn der der Index die umgekehrte Bewegung beim Wertebereich um die 70 Prozent macht. Zudem deutet das Kreuzen der 50er Marke auf einen sich ändernden Markt hin, bei dem man eben etwas mehr Vorsicht bei seinen Entscheidungen wallten lassen sollte. Doch obwohl hierbei eigentlich alles für den Einsatz des RSI Indikators spricht sollte man sich auch seiner großen Schwäche bewußt sein. Wird dieser nämlich in einem Marktumfeld eingesetzt, dass zur Zeit durch sehr hohe Kursschwankungen im positiven oder aber negativen Sinne auffällt, so kann der RSI Index hierbei dann doch gelegentlich Fehlsignale liefern, so dass gerade bei einem solchen Fall der RSI nie alleine den Ausschlag für oder gegen einen Trade geben sollte.

Schulter Kopf Schulter

Die Schulter Kopf Schulter Formation als Chartformation gehört zur Gruppe der so genannten Umkehrfunktionen. Dies ist deswegen so, weil eben hierbei die Entwicklung des Kurses sich von einer positiven in eine negative Entwicklung umwandelt und deshalb eben eine bevorstehende Abwärtsbewegung einläutet. Das man hierbei überhaupt von einer Schulter Kopf Schulter Formation sprechen kann liegt vor allen Dingen daran, dass eben innerhalb dieses Charts drei unterschiedliche Hochs zu finden sind. Die beiden Äußeren stellen nun hierbei die besagten Schultern dar, während das andere, mittlere Hoch eben den Kopf repräsentiert. Das entscheidende hierfür ist nun, dass das mittlere Hoch einen höheren Höchstwert vorweisen kann als die beiden Schultern, die für eine Schulter Kopf Schulter Formation ein ähnliches Kursniveau vorweisen muss. Das wichtige sind nun jedoch nicht die unterschiedlichen Ausprägungen der Hochs sondern vielmehr die so genannte Nackenlinie. Diese ergibt sich nun wiederum daraus das man den Anfangs- und Endpunkts des zweiten Hochs, also des Kopfes mit einer Linie miteinander verbindet und diese eben in rechter und linker Richtung eben weiter zeichnet und auslaufen lässt. Wenn man es einmal so ausdrücken möchte, so stellt nun diese erhaltene Nackenlinie in der Chartformation Schulter Kopf Schulter eine Art Widerstandslinie dar, die eben besonders wichtig ist. Im Abwärtstrend des dritten Hochs wird diese nämlich ausgetestet und sobald hierbei diese Linie nach unten hin durchbrochen ist, gilt dies unter Anlegern und Analysten als ein sehr deutliches Signal für eine baldige Abwärtsbewegung des jeweils betrachteten und untersuchten Instruments. Da das Auffinden dieser Chartformation zudem recht einfach ist, eignet sie sich für Anfänger und Neulinge in diesem Finanzmarkt sehr gut.

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